Samstag, 14. Februar 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Bürgergeld-Ausgaben steigen auf 57,1 Milliarden
Gesundheitsministerin offen für Verbreiterung der Beitragseinnahmen
Deutsche-Bank-Chef sieht Handlungsbedarf bei Lebensarbeitszeit
Warken will Gesundheitssystem auf Kriegsszenarien vorbereiten
Verdi und Länder einigen sich auf Tarifabschluss
Bundesregierung verhandelt über Zukunft der Raffinerie in Schwedt
Antragsberatung auf CDU-Parteitag: Merz untersagt Alkohol-Ausschank
Bundesrechnungshof kritisiert geplante Elektroauto-Förderung
Widerspruch zu Rubio: Chinas Außenminister fordert Stärkung der UN
Deutsche Botschaft im Iran stoppt Visavergabe

Newsticker

17:361. Bundesliga: Bayern gewinnen auch in Bremen
16:54Reiche sieht in Rubio-Rede "Zeichen der Zusammenarbeit"
15:41SPD sieht nach Rubios Rede "keinerlei Anlass zur Entwarnung"
15:09Nawalny-Vergiftung: Wadephul fordert internationale Konsequenzen
15:002. Bundesliga: Hannover besiegt Hertha - FCK schlägt Fürth
14:01Europäische Länder melden Nachweis für Vergiftung Nawalnys
14:00Antragsberatung auf CDU-Parteitag: Merz untersagt Alkohol-Ausschank
13:18Dobrindt sieht nach Rubio-Rede weiter "anspruchsvolle Phase"
12:11Harvard-Forscher Ziblatt warnt Union und Universitäten vor der AfD
10:14Widerspruch zu Rubio: Chinas Außenminister fordert Stärkung der UN
09:32Verdi und Länder einigen sich auf Tarifabschluss
09:32US-Außenminister wirbt für Zusammenarbeit mit Europa
09:00Euronext offen für Zusammenarbeit mit Deutscher Börse
05:00Gesundheitsministerin offen für Verbreiterung der Beitragseinnahmen
05:00Warken will Gesundheitssystem auf Kriegsszenarien vorbereiten

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.915 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,3 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste rangierten die Deutsche Börse, MTU und Gea, am Ende die Commerzbank, RWE und die Deutsche Bank. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

MAN-Chef Drees: Lkw-Fahrer werden noch eine ganze Weile gebraucht


Autobahn / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

MAN-Chef Joachim Drees glaubt nicht, dass der Beruf des Lkw-Fahrers in absehbarer Zeit aussterben wird. In der Debatte um fahrerlose Lkw sei "ein ziemlicher Hype entstanden", sagte der Chef des Münchner Lkw-Herstellers der "Süddeutschen Zeitung" (Dienstagsausgabe). "Inzwischen merken alle, dass die Technik hochkomplex ist und autonome Lkw ziemlich teuer sein werden. Lkw-Fahrer brauchen wir darum noch eine ganze Weile."

Und selbst wenn alle technischen Fragen geklärt wären: "Vollautonome Trucks wären deutlich teurer", so Drees. "Unsere Kunden rechnen das ziemlich genau nach, das muss sich für die schon lohnen." Konvois mit autonomen Lkw werde man daher "frühestens gegen 2030" auf der Autobahn zu sehen bekommen. Allerdings werde sich die Arbeit von Lkw-Fahrern in Zukunft "sehr verändern": So könne er sich vorstellen, "dass die Fahrer weiter im Lkw bleiben und für die Zeit des autonomen Fahrens andere Dinge machen", so Drees. Dazu gehörten etwa "Lieferungen vorbereiten" und "neue Aufträge einbuchen". Drees geht davon aus, dass in den kommenden Jahren die Bus-Flotten in den Städten auf Elektrofahrzeuge umgestellt werden. "Die großen europäischen Städte werden wohl so ab 2025 wahrscheinlich nur noch Elektrobusse bestellen. Es dauert dann eine Weile, bis die Flotten dann komplett erneuert sind." MAN selbst werde im nächsten Jahr in die Serienproduktion mit E-Bussen gehen. Kritisch geht der Manager mit der Politik ins Gericht. Die EU verpflichtet die Lkw-Bauer unter anderem, den Kohlendioxid-Ausstoß bis 2030 um 30 Prozent zu senken. Andernfalls werden Strafen fällig. "In der Politik gibt es an manchen Stellen zu wenig Verständnis für den Unterschied zwischen der Auto- und der Lkw-Branche", sagte Drees. Daher habe er "im letzten Jahr sehr viel Zeit in Brüssel und Berlin im politischen Dialog verbracht". Die Strafen, die für eine Nichteinhaltung der CO2-Grenzen fällig würden, seien "unverhältnismäßig hoch, das muss man ganz klar sagen. Wer das Ziel um ein Gramm verfehlt, ist schnell mit einer Strafe im dreistelligen Millionen-Euro-Bereich dabei." Allerdings falle es der Nutzfahrzeugindustrie "seit der Dieselkrise" schwerer, in der Politik "Gehör zu finden". Die Pläne der Konzernmutter Volkswagen, MAN zusammen mit dem schwedischen Nutzfahrzeughersteller Scania unter dem Namen "Traton" noch vor dem Sommer an die Börse zu bringen, sieht Drees positiv. "Wir freuen uns, dass Volkswagen Traton mehr unternehmerische Freiheiten geben will." Die Auftragslage sei derzeit besser als die Stimmung, sagte der MAN-Chef. Vieles werde "nun aber von der großen Frage abhängen, wie es im Handelsstreit USA-China weitergeht". Zu der Frage, ob ihn die Twitter-Nachrichten des US-Präsidenten Donald Trump noch schockieren, sagte Drees: "Inzwischen schockt mich da gar nichts mehr."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 21.05.2019 - 00:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung