Sonntag, 16. August 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

OpenAI stellt deutsche ChatGPT-Nutzer auf Werbung ein
BKA ermittelt nach Drohnenvorfall im Saalekreis
SPD-Minister fordern Aktionsprogramm gegen Hitze
Kanzleramtsministerin drückt bei Geheimdienst-Reform aufs Tempo
SPD drängt auf schnelle Reform der Nachrichtendienste
Lottozahlen vom Samstag (15.08.2026)
Johannes Liebmann schwimmt über 1.500 Meter zu Weltrekord
Deutscher Doppelsieg im Speerwurf bei der EM
Weitere Evakuierungen in der Eifel wegen Waldbrand in Belgien
2. Bundesliga: Kaiserslautern und Karlsruhe torlos

Newsticker

18:16Nadeschdin: Putins Basis bröckelt
17:34Entwarnung nach Rekord-Waldbrand im Hürtgenwald
16:21NRW-SPD-Spitzenkandidat will an Altersteilzeit länger festhalten
16:04SPD-Fraktion unterstützt Grundgesetzänderung für "Klimaanpassung"
15:272. Bundesliga: Bielefeld siegt souverän gegen Cottbus
14:56Banaszak will stärkeres Grünen-Engagement im Osten
13:29Arbeitsagentur erfasst mehr Widersprüche wegen KI
12:20Union fordert von SPD Präzisierung bei Klimaanpassung
11:47Amanal Petros gewinnt EM-Gold im Marathon
11:47"Spiegel" verteidigt Titelgeschichte mit Ulrich Siegmund
10:49Kubicki: Klimaanpassung muss nicht ins Grundgesetz
10:27Relaxdays-Gründer sorgt sich um Fachkräfte in Sachsen-Anhalt
09:41SPD drängt auf schnelle Reform der Nachrichtendienste
09:24Mindestens zwölf Tote bei Busunglück in Ungarn
09:06SPD will Strafrahmen für Brandstiftung anheben

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax noch einmal zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss stand der Index bei 26.440 Punkten und damit 0,5 höher als bei Vortagesschluss. Auch auf Wochensicht beträgt das Plus 0,5 Prozent. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

MAN-Chef Drees: Lkw-Fahrer werden noch eine ganze Weile gebraucht


Autobahn / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

MAN-Chef Joachim Drees glaubt nicht, dass der Beruf des Lkw-Fahrers in absehbarer Zeit aussterben wird. In der Debatte um fahrerlose Lkw sei "ein ziemlicher Hype entstanden", sagte der Chef des Münchner Lkw-Herstellers der "Süddeutschen Zeitung" (Dienstagsausgabe). "Inzwischen merken alle, dass die Technik hochkomplex ist und autonome Lkw ziemlich teuer sein werden. Lkw-Fahrer brauchen wir darum noch eine ganze Weile."

Und selbst wenn alle technischen Fragen geklärt wären: "Vollautonome Trucks wären deutlich teurer", so Drees. "Unsere Kunden rechnen das ziemlich genau nach, das muss sich für die schon lohnen." Konvois mit autonomen Lkw werde man daher "frühestens gegen 2030" auf der Autobahn zu sehen bekommen. Allerdings werde sich die Arbeit von Lkw-Fahrern in Zukunft "sehr verändern": So könne er sich vorstellen, "dass die Fahrer weiter im Lkw bleiben und für die Zeit des autonomen Fahrens andere Dinge machen", so Drees. Dazu gehörten etwa "Lieferungen vorbereiten" und "neue Aufträge einbuchen". Drees geht davon aus, dass in den kommenden Jahren die Bus-Flotten in den Städten auf Elektrofahrzeuge umgestellt werden. "Die großen europäischen Städte werden wohl so ab 2025 wahrscheinlich nur noch Elektrobusse bestellen. Es dauert dann eine Weile, bis die Flotten dann komplett erneuert sind." MAN selbst werde im nächsten Jahr in die Serienproduktion mit E-Bussen gehen. Kritisch geht der Manager mit der Politik ins Gericht. Die EU verpflichtet die Lkw-Bauer unter anderem, den Kohlendioxid-Ausstoß bis 2030 um 30 Prozent zu senken. Andernfalls werden Strafen fällig. "In der Politik gibt es an manchen Stellen zu wenig Verständnis für den Unterschied zwischen der Auto- und der Lkw-Branche", sagte Drees. Daher habe er "im letzten Jahr sehr viel Zeit in Brüssel und Berlin im politischen Dialog verbracht". Die Strafen, die für eine Nichteinhaltung der CO2-Grenzen fällig würden, seien "unverhältnismäßig hoch, das muss man ganz klar sagen. Wer das Ziel um ein Gramm verfehlt, ist schnell mit einer Strafe im dreistelligen Millionen-Euro-Bereich dabei." Allerdings falle es der Nutzfahrzeugindustrie "seit der Dieselkrise" schwerer, in der Politik "Gehör zu finden". Die Pläne der Konzernmutter Volkswagen, MAN zusammen mit dem schwedischen Nutzfahrzeughersteller Scania unter dem Namen "Traton" noch vor dem Sommer an die Börse zu bringen, sieht Drees positiv. "Wir freuen uns, dass Volkswagen Traton mehr unternehmerische Freiheiten geben will." Die Auftragslage sei derzeit besser als die Stimmung, sagte der MAN-Chef. Vieles werde "nun aber von der großen Frage abhängen, wie es im Handelsstreit USA-China weitergeht". Zu der Frage, ob ihn die Twitter-Nachrichten des US-Präsidenten Donald Trump noch schockieren, sagte Drees: "Inzwischen schockt mich da gar nichts mehr."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 21.05.2019 - 00:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung