Montag, 20. Juli 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Antonelli gewinnt F1-Rennen in Spa
Merz schließt Kabinettsumbildung nicht aus
Berichte: Einigung steht - Klopp wird Bundestrainer
Merz verteidigt seine Kommunikation
NRW-Kinderschutzbeauftragte warnt vor Unterhaltsvorschuss-Kürzung
Mercator-Institut warnt VW vor Import von China-Autos
NRW-Medienminister Liminski sorgt sich um MDR-Staatsvertrag
Telekom sichert sich Medienrechte für WM 2030
Mindestens fünf Tote bei Erdbeben in Peru
Spanien ist Weltmeister

Newsticker

10:29Krankenstand im ersten Halbjahr leicht gesunken
10:25Studie: Klimawandelskeptizismus nimmt in Deutschland zu
10:03Wadephul drängt auf "verlässliche Zusammenarbeit" mit Afrika
09:35Dax startet kaum verändert - Ölpreis steigt weiter
09:06Analyse: KI-Nutzung im Osten geringer als im Westen
09:02JP-Morgan-Manager sieht "goldene Zeiten" an den Kapitalmärkten
08:30Chipknappheit führt zu höheren Preisen bei Elektrogeräten
08:21Erzeugerpreise im Juni gestiegen
08:13Niedrigste Erdbeerernte im Freiland seit 1995 erwartet
08:11Importe aus China gestiegen - Exporte rückläufig
07:31Nexperia fährt Chip-Produktion wieder hoch
07:06Röttgen warnt deutsche Drohnenforscher vor Hilfe für Russland
06:20Immer mehr Ungelernte in Deutschland
05:00Linke kritisiert Ungleichgewicht bei Regierungsgesprächen
05:00CDU-Politiker Peters drängt auf schnelle Spahn-Nachfolge

Börse

Der Dax ist am Montag kaum verändert in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.825 Punkten berechnet, 0,02 Prozent unter dem Schlussniveau vom Freitag. An der Spitze der Kursliste rangierten RWE, Siemens Energy und Fresenius, am Ende MTU, Vonovia und Continental. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

MAN-Chef Drees: Lkw-Fahrer werden noch eine ganze Weile gebraucht


Autobahn / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

MAN-Chef Joachim Drees glaubt nicht, dass der Beruf des Lkw-Fahrers in absehbarer Zeit aussterben wird. In der Debatte um fahrerlose Lkw sei "ein ziemlicher Hype entstanden", sagte der Chef des Münchner Lkw-Herstellers der "Süddeutschen Zeitung" (Dienstagsausgabe). "Inzwischen merken alle, dass die Technik hochkomplex ist und autonome Lkw ziemlich teuer sein werden. Lkw-Fahrer brauchen wir darum noch eine ganze Weile."

Und selbst wenn alle technischen Fragen geklärt wären: "Vollautonome Trucks wären deutlich teurer", so Drees. "Unsere Kunden rechnen das ziemlich genau nach, das muss sich für die schon lohnen." Konvois mit autonomen Lkw werde man daher "frühestens gegen 2030" auf der Autobahn zu sehen bekommen. Allerdings werde sich die Arbeit von Lkw-Fahrern in Zukunft "sehr verändern": So könne er sich vorstellen, "dass die Fahrer weiter im Lkw bleiben und für die Zeit des autonomen Fahrens andere Dinge machen", so Drees. Dazu gehörten etwa "Lieferungen vorbereiten" und "neue Aufträge einbuchen". Drees geht davon aus, dass in den kommenden Jahren die Bus-Flotten in den Städten auf Elektrofahrzeuge umgestellt werden. "Die großen europäischen Städte werden wohl so ab 2025 wahrscheinlich nur noch Elektrobusse bestellen. Es dauert dann eine Weile, bis die Flotten dann komplett erneuert sind." MAN selbst werde im nächsten Jahr in die Serienproduktion mit E-Bussen gehen. Kritisch geht der Manager mit der Politik ins Gericht. Die EU verpflichtet die Lkw-Bauer unter anderem, den Kohlendioxid-Ausstoß bis 2030 um 30 Prozent zu senken. Andernfalls werden Strafen fällig. "In der Politik gibt es an manchen Stellen zu wenig Verständnis für den Unterschied zwischen der Auto- und der Lkw-Branche", sagte Drees. Daher habe er "im letzten Jahr sehr viel Zeit in Brüssel und Berlin im politischen Dialog verbracht". Die Strafen, die für eine Nichteinhaltung der CO2-Grenzen fällig würden, seien "unverhältnismäßig hoch, das muss man ganz klar sagen. Wer das Ziel um ein Gramm verfehlt, ist schnell mit einer Strafe im dreistelligen Millionen-Euro-Bereich dabei." Allerdings falle es der Nutzfahrzeugindustrie "seit der Dieselkrise" schwerer, in der Politik "Gehör zu finden". Die Pläne der Konzernmutter Volkswagen, MAN zusammen mit dem schwedischen Nutzfahrzeughersteller Scania unter dem Namen "Traton" noch vor dem Sommer an die Börse zu bringen, sieht Drees positiv. "Wir freuen uns, dass Volkswagen Traton mehr unternehmerische Freiheiten geben will." Die Auftragslage sei derzeit besser als die Stimmung, sagte der MAN-Chef. Vieles werde "nun aber von der großen Frage abhängen, wie es im Handelsstreit USA-China weitergeht". Zu der Frage, ob ihn die Twitter-Nachrichten des US-Präsidenten Donald Trump noch schockieren, sagte Drees: "Inzwischen schockt mich da gar nichts mehr."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 21.05.2019 - 00:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung