Donnerstag, 20. Juni 2019
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Börse

Am Mittwoch hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.308,53 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,19 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Anteilsscheine von Continental mit über drei Prozent im Plus, gefolgt von den Aktien von Covestro und der Deutschen Bank. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Roland Berger nimmt deutsche Unternehmer in Schutz


Büro-Hochhaus / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Unternehmensberater Roland Berger hat die zunehmend negative Darstellung von Managern in Deutschland scharf kritisiert. "Unternehmen müssen Gewinne erwirtschaften. Es ist absurd, dass das bei der Mehrheit unserer Bevölkerung bereits als unmoralisch gilt", sagte Berger dem Wirtschaftsmagazin "Focus-Business".

Denn, so Berger: "Wie sonst sollen Unternehmen investieren, um die Menschen mit innovativen Produkten und Dienstleistungen zu günstigen Preisen zu versorgen?" Unternehmen schafften gut bezahlte Jobs bei sich und ihren Lieferanten und zahlten Steuern, etwa für Infrastrukturprojekte des Staates. Dieser Beitrag der Unternehmer zum Gemeinwohl werde oft weniger wertgeschätzt, weil er als selbstverständlich gelte. "Die Neidgesellschaft ist ein deutsches Phänomen. Trotz Vollbeschäftigung wächst die Angst, den gewonnenen Wohlstand zu verlieren." Gleichwohl müssten die Unternehmen sich dem höheren Anspruchsniveau stellen, so Berger. "Ein Unternehmen kann als Teil der Gesellschaft nicht abseits der realen oder gefühlten Wirklichkeit handeln. Wenn sich die öffentliche Wahrnehmung wandelt, muss es darauf reagieren." Das sehe man am Beispiel Bayer. Das Verhältnis der Deutschen zur grünen Gentechnik sei "irrational ablehnend", sagte Berger. "Laut der veröffentlichten Meinung hat Bayer mit Monsanto einen Pakt mit dem Teufel geschlossen." Die Wirklichkeit jedoch sei komplexer: "Obwohl bald zehn Milliarden Menschen ernährt werden müssen – was ohne genverändertes Saatgut gar nicht geht", so Berger.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 20.05.2019 - 19:00 Uhr

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