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Isabelle Huppert: Auslebung von Mordfantasien im Film "tut sehr gut"


Fernsehzuschauer mit einer Fernbedienung / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die französische Schauspielerin Isabelle Huppert findet es reizvoll, im Film einmal Mordfantasien ausleben zu können. "Das tut sehr gut", sagte Huppert den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochsausgaben). Für Huppert, die im Film "Greta", der ab dem 16. Mai in den deutschen Kinos zu sehen ist, erstmals eine psychopathische Mörderin darstellt, war die Rolle eine ganz besondere Herausforderung - auch, weil sie sich ihren eigenen Dämonen stellen musste.

"Natürlich habe ich schon mal daran gedacht, jemanden umzubringen. Was ich dann freilich doch nicht getan habe", sagte Huppert. "Im wirklichen Leben muss man ja leider sehr oft Kompromisse machen. Da habe ich mich immer im Griff." Auch zur "MeToo"-Debatte nahm sie Stellung: Sie habe sich immer gegen Nötigung gewehrt, sei aber "nie – weder vor noch hinter der Kamera – auf irgendeine Weise missbraucht" worden.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 08.05.2019 - 08:23 Uhr

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