Samstag, 20. Juli 2019
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Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.260,07 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,26 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Wertpapiere von Wirecard mit einem kräftigen Kurssprung von fast fünf Prozent im Plus, gefolgt von den Aktien von Continental und von Infoineon mit jeweils kräftigen Kursgewinnen. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

DGB gegen neue Arbeitsverbote für Flüchtlinge


Flüchtlinge in einer "Zeltstadt" / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) geht hart mit der Migrations- und Asylpolitik der Bundesregierung ins Gericht. Die Wechselwirkung bereits beschlossener und geplanter Gesetze führe eher zu neuen Arbeitsverboten statt einer wirksamen Integration in Arbeit und Ausbildung, heißt es in einem Positionspapier des Dachverbands, über das das "Handelsblatt" (Freitagausgabe) berichtet. So kritisiert der DGB die Arbeitsverbote durch die verlängerte Unterbringung in Landesaufnahmeeinrichtungen oder für Flüchtlinge mit der neuen "Duldung bei ungeklärter Identität".

Die von Kirchen, Arbeitgebern und Gewerkschaften mühsam erkämpfte 3+2-Regelung, die Abschiebeschutz während einer dreijährigen Ausbildung und einer zweijährigen Anschlussbeschäftigung gewährleisten soll, drohe durch die neuen Gesetze "untertunnelt" zu werden, kritisierte DGB-Bundesvorstandsmitglied Annelie Buntenbach. Durch die Ausweitung der Haftgründe drohten "Festnahmen von der Werkbank weg". Die Hürden für die neue "Beschäftigungsduldung" für Flüchtlinge, die bereits in den Arbeitsmerkt integriert sind, lege die Regierung so hoch an, dass kaum jemand sie überspringen könne. Das sei "ein Verlust für die Gesellschaft und ausgesprochen kurzsichtig in Zeiten des Fachkräftebedarfs", sagte Buntenbach dem "Handelsblatt".

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 25.04.2019 - 18:03 Uhr

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