Mittwoch, 11. Februar 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Dax startet mit leichten Verlusten - Fokus auf Konjunkturdaten
Dax schließt knapp unter 25.000er-Marke
Rennrodlerin Taubitz holt Olympia-Gold
Dax kehrt am Mittag auf Vortagesniveau zurück - Symrise gefragt
Bodycams: GDL will mehr Sicherheitsmaßnahmen für Bahnmitarbeiter
Bürgergeld: Amthor begrüßt Debatte über Arbeitspflicht
Warnstreiks im öffentlichen Dienst vor dritter Verhandlungsrunde
Lufthansa-Crews streiken am Donnerstag
Rufe nach Konsequenzen aus Dunkelfeldstudie zu Gewalt
Merkel will auf CDU-Parteitag keine Rede halten

Newsticker

02:00IAB-Direktor erwartet 2026 leichten Rückgang der Arbeitslosigkeit
01:00Fast jedes zweite Asylverfahren beim Bamf reißt Zeitvorgabe der EU
01:00Deutschland macht Fortschritte bei Energiewende
00:01Marineinspekteur warnt vor wachsender russischer Bedrohung auf See
00:00JU fordert im Reformstreit härtere Gangart gegenüber SPD
00:00SPD-Haushälter dringt auf zeitnahe FCAS-Entscheidung
00:00IW-Chef und Krankenkassen kritisieren SPD-Gesundheitsabgabe
00:00AfD-Politiker Lucassen will militärische Führungsrolle Deutschlands
00:00CDU-Arbeitnehmerflügel kritisiert Erscheinungsbild der Union
23:34Freiburg gewinnt DFB-Pokal-Viertelfinale gegen Hertha
22:23US-Börsen uneinheitlich - Anleger warten auf US-Arbeitsmarktdaten
22:15Prien sieht Gewalt als gesamtgesellschaftliches Phänomen
21:39Über 100.000 NRW-Beamte legen Widerspruch gegen Besoldung ein
21:18EU und Australien schließen Verteidigungspakt
20:31Gewinnzahlen Eurojackpot vom Dienstag (10.02.2026)

Börse

Am Dienstag hat der Dax leicht nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.988 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,1 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste rangierten Symrise, Zalando und Brenntag, am Ende Siemens Energy, die Allianz und Heidelberg Materials. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

FDP gegen Online-Durchsuchungen durch Verfassungsschutz


Pärchen am Computer / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die FDP hält die Pläne von Innenminister Horst Seehofer (CSU), dem Bundesverfassungsschutz künftig die Online-Durchsuchung("Staatstrojaner") zu erlauben, für verfassungsrechtlich bedenklich. Im Fall von Terrorismus sei die Online-Durchsuchung auf Bundesebene bisher dem Bundeskriminalamt (BKA) vorbehalten. "Indem das Bundesamt für Verfassungsschutz nun die Befugnis der Online-Durchsuchung erhalten soll, findet eine Entgrenzung zwischen polizeilichen und nachrichtendienstlichen Befugnissen statt", schreiben Konstantin Kuhle, Innenexperte der Liberalen, und der frühere FDP-Innenminister Gerhart Baum in einem Gastbeitrag für das "Handelsblatt".

Bisher habe das Bundesverfassungsgericht darauf bestanden, dass eine "besonders intensive Gefahr" vorliegen müsse, um den Eingriff in die Privatsphäre zu rechtfertigen, der mit einer Online-Durchsuchung einhergehe. "Es darf bezweifelt werden, ob sich dies einfach auf die Nachrichtendienste übertragen lässt", so Kuhle und Baum in ihrem Beitrag. Die Karlsruher Richter hätten bereits im Jahr 2008 ein Landesgesetz beanstandet, in dem die Online-Durchsuchung von der Polizei auf den Verfassungsschutz ausgedehnt werden sollte. "Darüber sollte sich der Gesetzgeber auch jetzt nicht hinwegsetzen." Kuhle und Baum betonten, dass die Nachrichtendienste andere Aufgaben hätten als die Polizei. "Die Polizei handelt, um bereits bestehende oder sich abzeichnende konkrete Gefahren abzuwehren, die Nachrichtendienste agieren schon im Vorfeld der Gefahr, beispielsweise wenn Personengruppen aus extremistischen Milieus gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung agitieren, ohne dass sich das Handeln bereits zu einer konkreten Gefahr verdichtet hat", erläuterten die FDP-Politiker. Der Preis dafür, dass der Nachrichtendienst so weit im Vorfeld aufklären dürfe, sei, dass er anders als die Polizei über keine eigenen Zugriffsbefugnisse verfüge. "Dieses so genannte Trennungsgebot zwischen Polizei und Nachrichtendiensten hat nicht nur rechtliche Gründe. Es fußt auch auf den historischen Erfahrungen in Deutschland mit geheimen Polizeibehörden", so Kuhle und Baum.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 20.04.2019 - 08:26 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung