Donnerstag, 18. April 2019
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Thüringen: 65-jähriger Radfahrer stirbt nach Verkehrsunfall
Reporter ohne Grenzen: Pressefreiheit in Deutschland kaum besser
Infratest: Union unverändert - Grüne und AfD legen zu
Äußerung zu Greta Thunberg: Berlins Erzbischof erhält Beschimpfungen
DAX legt zu - Fresenius lässt stark nach
Söder interveniert bei Merkel wegen Spahns AOK-Reform
Bayerns Finanzminister bremst bei Verkauf von BayernLB-Anteil
Rund 42 Millionen männliche Küken wurden 2018 geschreddert
Tui will eigene Hotels individueller vermarkten
Sterbehilfe: Patientenschützer fürchten Dammbruch

Newsticker

14:14Thüringen: 65-jähriger Radfahrer stirbt nach Verkehrsunfall
14:03Treffen von Kim Jong-un und Putin in Russland geplant
13:47Pflegenotstand: Spahn rechnet nicht mit schnellen Verbesserungen
13:12Hartz-IV-Sanktionen: Paritätischer bekräftigt Abschaffungsforderung
12:38DAX legt am Mittag zu - Post-Aktie deutlich im Plus
12:36Außenminister Maas reist nach Madeira
12:15SPD sieht Nachbesserungsbedarf bei Asylgesetzen
12:00Hamburger Staatsanwaltschaft klagt ehemaligen SS-Wachmann an
11:20Braun: Staatliche Digitalprojekte sind "zu groß und langwierig"
11:03Airbus-Space-Chef setzt auf kleine Satelliten aus den USA
10:50Merkel und Steinmeier kondolieren nach Busunglück auf Madeira
10:25RTL will Netflix und Co. in Deutschland den Rang ablaufen
10:18Viele Betriebe haben große Probleme bei Ausbildung 4.0
10:14Erzeugerpreise legen zu
10:13Bierproduktion im Jahr 2018 um 2,2 Prozent gestiegen

Börse

Die Börse in Frankfurt hat am Donnerstagmittag Kursgewinne verzeichnet: Gegen 12:40 Uhr wurde der DAX mit rund 12.225 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Plus von 0,6 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste stehen unter anderem die Anteilsscheine der Deutschen Post deutlich im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

FDP will CO2 in allen Sektoren einen Preis geben


Heizkraftwerk / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

FDP-Chef Christian Lindner hat sich in die Debatte über eine Klimagas-Abgabe eingeschaltet, damit Deutschland seine Klimaschutzziele erreichen kann. "Die FDP will CO2 überall, in allen Sektoren, einen Preis geben", sagte Lindner der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Stiegen die Kosten, dann würden "Verbraucher und Firmen versuchen, CO2 zu vermeiden. Dies fördert Innovationen und neue Technologien", sagte der FDP-Chef.

Allerdings setze die FDP "nicht auf eine neue Steuer, die bloß Begehrlichkeiten beim Finanzminister weckt", fügte er hinzu. "Zentrales Instrument" sei der Handel mit Klimazertifikaten, bei dem die Politik bestimme, wie viel Treibhausgas insgesamt noch ausgestoßen werden dürfe. Durch das Löschen von Zertifikaten entstünden dann Anreize zur CO2-Vermeidung. "Soziale Unwuchten und Planwirtschaft wollen wir vermeiden", sagte Lindner und forderte: "Die Milliarden aus dem Verkauf solcher Verschmutzungsrechte sollten nicht in den Staatshaushalt fließen, sondern an die Bürger ausgezahlt werden - und zwar pro Kopf, als Klimadividende." Grünen-Chefin Annalena Baerbock präzisierte in der NOZ die Pläne der Ökopartei für eine CO2-Abgabe: "Wir schlagen einen Mindestpreis für CO2 von 40 Euro pro Tonne vor. Die Einnahmen aus der CO2-Bepreisung wollen wir den Verbrauchern in Form eines Energiegeldes zurückgeben", sagte sie. "Damit werden gerade die Haushalte mit einem geringeren Einkommen gestärkt, die tendenziell einen geringeren ökologischen Fußabdruck haben." Umweltschädliches Wirtschaften müsse "endlich seinen Preis haben", um die Technologien von morgen zu entwickeln, sagte Baerbock weiter. Wenn Wirtschaftsminister Peter Altmaier eine CO2-Bepreisung in dieser Legislaturperiode verhindere "und lieber Strafzahlungen an die EU wegen Verfehlung der deutschen Klimaziele in Kauf nimmt, ist das das Gegenteil von einer zukunftsweisenden Wirtschaftspolitik", warnte die Grünen-Chefin. "Nicht ohne Grund fordern selbst große Teile der Wirtschaft einen Preis für CO2."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 26.03.2019 - 07:42 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung