Dienstag, 19. März 2019
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Börse

Zum Wochenstart hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.657,06 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,25 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Wertpapiere der Deutschen Bank mit starken Kursgewinnen von über vier Prozent im Plus, gefolgt von Thyssenkrupp und Wirecard. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Nach Anschlag in Christchurch: Innenpolitiker fordern Konsequenzen

Mehrere deutsche Innenpolitiker warnen nach dem Anschlag auf Muslime in Neuseeland vor extremistischem Terror auch in Deutschland und fordern auch hierzulande Konsequenzen. Personen und Einrichtungen, die Drohungen aus rechtsextremen Kreisen erhalten haben, müssten unter Polizeischutz gestellt werden, sagte Martina Renner, Innenpolitikerin der Linken-Bundestagsfraktion, den Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" (Samstagsausgaben). "Wir erleben, dass Rechtsterror von den deutschen Sicherheitsbehörden viel zu oft als diffuses Phänomen verwirrter Einzeltäter abgetan wird", so die Linken-Politikerin weiter.

Dabei hätten die Planungen für solche Taten in der Vergangenheit mehrfach auf Anleitungen von Neonazi-Organisationen basiert. "Es sind rassistische Anschläge und Morde, die in der Geschichte der Bundesrepublik die meisten Todesopfer gefordert haben", so Renner. Das gelte für die jüngste Vergangenheit auch in den USA, Norwegen und nun offenbar auch in Neuseeland. "Ich fordere wie bei den Neonazi-Drohmails und -Feindeslisten, dass alle bedrohten und gefährdeten Einrichtungen und Personen umfassenden polizeilichen Schutz erhalten", sagte die Linken-Politikerin. Die Sicherheitsbehörden müssten "endlich für diese Gefahr sensibilisiert werden". Auch die innenpolitische Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion, Irene Mihalic, sagte: "Wir müssen es sehr ernst nehmen, dass es derzeit um die 1000 Fälle von politisch motivierter Kriminalität gibt, die sich gegen Musliminnen und Muslime richtet." Sie forderte, die Behörden müssten, "wo sich Warnungen verdichten, auch die Präsenz der Polizei sicherstellen". Zugleich kritisierte Mihalic, dass die Bundesregierung den gewaltbereiten Rechtsextremismus nicht ernst genug nehme. So würden Sicherheitsbehörden und Geheimdienste die Bildung rechtsextremer Netzwerke nicht ausreichend beobachten. "Dieses Defizit muss schleunigst aufgearbeitet werden, damit wir auch Anschlagsplanungen und terroristische Bestrebungen rechtzeitig erkennen können", so die Grünen-Politikerin weiter. Der stellvertretenden AfD-Vorsitzende Georg Pazderski sagte mit Blick auf den Anschlag in Christchurch, dass auch Deutschland in den vergangenen Jahren "unsicherer geworden" sei. "Wir brauchen in allen sicherheitsrelevanten Bereichen mehr Polizei und weniger Kuscheljustiz", sagte der AfD-Politiker den Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland". Es gebe "eine Zunahme von politischer Gewalt vor allem durch extremistisch und islamistisch motivierte" Täter. "Unser Land braucht eine Null-Toleranz-Offensive gegen politisch motivierte Gewalt", so der AfD-Politiker weiter.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 15.03.2019 - 16:03 Uhr

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