Dienstag, 26. März 2019
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Zum Wochenstart hat der DAX nachgelassen. Nachdem der Index am Vormittag vorübergehend im Plus war, wurde er zum Xetra-Handelsschluss mit 11.346,65 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,15 Prozent im Vergleich zum Freitagsschluss. Die Aktie von Bayer war erneut am Ende der Kursliste und ließ bis kurz vor Handelsende fast vier Prozent nach - auf den tiefsten Stand seit sieben Jahren. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

70.000 Rinder 2018 lebend in Drittstaaten transportiert


Kühe / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Aus Deutschland sind im vergangenen Jahr etwa 70.000 Rinder und 70.000 Schweine lebend in Drittstaaten außerhalb der Europäischen Union exportiert worden. Das zeigen vorläufige Zahlen des Bundesamtes für Statistik, berichtet die "Neue Osnabrücker Zeitung". Die Grünen im Bundestag fordern aus Tierschutzgründen einen generellen Stopp von Lebendtransporten ins Ausland.

Bei den Rindern handelte es sich demnach überwiegend um Zuchttiere, die zum Aufbau von Herden eingesetzt werden. Hauptziele waren Russland (21.164), die Türkei (15.448) und Usbekistan (8.321). Es folgen Staaten in Nordafrika, an die zusammengenommen etwa 10.000 Tiere gingen. Insgesamt ging die Zahl im Vergleich zu 2017 um etwa 15 Prozent zurück. Die Zahl der lebend exportierten Schweine stieg indes um etwa 20 Prozent an. Der größte Teil wurde in Balkan-Staaten transportiert - vorneweg Serbien mit etwa 33.600 Tieren. Der Lebendtransport von Tiere ins Ausland hatte zuletzt immer wieder für Diskussionen gesorgt. In Schleswig-Holstein gilt ein Erlass von Landwirtschaftsminister Jan Philipp Albrecht (Grüne), der solche Transporte vorläufig untersagt. Auch in Bayern wurden teilweise Exportstopps verhängt. Es geht darum, dass EU-Tierschutzstandards während der langen Transporte mutmaßlich nicht eingehalten werden, zumindest aber deren Einhaltung nicht kontrolliert werden kann. Bundesagrarministerin Julia Klöckner (CDU) bezeichnete die Exportstopps als "überstürztes Handeln". Sie will noch vor der nächsten Agrarministerkonferenz im April ein Sondertreffen mit Vertreten der Länder einberufen. Auch im Bundestag regt sich Widerstand. Friedrich Ostendorff, agrarpolitischer Sprecher der Grünen-Fraktion, sagte der NOZ: "Wir fordern ein Stopp der Transporte in EU-Drittstaaten. Es gibt zahlreiche Belege für das unerträgliche Leid der Tiere, das mit den tagelangen Transporten einhergeht." Ostendorff kritisierte, dass Klöckner sich nicht für das Wohl der Tiere einsetze.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 13.03.2019 - 11:49 Uhr

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