Sonntag, 22. März 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

BASF-Chef: Preise und Margen auf historisch niedrigem Niveau
Oklo-Chef will neuartige Atomkraftwerke nach Deutschland bringen
Irankrieg treibt Strompreise für Neukunden nach oben
Linke fordert Abschaffung des "Haber-Verfahrens"
2. Bundesliga: Elversberg und Paderborn legen im Aufstiegsrennen vor
Allensbach-Analyse: Debatte über Teilzeit ging an Sache vorbei
Nouripour fordert Kampf gegen iranische Strukturen in Deutschland
"Zu Unrecht schlechtgeredet": Top-Ökonom fordert neuen Tankrabatt
1. Bundesliga: Bayern gewinnen haushoch gegen Union
Linken-Vorstand legt Antrag gegen Antisemitismus für Parteitag vor

Newsticker

01:00Urteil gegen Fluggesellschaft wegen Handgepäck-Gebühren
00:00VW-Konzernchef Blume verteidigt harten Sanierungskurs
00:00VW-Chef Blume fordert Taten nach Autogipfeln im Kanzleramt
00:00EU-Parlamentspräsidentin warnt vor Bruch mit den USA
00:00Dobrindt fordert Krisen-Unterricht im Stundenplan
00:00IHK sieht Wirtschaft durch teure Energie stark belastet
00:00Protest der Apotheken - Krankenkassen weisen Forderungen zurück
23:48Trump sieht sich im Iran-Krieg im Zeitplan "Wochen voraus"
22:51Insa: Union wieder stärkste Kraft
22:392. Bundesliga: Darmstadt und Schalke teilen sich die Punkte
20:261. Bundesliga: BVB dreht deutlichen Rückstand gegen Hamburg
19:29Lottozahlen vom Samstag (21.03.2026)
18:41US-Sonderermittler Robert Mueller tot - Trump freut sich
17:261. Bundesliga: Bayern gewinnen haushoch gegen Union
16:04Oklo-Chef will neuartige Atomkraftwerke nach Deutschland bringen

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax nochmal kräftig nachgegeben. Zum Xetra-Handelsschluss lag der Index mit 22.380 Punkten 2,0 Prozent niedriger als am Vortag. Auf Wochensicht hat das wichtigste deutsche Börsenbarometer damit 4,5 Prozent an Wert verloren. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Rot-Rot-Grün in Berlin uneins über Volksbegehren zu Enteignungen


Berliner Fernsehturm bei Nacht / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

In der Berliner rot-rot-grünen Koalition ist eine Kontroverse über das anstehende Volksbegehren zur Enteignung privater Wohnungsunternehmen entbrannt. Nach kritischen Äußerungen von Berlins Regierendem Bürgermeister Michael Müller (SPD) haben sich Grüne und Linke hinter die Initiative "Deutsche Wohnungen enteignen" gestellt, die ab dem 6. April Unterschriften für eine Vergesellschaftung der Bestände großer Wohnungsfirmen sammeln will, berichtet die "Welt". "Wir halten Enteignungen als Ultima Ratio und die Vergesellschaftung von Wohnraum für ein legitimes Instrument", sagte die wohnungspolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion, Katrin Schmidberger, der "Welt".

Sie gehe davon aus, dass eine Mehrheit der Bevölkerung das Volksbegehren unterstützen werde, so Schmidberger weiter. "Herr Müller würde gut daran tun, sich damit auseinanderzusetzen und es nicht einfach so wegzuwischen. Er muss sich fragen, welchen Interessen seine Aussagen jetzt dienen." In der in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" hatte Müller sich zuvor gegen Enteignungen ausgesprochen: "Ich sehe die Initiative `Deutsche Wohnen enteignen` sehr kritisch. Das ist nicht mein Weg und nicht meine Politik", hatte Müller dort gesagt. Für die Wohnungsexpertin der Grünen ist das Volksbegehren "eine Art Notwehr, nach der die Menschen greifen. Sie haben zurecht den Eindruck, dass der Staat sie nicht mehr ausreichend vor Spekulation und Verdrängung schützt. Der soziale Friede ist in Gefahr. Das muss uns alle alarmieren." Linken-Fraktionschefin Carola Bluhm sagte der "Welt", es gebe eine große Erwartungshaltung an Rot-Rot-Grün, alle Instrumente zu nutzen, um die Mietpreisspirale aufzuhalten - nicht aus Selbstzweck, sondern weil die Gemeinwohlorientierung des Eigentums auf dem Wohnungsmarkt verloren gegangen sei. "Wir haben eine Verpflichtung, alles zu tun, was machbar ist, um diese Entwicklung aufzuhalten. Deshalb sollten wir ein Instrument wie die Enteignung, das ja sogar in unserer Verfassung angelegt ist, nicht vorschnell ausschlagen", sagte Bluhm. "Die Bürger wollen, dass der Staat sich seine Steuerungsmöglichkeiten erhält. Das haben wir auch im Koalitionsvertrag vereinbart. Es gibt kein Grundrecht auf Maximalgewinne - wohl aber ein Grundrecht auf Wohnen."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 19.02.2019 - 00:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung