Montag, 23. September 2024
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Woidke will Wahlabend abwarten - noch keine Zukunftsentscheidung
Vorläufiges Endergebnis: SPD wird in Brandenburg stärkste Kraft
Prognosen: SPD in Brandenburg knapp vorn - AfD auf Platz zwei
Prognosen: SPD Brandenburg-Wahlsieger - Grüne nicht im Landtag
Microsoft sieht starke Konkurrenz im KI-Bereich
AfD sieht sich als Sieger in Brandenburg
Wahldebakel löst in CDU Debatte über richtigen Kurs aus
Wahlbeteiligung in Brandenburg bis 14 Uhr deutlich höher als 2019
UN-Reformplan bei "Zukunftsgipfel" in New York angenommen
Schweizer stimmen gegen Teilreform der Altersvorsorge

Newsticker

10:18Brandenburger AfD mit Wahlergebnis "beinahe restlos zufrieden"
09:30Dax startet nach Brandenburg-Wahl kaum verändert
09:11Analyse: Deutsche US-Exporte könnten bei Trump-Wahl deutlich sinken
09:01Kritik an Scholz und Ampel wird in SPD lauter
08:45Grünen-Europapolitiker Andresen verlangt 16 Euro Mindestlohn
08:25Weniger Verletzte bei Verkehrsunfällen - aber mehr Tote
08:05Exporte in Drittstaaten im August gesunken
07:55Israel kündigt "umfangreiche" Luftangriffe im gesamten Libanon an
07:31Bericht: VW fordert neue Elektroprämie
07:12Wahldebakel löst in CDU Debatte über richtigen Kurs aus
06:47Pistorius hält Zeitplan für Bundeswehr-Sondervermögen nicht ein
06:20Experte: Butterpreis könnte zu Weihnachten Allzeithoch erreichen
01:00Union dringt auf Stopp des Tariftreue-Gesetzes
01:00Niedersachsens Gesundheitsminister will Rauchen teurer machen
00:00FDP-Bundestagsfraktion wehrt sich gegen Zeitdruck bei Rentenpaket

Börse

Der Dax ist am Montagmorgen kaum verändert in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 18.720 Punkten berechnet und damit minimal über dem Schlussniveau vom Freitag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Bericht: Minister beraten über Ausschluss von Huawei


Smartphone von Huawei / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Bundesregierung berät laut eines Zeitungsberichts an diesem Mittwoch in einer geheimen Sitzung auf höchster Ebene über den künftigen Umgang mit dem chinesischen Netzwerkausrüster Huawei. Das "Handelsblatt" schreibt unter Berufung auf Regierungskreise, Kanzleramtschef Helge Braun sowie die Bundesminister Heiko Maas (Außen), Horst Seehofer (Innen), Peter Altmaier (Wirtschaft), Andreas Scheuer (Infrastruktur) und Olaf Scholz (Finanzen) nähmen an der Sitzung teil. Sie finde direkt im Anschluss an die Kabinettssitzung statt.

Die Minister beraten über die Frage, ob ein Sicherheitskatalog, erstellt von der Bundesnetzagentur und dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), sowie Zertifizierungsregeln und ein No-Spy-Abkommen mit Staaten wie China ausreichen, um die Vielzahl der sensiblen Daten, die über das 5G-Netz transportiert und verarbeitet werden sollen, zu schützen. So sollen etwa die Sicherheitsanforderungen Netzbetreibern wie der Telekom vorschreiben, wie sie mit Netzwerkausrüstern umgehen. Ein Entwurf liegt dem "Handelsblatt" nach eigenen Angaben vor. Darin ist die Rede von Anforderungen "für das Betreiben von Telekommunikations- und Datenverarbeitungssystemen sowie für die Verarbeitung personenbezogener Daten". Die Netzbetreiber sollen Netzstrukturpläne, Gefährdungsanalysen und Sicherheitskonzepte erstellen und regelmäßig aktualisieren. Bei besonders kritischen Netzen, etwa die Vernetzung von Fabrikanlagen oder der Vernetzung von Fahrzeugen, soll es erweitere Anforderungen geben. Hingegen sollen nach den bisherigen Planungen Netzwerkausrüster wie Huawei ihre Quellcodes offenlegen und ihre Produkte vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zertifizieren lassen sowie einem No-Spy-Abkommen beitreten. Über entsprechende Eckpunkte bei den Sicherheitsanforderungen an den künftigen 5G-Aufbau hatten sich nach Informationen des "Handelsblatts" vergangene Woche die Staatssekretäre der beteiligten Ministerien mit dem Kanzleramt, den Sicherheitsdiensten und den Aufsichtsbehörden verständigt. In einer dem Treffen vorangegangenen Sitzung waren auch die Telekommunikationsunternehmen anwesend. Während die Sicherheitsbehörden vor dem Einsatz von Huawei-Produkten beim Aufbau der neuen Mobilfunkgeneration 5G warnen, werben sowohl das BSI sowie Telekommunikationsunternehmen wie die Deutsche Telekom dafür, Huawei nicht auszuschließen, um den schnellen Ausbau der Echtzeitnetze nicht zu behindern. Die Zeit drängt, da bereits im März die begehrten Frequenzen für den 5G-Standard versteigert werden sollen und die Unternehmen vorher wissen müssen, ob sie den Markt- und Innovationsführer Huawei einsetzen dürfen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 06.02.2019 - 04:17 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung