Dienstag, 19. März 2019
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Börse

Die Börse in Frankfurt hat zum Handelsstart am Dienstag zunächst kaum Kursveränderungen verzeichnet. Gegen 09:30 Uhr wurde der DAX mit rund 11.660 Punkten berechnet. Das entspricht einem Plus von nur 0,01 Prozent im Vergleich zum Handelsschluss am Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Datenklau: Datenschutzbeauftragter nimmt Internetkonzerne ins Visier


Twitter-Konto mit geleakten Daten / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Nach dem massiven Hackerangriff auf Politiker, Journalisten und Künstler nimmt der neue Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber (SPD) digitale Großunternehmen ins Visier. "Internetkonzerne müssen im Fall von Hackerangriffen klar zur Mithilfe verpflichtet werden", sagte Kelber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagsausgaben). Außerdem sollten die Unternehmen "ihre Systeme für Nutzer so sicher wie möglich gestalten - etwa durch starke Passwortvorgaben".

Es gebe Hinweise, dass Internetunternehmen bei der Eindämmung des jüngsten Falls "nicht gut genug mitgearbeitet haben", kritisierte der SPD-Politiker. "Twitter war offenbar nicht schnell genug zu erreichen. Wichtig wäre gewesen, sofort die betroffenen Links abzuschalten. Dann wäre die Verbreitung der Daten extrem verlangsamt worden", so Kelber weiter. Der Datenschutzbeauftragte nannte es "hochproblematisch", dass Familienfotos und andere private Dinge von Personen des öffentlichen Lebens nun immer wieder im Netz auftauchen würden. Darüber hinaus forderte Kelber, die Datenschutz-Aufsichtsbehörden künftig in die Prozesse der Sicherheitsbehörden bei der Bearbeitung entsprechender Vorfälle einzubinden. "Wenn die zuständigen Behörden aus den Medien von Schutzlücken erfahren, ist das eindeutig zu spät", kritisierte er. Datenschutzbehörden hätten Anordnungsrechte auch gegenüber Unternehmen. "Da hätten 24 oder 26 Stunden viel gebracht", so der SPD-Politiker. Der Datenschutzbeauftragte empfahl Personen des öffentlichen Lebens zudem einen verbesserten Eigenschutz. "Es sollte jedenfalls eine Sensibilisierung geben, wie schnell unzureichender Eigenschutz zu einem echten Erdrutsch führen kann, der andere in Mitleidenschaft zieht", sagte Kelber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Wenn man "eine bestimmte Funktion" erreicht habe in einer Partei, "dann verfügt man über hoch sensible Kontaktdaten dritter Personen".

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 10.01.2019 - 13:26 Uhr

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