Sonntag, 16. Dezember 2018
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Bahn zahlte seit 2015 über 500 Millionen Euro an externe Berater
Länder wollen Leistungskürzung für Doppelasylbewerber
Neuer Gesamtbetriebsratschef von Kaufhof rechnet mit Jobabbau
UNHCR-Deutschlandchef lobt deutsche Flüchtlingspolitik
Nürnberger Messerangreifer hat langes Vorstrafenregister
Bericht: Katar erwägt höhere Beteiligung an Deutscher Bank
SPD kündigt neues Klimaschutzgesetz an
Bundesregierung senkt Prüfschwelle für Unternehmensübernahmen
Umfrage: AKK würde bei Anhängern von SPD und Grünen punkten
Brinkhaus will "Social Bots" regulieren

Newsticker

23:00Bericht: Merz und Kramp-Karrenbauer vereinbaren Zusammenarbeit
21:47Göring-Eckardt: Bilanz der Großen Koalition sieht bescheiden aus
20:56Schulz: Trump will europäischen Binnenmarkt zerschlagen
19:581. Bundesliga: Frankfurt gewinnt gegen Leverkusen
19:22IfW-Präsident Snower mahnt Hartz IV-Reform an
18:53Unterfranken: Spaziergänger finden menschliches Skelett im Wald
17:44Gülen-Bewegung in Deutschland glaubt nicht an Gülens Auslieferung
17:40SPD kündigt neues Klimaschutzgesetz an
17:37Bericht: Katar erwägt höhere Beteiligung an Deutscher Bank
17:33Drei Tote bei Verkehrsunfall auf B 7 in Thüringen
17:211. Bundesliga: Leipzig schlägt Mainz 4:1
17:02Linken-Chef: Großer sozialer Protest auch in Deutschland möglich
16:55Deag will Eintrittskarten wie Flugtickets verkaufen
16:30Altmaier ruft zu neuem Anlauf für Klimaschutz auf
16:08UNHCR-Deutschlandchef lobt deutsche Flüchtlingspolitik

Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX im Minus geschlossen, zwischenzeitlich kräftigere Verluste habe bis zum Ende aber etwas reduziert. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 10.865,77 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,54 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Auf Wochensicht hat der DAX damit einen halben Prozentpunkt zugelegt und die seit Monaten andauernde Talfahrt vorerst nicht fortgesetzt. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Gutachten: Kritik am Leistungsbilanzüberschuss ungerecht


Container / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Einem Gutachten des Kieler Instituts für Weltwirtschaft im Auftrag des Bundesfinanzministeriums zufolge lohnen sich deutsche Auslandsinvestitionen viel mehr als häufig dargestellt. "Die deutschen Direktinvestitionen verzeichnen seit dem Jahr 2005, trotz Verlusten während der Finanzkrise, netto leichte Bewertungsgewinne", heißt es in dem Gutachten, über das das "Handelsblatt" (Mittwochausgabe) berichtet. Damit sei auch die Kritik am hohen deutschen Handelsüberschuss überzogen.

"Deutschland braucht sich bei niemandem zu entschuldigen", sagte IfW-Forscher Stefan Kooths, einer der Studienautoren. "Etwa seit der Jahrtausendwende weisen deutsche Auslandsinvestitionen eine höhere Rendite auf als ausländische Investitionen in Deutschland", heißt es in dem Gutachten. Seit den 2000er Jahren "liegt der Renditevorsprung der Auslandsanlagen bei knapp zwei Prozent", schreiben die Forscher. Und die Rentabilität dürfte noch unterschätzt werden, da sich die Produktivitätseffekte deutscher Investitionen nicht vollständig erfassen ließen. Damit, so schreiben die Forscher, finde zwar eine Kaufkraftverlagerung in die übrige Welt statt. Und diese Kapitalabflüsse dürften noch eine Weile anhalten, womit auch der deutsche Leistungsüberschuss hoch bleiben dürfte. Doch wenn Investitionen von Unternehmen und anderen Anlagen in jene Länder fließen, wo die höheren Renditen zu erwarten sind, erhöhten sich "damit die Konsummöglichkeiten sowohl in Deutschland als auch in der übrigen Welt", sagte Kooths. Deutschlands hoher Leistungsbilanzüberschuss sei somit auch Folge rationaler Investitionsentscheidungen, die unter einfachen Renditegesichtspunkten erfolgen, und von denen alle profitierten. Deutschlands hoher Leistungsbilanzüberschuss steht international stark in der Kritik, insbesondere US-Präsident Donald Trump fordert Deutschland auf, den Überschuss zu senken.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 20.11.2018 - 20:07 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung