Mittwoch, 24. April 2019
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Wetterdienst warnt vor nächstem Dürresommer
CSU-Schatzmeister wirft Daimler "Schwächung der Demokratie" vor
Zentralrat der Juden kritisiert Anti-Abtreibungs-Kapelle
Hannelore Elsner im Alter von 76 Jahren gestorben
Publizist Müller-Vogg nach Ukraine-Wahl besorgt
Zwei Tote bei Badeunfall in Oberbayern
Kim Jong-un trifft Putin am Donnerstag
Waldbrand in Thüringen: Landrat ruft Katastrophenfall aus
Rentner-Beiträge: FDP-Politiker Schäffler sieht "Riesen-Skandal"
BfS: 5G-Netzausbau muss "sehr umsichtig" erfolgen

Newsticker

13:56Aktenfund über Hamburger Justiz in NS-Zeit
13:30Handke sieht Notre-Dame als Symbol der Hoffnung für Europa
13:12BDI-Präsident stellt Bedingungen für mögliche CO2-Steuer
13:01Kiews Botschafter hofft auf EU-Mitgliedschaft der Ukraine
13:01Kiews Botschafter hofft auf EU-Mitgliedschaft der Ukraine
12:40DAX am Mittag im Plus - Deutliche Zugewinne bei Wirecard und SAP
12:40DAX am Mittag im Plus - Deutliche Zugewinne bei Wirecard und SAP
12:36"Fettes Brot" fühlt sich konsequent im Umgang mit Rechten
11:40"Fridays-for-Future"-Mitglieder vergleichen sich mit 68ern
11:32Bayern: Stier richtet auf Flucht Sachschaden an
11:19Datenschutzbeauftragter will Monopol von Messenger-Diensten beenden
10:26Baden-württembergische Minister streiten über Arbeitsschutz
10:14Ifo-Geschäftsklimaindex sinkt im April
10:05++ EILMELDUNG ++ Ifo-Geschäftsklimaindex im April gesunken
09:47DAX startet kaum verändert - Wirecard mit kräftigem Kurssprung

Börse

Der DAX hat am Mittwoch bis zum Mittag zugelegt. Kurz nach 12:30 Uhr wurde der Index mit 12.345 Punkten berechnet und damit 0,9 Prozent über Vortagesschluss. Dabei stachen SAP und Wirecard heraus, die beide jeweils über acht Prozent zulegten. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Studie: Legale Drogen im Fernsehen sehr präsent


Biertrinker / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Legale Drogen sind im deutschen Fernsehen sehr präsent, ihr Konsum wird aber kaum eingeordnet. Das zeigt eine Studie der Universität Würzburg im Auftrag der Bundesdrogenbeauftragten Marlene Mortler (CSU) und des Gesundheitsministeriums, über die die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben) berichten. Besonders Alkohol spielt dabei eine große Rolle.

So ist laut der Untersuchung in vier von zehn Fernsehsendungen eine Person zu sehen, die Alkohol trinkt. Deutlich größer noch ist dieser Anteil bei fiktionalen Formaten: Mit 95,8 Prozent wurde in fast jedem Spielfilm, der untersucht wurde, Alkohol getrunken. Bei Serien lag dieser Anteil bei 61,2 Prozent, bei Seifenopern waren es 45,8 Prozent. Vor allem auf Privatsendern wird dabei häufig zur Flasche gegriffen: Mit sechs von zehn Sendungen, in denen Alkohol konsumiert wurde, führt dabei ProSieben die Liste an, gefolgt von RTL2 mit fünf von zehn. Das zweithäufigste Suchtmittel, allerdings mit deutlichem Abstand, war laut Studie Tabak: In 15,2 Prozent der Sendungen war zu sehen, wie jemand raucht. Bewertet wurde der Konsum dabei nur selten - in 11,5 Prozent der Fälle bei Alkohol, 2,9 Prozent bei Tabak. Illegale Rauschmittel waren dagegen selten Thema. Nur in rund zwei Prozent der Sendungen spielten Cannabis oder andere illegale Drogen eine Rolle. Auch sogenannte immaterielle Süchte - Spielsucht, Kaufsucht oder Essstörungen - waren wenig präsent. Für die Studie wertete ein Team von Forscher das Programm aus, das an sieben aufeinanderfolgenden Tagen zwischen 13 und 22 Uhr auf ARD, ZDF, ProSieben, Sat1, RTL, RTL Nitro und RTL2 gezeigt wurde. Marlene Mortler, Drogenbeauftragte der Bundesregierung, zeigte sich alarmiert von den Ergebnissen: Die Studie zeige in "erschreckender Weise", welche Präsenz Alkohol gerade im privaten Fernsehen habe. "Die Botschaft, die davon ausgeht, ist doch klar: Ohne Alkohol geht es nicht!", sagte Mortler den Funke-Zeitungen. Dieses Signal besorge sie. Die Medienbranche müsse sich bewusst sein, dass nicht alle Zuschauer über die "notwendige Medienkompetenz" verfügten, um den Konsum einzuordnen, so die CSU-Politikerin. Sie wolle deshalb mit Medienschaffenden und Autorenverbänden im Dialog bleiben, sagt Mortler, um dafür zu sensibilisieren, was die Branche zur Suchtprävention beitragen kann.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 07.11.2018 - 02:00 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung