Freitag, 26. April 2019
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Bildungsministerin: Schulen sollen gegen Rechts vorgehen
Brok unterstützt Weber im Streit um Gas-Pipeline
USA: Joe Biden will 2020 gegen Trump kandidieren
Commerzbank-Chef sieht in Fusionsabbruch keine Niederlage
Spitzenverdiener zahlen immer mehr Einkommensteuer
Umweltministerin: Klimawandel in Deutschland beschleunigt sich
Kölns Oberbürgermeisterin lehnt City-Maut ab
Sozialminister will Eltern von Kindern mit Behinderung entlasten
DGB gegen neue Arbeitsverbote für Flüchtlinge
Frankreich: Macron verspricht Steuersenkungen

Newsticker

09:45DAX startet kaum verändert - Deutsche Bank lässt stark nach
09:21Hans-Werner Sinn verteidigt Studie zur Klimabilanz von Elektroautos
08:56Fast jeder Fünfte in der EU ist über 65 Jahre alt
08:31Ai Weiwei attackiert VW-Konzern und Berlinale
07:43Vestager zeigt großen Respekt vor Merkels Arbeit
07:33EU-Wettbewerbskommissarin will schärfere Regeln für Digitalkonzerne
05:00Immer weniger Aale in deutschen Binnengewässern
05:00An Autobahnen fehlen 30.000 Lkw-Parkplätze
01:00Juncker glaubt nicht an Flickenteppich bei Zeitumstellung
01:00Umweltministerin: Klimawandel in Deutschland beschleunigt sich
00:50Spitzenverdiener zahlen immer mehr Einkommensteuer
00:50Spitzenverdiener zahlen immer mehr Einkommensteuer
00:13Zahl der Flugausfälle erneut gestiegen
23:12Minuszinsen kosten Rentenkasse 54 Millionen Euro
22:06US-Börsen uneinheitlich - Tech-Werte stärker

Börse

Die Börse in Frankfurt hat zum Handelsstart am Freitag zunächst kaum Kursveränderungen verzeichnet. Gegen 09:40 Uhr wurde der DAX mit rund 12.270 Punkten berechnet. Das entspricht einem Minus von 0,1 Prozent im Vergleich zum Handelsschluss am Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Regierung vernachlässigt Regelungen für neuen Rechtsmarkt


Justicia / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Bundesregierung verfolgt keine konkreten Pläne, um Regelungen für den neuen Rechtsmarkt zu schaffen. Das legt die Antwort auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion nahe, über die das "Handelsblatt" berichtet. Demnach "prüft" das zuständige Bundesjustizministerium Sachverhalte derzeit nur oder verweist auf die Gerichte.

Die digitale Rechtsberatung hilft immer mehr Verbrauchern, die den Gang zum Anwalt scheuen. Typisch sind Flugrechte- und Mietportale, Tools für Streitigkeiten mit Banken oder Onlineanfechtungen von Bußgeldbescheiden. Doch die Rechtslage für "Legal Tech" (Legal Technology), also Algorithmen und Computerprogramme für den Rechtsmarkt, ist in vielen Punkten noch unklar. So sind Rechtsanwälte bei hohen Investitionen auf externes Kapital angewiesen. Das verbietet aber die Bundesrechtsanwaltsordnung (BRAO). "Das Verbot reiner Kapitalbeteiligungen an anwaltlichen Berufsausübungsgesellschaften, das der Sicherung der anwaltlichen Unabhängigkeit dient, kann die Finanzierung von erforderlichen Investitionen in die Ausstattung von Anwaltskanzleien erschweren", gibt das Justizministerium nun zwar zu. Aber an dem Verbot soll grundsätzlich festgehalten werden. "Die Bundesregierung prüft, ob das Verbot gelockert werden kann, wenn die Unabhängigkeit und die Einhaltung der Berufspflichten gewährleistet werden können", heißt es lediglich. Auch mit Blick auf rechtlich offene Fragen für Legal-Tech-Unternehmen durch das Rechtsdienstleistungsgesetz (RDG) sieht die Regierung derzeit offenbar keinen Anpassungsbedarf. Das Bundesjustizministerium weist darauf hin, dass über die "verbindliche Auslegung" der Rechtsnormen die unabhängigen Gerichte entschieden, nicht die Bundesregierung. Dabei könnte die Regierung schonend die Regelungen für Fremdfinanzierung anpassen oder Legal Tech aus dem Rechtsdienstleistungsgesetz ausnehmen und trotzdem die Verbraucher vor irreführenden Angeboten schützen, meint die FDP. "Eine Bundesregierung, die die Anwaltsfinanzierung nur prüft und keine Veranlassung sieht, die Rechtsdurchsetzung zu stärken, die hat das `Weiter-so` schon zur Prämisse erklärt", sagte Roman Müller-Böhm (FDP), Obmann im Rechtsausschuss des Bundestags, dem "Handelsblatt". Dabei ermögliche Legal Tech die Durchsetzung selbst kleinster Ansprüche. "Das hebt den Rechtsstaat auf eine neue Stufe."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 06.11.2018 - 07:53 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung