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Zum Wochenausklang hat der DAX im Minus geschlossen, zwischenzeitlich kräftigere Verluste habe bis zum Ende aber etwas reduziert. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 10.865,77 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,54 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Auf Wochensicht hat der DAX damit einen halben Prozentpunkt zugelegt und die seit Monaten andauernde Talfahrt vorerst nicht fortgesetzt. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Von Weizsäcker zum Klimabericht: Wir sind nicht ehrgeizig genug


Heizkraftwerk / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Ernst Ulrich von Weizsäcker, Ko-Präsident des Club of Rome, fordert mehr Anstrengungen für den Klimaschutz. "Wir sind in praktisch allen Ländern nicht ehrgeizig genug. Wenn man das 1,5-Grad-Ziel einhalten will - was für die Hoffnung auf eine erträgliche Klimastabilisierung fast die wichtigste Bedingung ist - muss man weltweit sehr viel ehrgeiziger werden", sagte er der "Heilbronner Stimme" (Dienstagsausgabe) zum Bericht des Weltklimarates IPCC. Von Weizsäcker plädiert für die Umsetzung des "Budget-Ansatzes" bei der Umweltverschmutzung.

Gemeint ist ein Handel mit Verschmutzungsrechten, der Staaten motivieren soll, in saubere Energieformen zu investieren. Er sagte: "Die mit Abstand größte Dynamik der weiteren CO2-Zunahme findet natürlich in den Entwicklungsländern statt. 90 von 100 im Bau oder in Planung befindlichen Kohlekraftwerke sind in Entwicklungsländern einschließlich China. Da hat es dann beinahe nur noch symbolische Bedeutung, ob Deutschland das 40 Prozent Minderungsziel einhält." Er fügte hinzu: "Aber es gibt meines Erachtens genau eine Strategie, um die Entwicklungsländer ins Boot zu holen. Das ist der sogenannte Budget-Ansatz: Jedes Land der Erde hat ein pro Kopf gleich großes Budget der Atmosphärenverschmutzung." Nur hätten die alten Industrieländer dieses Budget schon fast verbraucht, so von Weizsäcker. "Ab 2024 hätten wir keine Erlaubnisse mehr. Dann müssten wir shoppen gehen in die Entwicklungsländer, die noch reichlich Budget haben. Die würden uns mit Kusshand aber zu stolzen Preisen Lizenzen verkaufen. Und das hätte die sensationelle Folge, dass es über Nacht in den Entwicklungsländern profitabel würde, geplante Kohlekraftwerke nicht zu bauen und stattdessen den Übergang zu Effizienz und erneuerbaren Energien zu beschleunigen und die freiwerdenden Lizenzen an uns und andere alte Industrieländer zu verkaufen." Der Vorschlag sei bereits 2008 vom Wissenschaftlichen Beirat Globale Umweltveränderungen (WBGU) vorgebracht worden, doch 2009 bei der Klimakonferenz in Kopenhagen hätten Amerikaner, Russen und die Saudis erfolgreich "gemauert". Die Forderung des Club-of-Rome-Chefs: "Wir sollten den Vorschlag schleunigst wieder aufgreifen, auch ohne Amerikaner, Russen und Saudis. Wir wären dann ökonomisch gezwungen, die heimischen Hausaufgaben zu machen und die Transformation zur Klimaneutralen Wirtschaft zu beschleunigen. Dies wäre ein Rezept, den Amerikanern mal wieder technologisch davonzulaufen. Und vor allem würden wir die sehr ärgerliche Situation los, dass egal was wir machen, die globale Erwärmung fast ungebremst weiter geht, weil die Entwicklungsländer sich praktisch nicht ändern."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 09.10.2018 - 03:00 Uhr

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