Samstag, 15. Dezember 2018
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Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX im Minus geschlossen, zwischenzeitlich kräftigere Verluste habe bis zum Ende aber etwas reduziert. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 10.865,77 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,54 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Auf Wochensicht hat der DAX damit einen halben Prozentpunkt zugelegt und die seit Monaten andauernde Talfahrt vorerst nicht fortgesetzt. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

"Werte-Union" schießt weiter gegen Merkel


Angela Merkel / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Richtungsstreit in der Union jenseits der Auseinandersetzung zwischen Merkel und Seehofer geht weiter. Alexander Mitsch, der Bundesvorsitzender der konservativen "Werte-Union", sagte der "Welt am Sonntag": "Inzwischen haben auch die letzten in der Union verstanden, dass wir einen Kurswechsel brauchen. Angela Merkel hat die CDU inhaltlich entkernt, profillos gemacht und nach links der Mitte geführt."

Für Mitsch macht sich das nicht nur an der Zuwanderungsthematik fest. Die "Linksverschiebung der Union" zeige sich auch bei der Abgaben- und Steuerlast, "die höher ist als unter jedem SPD-Kanzler" und an einer Europapolitik, die "in Richtung Fiskalunion und Vergemeinschaftung von Schulden" führe. Merkel war nach Meinung von Mitsch "nie eine überzeugte Christdemokratin. Ihr Herz schlägt links." Immerhin, so der Wortführer der CDU-Konservativen, habe die Parteiführung "begriffen, dass es so nicht weitergeht". Thüringens CDU-Chef Mike Mohring betrachtet die Gründung von Mitgliederinitiativen am linken und rechten Flügel der Partei skeptisch. Die Entstehung derartiger Plattformen führe dazu, dass sich gerade engagierte Mitglieder "offenbar gegenüber den anderen geschaffenen Gruppen emotional aufladen. Das bringt so die CDU nicht voran", warnt Mohring, der auch Fraktionsvorsitzender im Landtag ist, der "Welt am Sonntag". "Wir sind an einer Schwelle, an der die Gefahr besteht, dass wir den Status einer Volkspartei verlieren." Links gebe es bereits keine Volkspartei mehr und die Union müsse aufpassen, "dass uns das nicht auch passiert". Wolfgang Steiger, Generalsekretär des CDU-Wirtschaftsrates, sieht das "bürgerliche Lager durch die Fehler in der Zuwanderungspolitik tief erschüttert". Zudem sorgt sich Steiger um das Wirtschaftsprofil der Partei. Steiger zu der "Welt am Sonntag": "Die CDU sollte mit allen ihren Flügeln gleichmäßig fliegen, um eine gute Landung beim Wähler hinzubekommen." Drei große Koalitionen in 13 Jahren hätten "bedauerlicherweise tiefe Spuren im marktwirtschaftlichen Profil hinterlassen." Steiger fordert, die Bürger "müssen spüren, dass die Zuwanderung in die Sozialsysteme mit sichtbaren Fortschritte begrenzt wird."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 22.07.2018 - 09:35 Uhr

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