Donnerstag, 16. August 2018
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Fluggastrechteportal verklagt Ryanair wegen Streiks
Siemens-Chef sieht Firma unterbewertet
Bauexperte: Deutschlands Brücken verrotten gefährlich
Heil: Bayerisches Familiengeld wird auf Sozialleistungen angerechnet
NRW-Regierung verteidigt E-Sport
Politikwissenschaftler Crouch kritisiert linke Sammlungsbewegung
Entwicklungsminister fordert Kampf gegen "lebensgefährliche Flucht"
Studie: Tanken an Autobahnen immer kostspieliger
Zahl der neuen Ausbildungsverträge gestiegen
DAX startet mit Gewinnen - Gold schwächer

Newsticker

03:00IW-Studie: Bestimmte Regionen holen bei Lebensqualität auf
02:00DIW-Energieexpertin: USA zetteln fossile Energie-Kriege an
00:00Streit um Begriffsdefinition "Veteran"
00:00Erdogan wird bei Staatsbesuch von vielen Vertrauten begleitet
22:21US-Börsen im Rückwärtsgang - Gold deutlich schwächer
18:51Lehrerverband kritisiert "Segregation" im Schulsystem
18:39Lottozahlen vom Mittwoch (15.08.2018)
18:14Tunesien beharrt auf Zuständigkeit für Sami A.
17:37DAX dreht kräftig ins Minus - USA belasten
16:50Oberverwaltungsgericht bestätigt: Sami A. muss zurückgeholt werden
16:17Finanzminister sollen Erdogan-Besuch vorbereiten
15:33Studie: Tanken an Autobahnen immer kostspieliger
15:23Handwerkspräsident kritisiert Abschiebung ausgebildeter Flüchtlinge
15:11Özdemir verlangt mehr Anstrengungen bei Infrastruktursanierungen
14:41Altmaier sieht Energiewende als Gemeinschaftsprojekt

Börse

Am Mittwoch hat der DAX nach einem positiven Start kräftig nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.163,01 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,58 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Vom Hoch am Vormittag ging es immerhin über drei Prozent nach unten. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Jeder sechste Schüler möchte Polizist werden


Polizei bei Anti-G20-Protest in Hamburg / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Polizei ist als Arbeitgeber für deutsche Schüler attraktiver denn je. Jeder sechste Acht- bis 13.-Klässler (16,3 Prozent) nennt die Polizei im Jahr 2018 als Wunscharbeitgeber. Das ist ein Ergebnis einer Umfrage unter 20.000 Schülern im Land, über die die "Welt am Sonntag" berichtet.

Das Berliner Trendence-Institut führt die Studie seit dem Jahr 2006. Besonders bei den Mädchen kann die Polizei punkten. Fast jede Fünfte (18 Prozent) nennt sie als einen von maximal drei Arbeitgebern, bei denen sie sich "am ehesten bewerben" würde. Bei Jungen und Mädchen zusammen konnte die Polizei im Vergleich zum Vorjahr noch einmal um 0,9 Prozentpunkte zulegen. Auf den Plätzen zwei und drei folgen, ebenfalls mit satten Zuwächsen der Sportartikel-Hersteller Adidas und die Bundeswehr. Der öffentliche Sektor schnitt zum zweiten Mal in Folge als beliebteste Branche ab. Immer mehr Schüler suchten offenbar die Kombination aus Jobsicherheit und gelebter Hilfsbereitschaft, vermutet Trendence-Geschäftsführer Holger Koch. Polizei, Bundeswehr, Zoll, Deutsches Rotes Kreuz, Auswärtiges Amt, Caritas und Diakonie - sie alle konnten in der Gunst der Schüler 2018 zulegen. Die Autobranche dagegen hat in den vergangenen zwei Jahren ein Fünftel ihrer Fans verloren. Sie kam zusammen nur auf 20 Prozent Zuspruch bei den Schülern. Eine besondere Affinität zum öffentlichen Sektor dagegen bekunden inzwischen 26 Prozent der Schüler. Noch immer gibt es in der Berufsorientierung deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Überproportional viele Mädchen begeistern sich laut Trendence-Umfrage für die Bereiche Gesundheit, Soziales und Bildung (38 Prozent versus 13 Prozent bei den Jungen). Dafür interessieren sich mehr als ein Viertel der Jungen für Technik und Handwerk. Bei den Mädchen dagegen sind es nicht einmal vier Prozent. Entsprechend verteilt ist die Orientierung in unterschiedliche Branchen. Mädchen sehen ihre Zukunft überproportional häufig im Handel - bei den Marken stehen dm, Douglas, H&M und New Yorker hoch im Kurs. Auch im öffentlichen Sektor haben die Mädchen die Nase vorn. Den Jungen haben es besonders die Autobauer und IT-Dienstleister wie Microsoft und SAP angetan. Auch die eigenen Stärken schätzen beide Geschlechter unterschiedlich ein. Während sich mehr als die Hälfte der Mädchen als "mitfühlend" wahrnimmt, ist es bei den Jungen nur ein Drittel. Die halten sich dagegen deutlich häufiger für "erfinderisch" als die Mädchen (24 versus 16 Prozent). Auch die Erwartungen an ihren künftigen Arbeitgeber gehen teilweise auseinander. Beide Geschlechter wünschen sich zuallererst gute Vorgesetzte, nette Kollegen, einen fairen Bewerbungsprozess und gute Karriereperspektiven. Bei den Jungen stehen aber erfolgreiche und innovative Unternehmen besonders hoch im Kurs, die neben guten Gehältern noch andere finanzielle Vorteile bieten.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 22.07.2018 - 00:00 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung