Mittwoch, 11. März 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

VW will bis 2030 insgesamt 50.000 Stellen streichen
Bundesumweltminister lehnt von der Leyens neuen Atomkurs ab
Dax startet im Plus - Anleger hoffen auf baldiges Kriegsende
Dax legt kräftig zu - Infineon und Bayer gefragt
USA und Kanada erkennen MKS-Freiheit Deutschlands an
Weimer sagt Verleihung von Buchhandlungspreis ab
Neobroker drängen ETF-Anbieter zu Bestandsprovisionen
GKV-Ausgaben steigen erneut deutlich stärker als die Einnahmen
Dax setzt Erholungskurs am Mittag fort - Infineon vorn
Gesundheitsministerin will Beipackzettel weitgehend abschaffen

Newsticker

01:00Richterbund fürchtet Scheitern von Gewaltschutzgesetz
01:00Krankenkassen werben für Patientensteuerung per App
00:00SPD drängt auf grundlegende Reform der Schuldenbremse
00:00Bauernverband will Aussetzung von CO2-Bepreisung
00:00Justizministerin verspricht Terroropfern Beistand
00:00Ministerium: Ermittler erhielten Hunderte Hinweise zu Strom-Anschlag
22:57CL-Achtelfinale: FC Bayern schlägt Atalanta Bergamo im Hinspiel
22:41Wadephul erwartet kein schnelles Kriegsende im Iran
21:36Trump fordert von Iran Minen-Entfernung am Golf
21:22US-Börsen lassen geringfügig nach - Ölpreis sinkt deutlich
20:47Hohe Spritpreise: SPD offen für "Übergewinnsteuer"
20:29Gewinnzahlen Eurojackpot vom Dienstag (10.03.2026)
19:09Hubig will Spritpreis-Erhöhungen nur noch einmal täglich
18:53VC ruft am Donnerstag und Freitag zu Streiks bei Lufthansa auf
18:00Linke fordert VW-Vorstand zur Weitergabe von Boni an Belegschaft auf

Börse

Am Dienstag hat der Dax kräftig zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 23.969 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 2,4 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem sehr freundlichen Start hielt sich der Dax unter Schwankungen deutlich im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Weizenernte könnte nach Glyphosat-Ausstieg geringer ausfallen


Weizen / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Weizenernte in Deutschland könnte nach dem geplanten Glyphosat-Ausstieg künftig um mehr als eine Million Tonnen geringer ausfallen. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der FDP hervor, berichtet die "Neue Osnabrücker Zeitung" (Donnerstagsausgabe). Demnach verweist das Bundeslandwirtschaftsministerium auf Schätzungen des bundeseigenen Julius-Kühn-Instituts, wonach der Weizen-Ertrag bei einem Verzicht auf das umstrittene Unkrautvernichtungsmittel um bis zu fünf Prozent geringer ausfallen könnte.

Berechnungen in einem Bericht des Interessensverbandes der europäischen Pflanzenschutzindustrie gingen gar von bis zu 22 Prozent weniger Weizen aus. Die Weizenernte lag im vergangenen Jahr bei 24,5 Millionen Tonnen. Demnach betrüge der Verlust möglicherweise zwischen 1,2 und 5,4 Millionen Tonnen. Zudem kommen auf Landwirte bei einem Glyphosat-Ausstieg gegebenenfalls Mehrkosten für alternative Unkrautbekämpfung zu. Die Bundesregierung taxiert diese ebenfalls auf Basis von Berechnungen des Julius-Kühn-Institut zwischen 0 und 100 Euro pro Hektar. Fehlen beispielsweise entsprechende Maschinen auf dem Betrieb, müssten diese zunächst gekauft werden. Das Ministerium stellt klar: "Diese Berechnungen zeigen, dass der Verzicht auf Glyphosat unter bestimmten Bedingungen ohne zusätzliche Kosten für den Betrieb möglich ist." Das Bundesumweltministerium gehe davon aus, dass "bei einer angepassten nachhaltigen Bewirtschaftungsweise, die die biologische Vielfalt erhält, mittelfristig Kosteneinsparungen" möglich seien, heißt es in der Antwort. Die Bundesregierung will den Glyphosat-Einsatz in Deutschland deutlich einschränken. Ziel ist der Komplettausstieg. Das Ministerium räumt in der Antwort ein, dass es nach Kenntnis der Regierung derzeit keinen adäquaten chemischen Ersatz für das Mittel gibt. Die umweltpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, Judith Skudelny, kritisierte die Ausstiegspläne der schwarz-roten Regierung. "Eine nicht mehr kostendeckende Landwirtschaft wird billigend in Kauf genommen." Zudem sei der Verzicht nicht nachhaltig: Ohne Glyphosat müssten Böden künftig wieder vermehrt mechanisch bearbeitet werden, was aber zum Abtrag von Böden führe. Das bisher beste Gegenmittel sei Glyphosat gewesen, so Skudelny.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 19.07.2018 - 08:23 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung