Donnerstag, 18. Juni 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Studie: Fracking könnte Gasversorgung nur langfristig stärken
KNDS plant zwei neue Produktionsstätten in Deutschland
Energieintensive Unternehmen fordern Abschwächung von CO2-Handel
Höcke will Unvereinbarkeitsliste der AfD überarbeiten lassen
Dax legt geringfügig zu - Aktien von Bayer und Commerzbank gefragt
Grünen-Chefin Brantner dringt auf Taten bei G7-Hilfen
Abgeordnete zögern mit Bundeswehr-Mandat in Straße von Hormus
Finanzministerium plant Steuervereinfachungen
Macron zufrieden mit Ergebnissen von G7-Gipfel
Bioland warnt vor teureren Lebensmitteln durch Gentechnikrecht

Newsticker

11:14Designierter Linken-Chef kritisiert Linksjugend-Äußerungen
10:40Rentenkommission einigt sich auf Empfehlungen
10:30Ifo-Institut erwartet 2026 Wachstum um 0,8 Prozent
09:51Feuerwehrverband warnt vor Vegetationsbränden durch Hitze
09:36IMK: Energiepreisschock bremst Wachstum 2026 auf 0,6 Prozent
09:31Dax startet über 25.000 Punkten - Fed dämpft Zinssenkungshoffnungen
09:19Verdi bestreikt vier ARD-Anstalten
08:48Grünen-Chefin kritisiert Trumps Iran-Deal scharf
08:25Privathaushalte finanzieren über die Hälfte der Gesundheitsausgaben
08:20Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe etwas höher
08:16Gastgewerbeumsatz im April unverändert
08:13Mehr Baugenehmigungen für Wohnungen im April
07:24Energielobby kritisiert Regierung bei Stromnetzausbau
06:40NRW-Finanzminister stellt Bedingungen für Steuerreform
06:39EU-Kommissar warnt Deutschland vor Alleingang bei Aufrüstung

Börse

Der Dax ist am Donnerstagmorgen positiv in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 25.055 Punkten berechnet, 0,5 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Weizenernte könnte nach Glyphosat-Ausstieg geringer ausfallen


Weizen / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Weizenernte in Deutschland könnte nach dem geplanten Glyphosat-Ausstieg künftig um mehr als eine Million Tonnen geringer ausfallen. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der FDP hervor, berichtet die "Neue Osnabrücker Zeitung" (Donnerstagsausgabe). Demnach verweist das Bundeslandwirtschaftsministerium auf Schätzungen des bundeseigenen Julius-Kühn-Instituts, wonach der Weizen-Ertrag bei einem Verzicht auf das umstrittene Unkrautvernichtungsmittel um bis zu fünf Prozent geringer ausfallen könnte.

Berechnungen in einem Bericht des Interessensverbandes der europäischen Pflanzenschutzindustrie gingen gar von bis zu 22 Prozent weniger Weizen aus. Die Weizenernte lag im vergangenen Jahr bei 24,5 Millionen Tonnen. Demnach betrüge der Verlust möglicherweise zwischen 1,2 und 5,4 Millionen Tonnen. Zudem kommen auf Landwirte bei einem Glyphosat-Ausstieg gegebenenfalls Mehrkosten für alternative Unkrautbekämpfung zu. Die Bundesregierung taxiert diese ebenfalls auf Basis von Berechnungen des Julius-Kühn-Institut zwischen 0 und 100 Euro pro Hektar. Fehlen beispielsweise entsprechende Maschinen auf dem Betrieb, müssten diese zunächst gekauft werden. Das Ministerium stellt klar: "Diese Berechnungen zeigen, dass der Verzicht auf Glyphosat unter bestimmten Bedingungen ohne zusätzliche Kosten für den Betrieb möglich ist." Das Bundesumweltministerium gehe davon aus, dass "bei einer angepassten nachhaltigen Bewirtschaftungsweise, die die biologische Vielfalt erhält, mittelfristig Kosteneinsparungen" möglich seien, heißt es in der Antwort. Die Bundesregierung will den Glyphosat-Einsatz in Deutschland deutlich einschränken. Ziel ist der Komplettausstieg. Das Ministerium räumt in der Antwort ein, dass es nach Kenntnis der Regierung derzeit keinen adäquaten chemischen Ersatz für das Mittel gibt. Die umweltpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, Judith Skudelny, kritisierte die Ausstiegspläne der schwarz-roten Regierung. "Eine nicht mehr kostendeckende Landwirtschaft wird billigend in Kauf genommen." Zudem sei der Verzicht nicht nachhaltig: Ohne Glyphosat müssten Böden künftig wieder vermehrt mechanisch bearbeitet werden, was aber zum Abtrag von Böden führe. Das bisher beste Gegenmittel sei Glyphosat gewesen, so Skudelny.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 19.07.2018 - 08:23 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung