Dienstag, 02. Juni 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Wohnungswirtschaft warnt vor Minusrekord am Bau
Verhandlungsstopp des Iran zieht Dax zum Wochenstart ins Minus
Wildberger fordert europäisches KI-Spitzenmodell
Iran setzt Gespräche mit USA wegen Israels Angriffen im Libanon aus
Röwekamp kritisiert Pistorius wegen Wehrdienst-Regelung
Vier Tote bei Frontalzusammenstoß auf Landstraße in Thüringen
US-Börsen fester - Hoffnung auf Deeskalation in Nahost
AfD schließt Bündnisse mit BSW im Osten nicht aus
Rentenbeitrag für Durchschnittsverdiener steigt 2028 um 510 Euro
Merz besucht Angehörige von Walter Lübcke

Newsticker

14:34Leopoldina kritisiert EU-Pläne für Pestizid-Zulassungen
13:56Warken will Honorarkürzung für Psychotherapeuten nicht beanstanden
13:38Merz sieht "Neustart" in den Beziehungen zu Ungarn
13:13Forsa: FDP erstmals seit Ampel-Aus wieder bei fünf Prozent
12:43Standortfreigabe in Beziehungen: Jeder Siebte teilt dauerhaft
12:42Bericht: Meta-KI half bei Hack von Promi-Instagram-Konten
12:33WMO erwartet Rückkehr von Wetterphänomen El Nino
12:31Dax weiter im Plus - Nahost-Konflikt bleibt größtes Risiko
12:09Niedersachsen wirbt für neuen Religionsunterricht
12:04Schwimmmeister fordern bundesweite Bronze-Pflicht in Freibädern
11:48SPD weist Unionsforderungen zur Pflegefinanzierung zurück
11:41Besichtigung des Kölner Doms soll künftig zwölf Euro kosten
11:34Reiche holt neuen Leitungschef ins Wirtschaftsministerium
11:06Inflation im Euroraum klettert im Mai auf 3,2 Prozent
11:02++ EILMELDUNG ++ Euroraum-Inflationsrate im Mai bei 3,2 Prozent

Börse

Der Dax hat sich am Dienstag nach einem bereits freundlichen Start bis zum Mittag weiter im grünen Bereich gehalten. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 25.260 Punkten berechnet, 1,0 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Infineon, Scout24 und Zalando, am Ende Bayer, Heidelberg Materials und die Hannover Rück. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Weizenernte könnte nach Glyphosat-Ausstieg geringer ausfallen


Weizen / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Weizenernte in Deutschland könnte nach dem geplanten Glyphosat-Ausstieg künftig um mehr als eine Million Tonnen geringer ausfallen. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der FDP hervor, berichtet die "Neue Osnabrücker Zeitung" (Donnerstagsausgabe). Demnach verweist das Bundeslandwirtschaftsministerium auf Schätzungen des bundeseigenen Julius-Kühn-Instituts, wonach der Weizen-Ertrag bei einem Verzicht auf das umstrittene Unkrautvernichtungsmittel um bis zu fünf Prozent geringer ausfallen könnte.

Berechnungen in einem Bericht des Interessensverbandes der europäischen Pflanzenschutzindustrie gingen gar von bis zu 22 Prozent weniger Weizen aus. Die Weizenernte lag im vergangenen Jahr bei 24,5 Millionen Tonnen. Demnach betrüge der Verlust möglicherweise zwischen 1,2 und 5,4 Millionen Tonnen. Zudem kommen auf Landwirte bei einem Glyphosat-Ausstieg gegebenenfalls Mehrkosten für alternative Unkrautbekämpfung zu. Die Bundesregierung taxiert diese ebenfalls auf Basis von Berechnungen des Julius-Kühn-Institut zwischen 0 und 100 Euro pro Hektar. Fehlen beispielsweise entsprechende Maschinen auf dem Betrieb, müssten diese zunächst gekauft werden. Das Ministerium stellt klar: "Diese Berechnungen zeigen, dass der Verzicht auf Glyphosat unter bestimmten Bedingungen ohne zusätzliche Kosten für den Betrieb möglich ist." Das Bundesumweltministerium gehe davon aus, dass "bei einer angepassten nachhaltigen Bewirtschaftungsweise, die die biologische Vielfalt erhält, mittelfristig Kosteneinsparungen" möglich seien, heißt es in der Antwort. Die Bundesregierung will den Glyphosat-Einsatz in Deutschland deutlich einschränken. Ziel ist der Komplettausstieg. Das Ministerium räumt in der Antwort ein, dass es nach Kenntnis der Regierung derzeit keinen adäquaten chemischen Ersatz für das Mittel gibt. Die umweltpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, Judith Skudelny, kritisierte die Ausstiegspläne der schwarz-roten Regierung. "Eine nicht mehr kostendeckende Landwirtschaft wird billigend in Kauf genommen." Zudem sei der Verzicht nicht nachhaltig: Ohne Glyphosat müssten Böden künftig wieder vermehrt mechanisch bearbeitet werden, was aber zum Abtrag von Böden führe. Das bisher beste Gegenmittel sei Glyphosat gewesen, so Skudelny.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 19.07.2018 - 08:23 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung