Samstag, 17. Januar 2026
| |||
| |||
|
Meistgelesene Nachrichten Newsticker
Zum Wochenausklang hat der Dax geringfügig nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.297 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,2 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem Start im Minus baute der Dax unter Schwankungen seine Verluste aus. [Weiter...] Finanzmärkte aktuell:
|
Vor allem Behörden und Unternehmen profitieren von günstigem Diesel
Staatliche Behörden und Unternehmen gehören noch immer zu den größten Kunden von neuen Diesel-Pkw. Das zeigt eine Auswertung der Zulassungsdaten durch die Universität Duisburg-Essen, über die die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstagausgaben) berichten. Privatkunden dagegen verzichten immer mehr auf die von Fahrverboten und Wertverlust betroffenen Fahrzeuge. Der Auswertung zufolge haben aktuell noch immer fast 60 Prozent der von Behörden zugelassenen neuen Autos einen Dieselmotor. Bei Firmenwagen sind es - Stand Juni 2018 - noch 55 Prozent. Im Unterschied dazu wählt nur jeder fünfte Privatkunde, der einen Neuwagen kauft, einen Diesel (19 Prozent). Ein Vergleich mit den Zulassungszahlen vor dem Beginn der Dieselkrise im Herbst 2015 zeigt außerdem, dass Privatkunden sich viel deutlicher von dieser Form der Motorisierung abgewandt haben: Ihr Anteil an den Neuzulassungen von Diesel-Pkw ist von 2015 bis heute mit einem Minus von gut 40 Prozent viel stärker gesunken als der von Firmen und Behörden (jeweils 25 Prozent Minus). "Der Steuervorteil für Diesel-Kraftstoff wird immer stärker zum Steuervorteil für Firmenwagenfahrer", lautet das Fazit des Experten der Uni Duisburg-Essen, Ferdinand Dudenhöffer den Funke-Zeitungen. An den normalen Menschen gehe der Steuervorteil für Diesel vorbei und müsse deshalb mehr denn je hinterfragt werden. Dudenhöffer schlägt vor, die Diesel-Subvention mit einem Jahr Vorlaufzeit abzuschaffen. © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 17.07.2018 - 01:00 Uhr
Andere News
Europäische Union: Vier Strategien zur Überwindung der Wirtschaftskrise
Friedrich Merz vs. Jens Spahn: Immer Ärger mit dem Personal
Erbschaftsteuer: Warum die SPD-Reformvorschläge nicht weit genug gehen
Erbschaftsteuer: CDU nennt SPD-Pläne zur Reform »mausetot«
Arbeitszeit: CSU fordert schnelle Reform für flexiblere Arbeitszeitregeln
| ||