Donnerstag, 15. Januar 2026
| |||
| |||
|
Meistgelesene Nachrichten Newsticker
Der Dax hat sich am Donnerstag nach einem verhaltenen Start und kleineren Sprüngen bis zum Mittag auf dem Vortagesniveau eingependelt. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 25.290 Punkten berechnet und damit minimal über dem Schlussstand vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Siemens Energy, Vonovia und RWE, am Ende Fresenius, Mercedes-Benz und Scout24. [Weiter...] Finanzmärkte aktuell:
|
Datenchaos in Verwaltung belastet Wirtschaft
Ein einheitliches Datenregister der deutschen Behörden würde bei Bürgern und Unternehmen zu einer Zeiteinsparung führen, die rund 20.000 Vollzeitarbeitsstellen entspräche. Dies haben Berechnungen der Unternehmensberatung Boston Consulting Group (BCG) ergeben, über die die "Welt am Sonntag" berichtet. "Das zeigt, welch enormes volkswirtschaftliches Potenzial hier verschenkt wird", sagt Heinrich Rentmeister, Partner bei BCG. In Deutschland existieren nach Angaben des Nationalen Normenkontrollrats derzeit über 200 verschiedene Register, die von unterschiedlichen Behörden verwaltet werden. Niemand weiß, welche Daten wo gespeichert sind, oder wer wo Zugriff hat. Auch ein Austausch der Daten ist meist nicht möglich, da die Datenbanken nicht kompatibel sind und jede Behörde ein anderes System nutzt. In Tschechien dagegen gibt es bereits ein zentrales Register. Das Innenministerium in Prag schätzt, dass die Bürger dadurch 40 Prozent aller Behördengänge sparen, schon allein, weil sie Daten nicht jedes Mal neu angeben müssen. In Deutschland dagegen gibt es nach wie vor wenig Fortschritte in der Digitalisierung der Verwaltung. Das Digitalkabinett der Bundesregierung, ein Ausschuss der Ministerrunde, hatte Ende Juni erstmals getagt und dabei lediglich beschlossen, eine Umsetzungsstrategie für die Digitalvorhaben der Bundesregierung zu erarbeiten. © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 15.07.2018 - 00:36 Uhr
Andere News
Grönland und USA: So lief das Treffen der Außenminister mit Marco Rubio
Jan van Aken: Linkenchef fordert deutsches Konsulat auf Grönland
Nato: Großmanöver »Steadfast Dart 26« in Deutschland gestartet
| ||