Donnerstag, 18. April 2019
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Infratest: Union unverändert - Grüne und AfD legen zu
Äußerung zu Greta Thunberg: Berlins Erzbischof erhält Beschimpfungen
Bayerns Finanzminister bremst bei Verkauf von BayernLB-Anteil
Tanzverbot an Karfreitag: Thierse kritisiert Kühnert
Madeira: Mindestens 28 Menschen sterben bei Busunglück
Opposition macht Druck wegen Staatsleistungen an Kirchen
Busunglück auf Madeira: Mindestens 28 Tote
Umfrage: Jeder Dritte nutzt Auto weniger als vor zehn Jahren
RTL will Netflix und Co. in Deutschland den Rang ablaufen
US-Börsen uneinheitlich - Dollar fast unverändert

Newsticker

19:13Leander Haußmann wäre gern Spieleentwickler geworden
18:28US-Justizministerium legt Bericht von Sonderermittler Mueller vor
17:50DAX im Plus - Wirecard lässt kräftig nach
16:50Hilfsangebote für Notre-Dame: Grütters beauftragt Koordinatorin
16:24Immer mehr Deutsche erledigen Bankgeschäfte per Fingerabdruck
16:11Edinburgh: Ehemaliger Box-Champion Bradley Welsh erschossen
15:29Mike Singer neu auf Platz eins der Album-Charts
14:14Thüringen: 65-jähriger Radfahrer stirbt nach Verkehrsunfall
14:03Treffen von Kim Jong-un und Putin in Russland geplant
13:47Pflegenotstand: Spahn rechnet nicht mit schnellen Verbesserungen
13:12Hartz-IV-Sanktionen: Paritätischer bekräftigt Abschaffungsforderung
12:38DAX legt am Mittag zu - Post-Aktie deutlich im Plus
12:36Außenminister Maas reist nach Madeira
12:15SPD sieht Nachbesserungsbedarf bei Asylgesetzen
12:00Hamburger Staatsanwaltschaft klagt ehemaligen SS-Wachmann an

Börse

Am Donnerstag hat der DAX zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.222,39 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,57 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Wertpapiere von Daimler mit kräftigen Kursgewinnen von über zwei Prozent im Plus, gefolgt von Vonovia und von der Deutschen Lufthansa. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Grüne und Tierärzte kritisieren Tiertransporte in Nicht-EU-Länder


Kühe / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Grünen im Bundestag und der Bundesverband der beamteten Tierärzte üben massive Kritik an Tiertransporten, die aus der EU in Drittstaaten erfolgen. Sie befürchten eine hohe Zahl von Verstößen gegen EU-Regelungen zum Tierschutz. "Wenn weiter transportiert wird, dann muss etwas passieren. Ruhezeiten müssen viel schneller einsetzen, bei Abfahrt muss genau kontrolliert werden, wie viele Tiere auf dem Lkw sind, es muss kontrolliert werden, ob die angegebenen Quartiere gebucht sind", sagte Friedrich Ostendorff, agrarpolitischer Sprecher der Grünen-Fraktion im Bundestag, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagausgaben).

"Grundsätzlich ist die Beibehaltung der Transporte in Drittstaaten ethisch nicht tragbar." Jenseits der EU-Grenze wisse man nichts über die Einhaltung der Vorschriften und habe auch keine Handhabe. Die Grünen fordern ein Moratorium von Tiertransporten in Drittstaaten, bis sichergestellt ist, dass die EU-Verordnung zu Tiertransporten eingehalten werden kann. Auch Holger Vogel, Präsident des Bundesverband der beamteten Tierärzte, zweifelt an der Umsetzbarkeit der Verordnung jenseits der EU-Grenze. "In den seltensten Fällen müssen die Transporteure mit Konsequenzen rechnen", sagte Vogel den Funke-Zeitungen. "Daran krankt das System." Auch dem EuGH, der 2015 entschied, dass die Verordnung für Transporte aus der EU auch in Drittstaaten gilt, müsse klar sein, dass der Zuständigkeitsbereich von Veterinären in der EU an der Grenze ende, so Vogel. Von einer hohen Wahrscheinlichkeit von Verstößen gegen die Verordnung gehen Ostendorff und Vogel beispielsweise bei Transporten von Zuchtrindern in die Türkei aus, deren Zahl in den vergangenen Jahren gestiegen ist. Waren es 2013 noch 1.092 Rinder, die im Juni, Juli und August über die bulgarisch-türkische Grenze exportiert wurden, lag diese Zahl 2017 im gleichen Zeitraum schon bei 9.281. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen vor, über die die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagausgaben) berichten. Die Bundesregierung räumt in ihrer Antwort ein, sie habe "Grund zur Annahme, dass ein Teil der Transporte nicht im Einklang mit den technischen Vorschriften" der EU-Verordnung zu Tiertransporten erfolge. Beim Transport von Tieren über die bulgarisch-türkische Grenze bestehe ein "besonderes Risiko der Nichteinhaltung der Verordnung". Hintergrund sind die hohen Temperaturen sowie die langen Wartezeiten am Grenzübergang Kapitan Andreewo an der Grenze Bulgariens zur Türkei. Mindestens sechs Stunden Wartezeit müssen Transporteure nach Angaben der Bundesregierung für die Grenzkontrollen einplanen. In einzelnen Fällen kann die zusätzliche Wartezeit Tage und sogar Wochen betragen. Das Bundesministerium für Landwirtschaft (BMEL) hatte im Mai in einem Brief an Verbände der Fleischwirtschaft darauf hingewiesen, dass im vergangenen August an 27 von 31 Tagen die Tageshöchsttemperatur am Grenzübergang mehr als 30 Grad betrug. Heißer als 30 Grad darf es laut EU-Verordnung im Lkw nicht sein. Es sei klar, dass angesichts dieser Temperaturen und der Wartezeit der Großteil der Tiere nicht im Einklang mit Tierschutz-Vorschriften transportiert worden sein kann, so das Ministerium.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 13.07.2018 - 01:00 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung