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Bericht: Zielvorgabe zur Diesel-Nachrüstung vor dem Scheitern
Bei der versprochenen Nachrüstung für 5,3 Millionen Diesel-Autos bis Ende 2018 reißen deutsche Autokonzerne offenbar die eigene Zielmarke. Das berichtet die "Bild" (Montagsausgabe) unter Berufung auf eine Anfrage des FDP-Verkehrsexperten Oliver Luksic an die Bundesregierung. Demnach wurden von den beim "Nationalen Forum Diesel" im August 2017 vereinbarten 5,3 Millionen Fahrzeugen bis heute erst 2,5 Millionen Diesel-Autos mit Software-Updates nachgerüstet. Um die eigene Zielmarke zu erreichen, müssten die Autobauer bis Jahresende weitere 2,8 Millionen Fahrzeuge umrüsten, was technisch und logistisch offenkundig nicht zu schaffen sei, so Luksic. Seine Partei sieht die Pläne der Bundesregierung zur wirksamen Software-Nachrüstung älterer Diesel damit als gescheitert an: "Nur 2,5 Millionen Fahrzeuge der zugelassenen 15,1 Millionen Diesel-Kfz und insgesamt 56,5 Millionen Kfz auf deutschen Straßen wurden bisher umgerüstet. Der erzielte Effekt durch Updates dürfte also eher wenig ins Gewicht fallen." Luksic kritisierte außerdem, dass Software-Updates und die damit einhergehenden Risiken für die Technik des Motors zu "erhöhten Wartungsaufwendungen" zulasten der Kunden führten und im Extremfall zu "Einschränkungen des Motorbetriebs oder gar Motorschäden" zur Folge hätten. "Hier agieren Regierung und Hersteller auf dem Rücken der Autofahrer", sagte Luksic. Die FDP fordere daher ein "Moratorium zur Aussetzung der EU-Luftqualitätsrichtlinie auf EU-Ebene, um diesen mittlerweile völlig aus dem Ruder gelaufenen Aktionismus in Sachen Luftreinhaltung zu stoppen". Der FDP-Verkehrsexperte sagte weiter: "Seit 2015 kannte die schwarz-rote Regierung das Problem drohender Fahrverbote. Erst wurde es ignoriert, nun wird mit heißer Nadel an halbgaren Lösungen gestrickt, die Fahrverbote nicht verhindern werden." © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 10.06.2018 - 17:21 Uhr
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