Samstag, 21. März 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

1&1-Chef schließt Verkauf an Telefónica aus
Dax bricht vor Wochenende weiter ein - Energiepreise unauffällig
Erzeugerpreise im Februar deutlich gesunken
Verkehrsminister fordern Nachbesserungen bei Führerscheinreform
Französische Kernkraftwerke für deutsches Stromnetz wichtiger
"Unheilig" auf Platz eins der Charts - Bester Start seit Jahren
SPD stellt Bedingungen für Einsatz in Straße von Hormus
Dax startet neuen Erholungsversuch - Anleger an der Seitenlinie
Nur drei Prozent der Syrer wird der Schutztitel entzogen
Boris Palmer bereut keine seiner Äußerungen

Newsticker

06:00BASF-Chef: Preise und Margen auf historisch niedrigem Niveau
05:00Nouripour fordert Kampf gegen iranische Strukturen in Deutschland
03:00Digitalminister für vorübergehende Social-Media-Altersgrenze
01:001&1-Chef schließt Verkauf an Telefónica aus
01:00Französische Kernkraftwerke für deutsches Stromnetz wichtiger
01:00Digitalminister erwartet dramatische Jobverluste durch KI
01:00Einkommenskluft bei Senioren wächst drastisch
01:00Bankenverband senkt Wachstumsprognose auf ein Prozent
01:00Entscheidung zum digitalen Euro eventuell noch 2026
00:52Taskforce der Koalition nimmt Lebensmittelpreisen in den Blick
00:50Ökonomen fürchten Ölpreis-Anstieg auf 180 Dollar
00:48Über 500 Rechtsextremisten mit offenen Haftbefehlen gesucht
00:26Streeck verteidigt Verbot von Inhaltsstoffen bei E-Zigaretten
00:26Deutsche Sicherheitsbehörden passen Maßnahmen an
00:25Verbraucherschützer bei Altersgrenze für Social-Media skeptisch

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax nochmal kräftig nachgegeben. Zum Xetra-Handelsschluss lag der Index mit 22.380 Punkten 2,0 Prozent niedriger als am Vortag. Auf Wochensicht hat das wichtigste deutsche Börsenbarometer damit 4,5 Prozent an Wert verloren. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Künftige VdK-Präsidentin fordert drastische Sozialreformen


Plattenbauten in Halle (Saale) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die designierte Präsidentin des Sozialverbands VdK, Verena Bentele, hat drastische Sozialreformen in Deutschland gefordert. "Deutschland muss gerechter werden", sagte Bentele der "Bild am Sonntag". "In unserem Land leben 36 Milliardäre, die zusammen mehr besitzen als die ärmere Hälfte der Bevölkerung. Das kann nicht so bleiben. Wir müssen gegen die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich etwas unternehmen. Soziale Spaltung gefährdet den inneren Frieden und schwächt die Demokratie."

Bentele verlangte eine deutliche Erhöhung des Mindestlohns und eine starke Begrenzung der Managergehälter. "Der Mindestlohn muss deutlich steigen. Zwölf Euro sind das Minimum. Wer weniger verdient, bekommt nach jahrzehntelanger Arbeit eine Rente unter dem Niveau der Grundsicherung. Das ist unwürdig", so die bisherige Behindertenbeauftragte der Bundesregierung. "Weil die Löhne in manchen Regionen so gering sind, droht dort flächendeckende Altersarmut. Wir brauchen deshalb eine menschenwürdige Mindestrente, die deutlich über der Grundsicherung im Alter liegt. Damit kein Rentner in Mülleimern nach Pfandflaschen wühlen oder sich bei der Tafel für Lebensmittel anstellen muss." Zudem solle es "eine Regelung geben, dass der Chef nur etwa das Zehnfache des Durchschnittslohns seiner Belegschaft verdienen darf. Niemand kann mir erzählen, dass ein Vorstand das 100-Fache dessen leistet, was der Fräser am Fließband leistet", so Bentele. "Es ist eine schreiende Ungerechtigkeit, wie wir den Wert von Arbeit heute bemessen. Warum ist die Arbeit von Menschen, die zum Beispiel Autos herstellen, wertvoller als die Arbeit von Menschen, die andere pflegen? Wir brauchen gerechtere Löhne in Pflege- und Dienstleistungsberufen." Bentele forderte einen Umbau des deutschen Rentensystems nach dem Vorbild der Schweiz: "In der Schweiz müssen Millionäre und Milliardäre auf ihr gesamtes Einkommen Rentenbeiträge zahlen, erhalten später aber nur eine gedeckelte Rente. Wir brauchen ein Rentensystem, in das alle, auch die Selbstständigen, Politiker und Beamten, einzahlen." Zugleich rief die SPD-Politikerin die Große Koalition dazu auf, stärker gegen steigende Mieten vorzugehen: "Da muss die Bundesregierung dringend eingreifen. Verstöße gegen die Mietpreisbremse müssen strafrechtlich geahndet werden. Bei Neubauprojekten muss es einen bestimmten Prozentsatz von Sozialwohnungen geben", so Bentele. In München sehe man, "dass Wohnen das soziale Sprengstoffthema ist. In ein paar Jahren wird sich dort keine Krankenschwester mehr eine Wohnung leisten können. Sie wird aus der Stadt rausziehen und viele Kilometer zur Arbeit fahren müssen."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 13.05.2018 - 00:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung