Montag, 09. Februar 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Dax startet im Plus - Commerzbank-Aktien gefragt
Transatlantikkoordinator spricht über deutsche Truppen in Ukraine
Russland will laut Ischinger nicht zur MSC
Wirtschaftsministerin plant neue Hürden für erneuerbare Energien
Bericht: Linde plant Stellenabbau in Deutschland
Dax gibt Gewinne teilweise wieder ab - Angst vor Jobverlust durch KI
Studie: Karneval wird rund zwei Milliarden Euro Umsatz bringen
Regierung will Industriestrompreis über 2028 hinaus verlängern
Kommunale Unternehmen fordern zügiges Handeln von Bundesregierung
Hohe Schäden durch Überschwemmungen in westlicher Mittelmeerregion

Newsticker

19:17Ökonomen zweifeln an Schulzes Bürgergeld-Vorstoß
18:00CDU und SPD in Berlin planen umfassende Reform des Winterdienstes
17:48Dax knackt wieder 25.000er-Marke - Hoffnung auf politische Klarheit
17:29Werding gegen Gesundheitsbeitrag auf Dividenden oder Mieteinnahmen
17:09Waffengeschenke für Polen: Ischingers Vorschlag trifft auf Skepsis
15:31Umzug des Bundespräsidenten verzögert sich
15:02IPBES: Unternehmen gefährden durch Naturzerstörung eigene Zukunft
13:36Bericht: Linde plant Stellenabbau in Deutschland
13:25BSW beharrt auf Klage zur Neuauszählung der Bundestagswahl
12:46Warken lehnt SPD-Vorschlag zur Krankenkassenfinanzierung ab
12:43Ischinger: Merz will auf Sicherheitskonferenz "den Ton setzen"
12:33Dax gibt Gewinne teilweise wieder ab - Angst vor Jobverlust durch KI
12:22Regierung will Industriestrompreis über 2028 hinaus verlängern
12:13Programmentwurf: Regierung droht Klimaziel für 2030 zu verpassen
11:02Klüssendorf kritisiert Altersanspruch von Abgeordneten als zu hoch

Börse

Zum Wochenstart hat der Dax deutlich zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.014 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,2 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Künftige VdK-Präsidentin fordert drastische Sozialreformen


Plattenbauten in Halle (Saale) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die designierte Präsidentin des Sozialverbands VdK, Verena Bentele, hat drastische Sozialreformen in Deutschland gefordert. "Deutschland muss gerechter werden", sagte Bentele der "Bild am Sonntag". "In unserem Land leben 36 Milliardäre, die zusammen mehr besitzen als die ärmere Hälfte der Bevölkerung. Das kann nicht so bleiben. Wir müssen gegen die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich etwas unternehmen. Soziale Spaltung gefährdet den inneren Frieden und schwächt die Demokratie."

Bentele verlangte eine deutliche Erhöhung des Mindestlohns und eine starke Begrenzung der Managergehälter. "Der Mindestlohn muss deutlich steigen. Zwölf Euro sind das Minimum. Wer weniger verdient, bekommt nach jahrzehntelanger Arbeit eine Rente unter dem Niveau der Grundsicherung. Das ist unwürdig", so die bisherige Behindertenbeauftragte der Bundesregierung. "Weil die Löhne in manchen Regionen so gering sind, droht dort flächendeckende Altersarmut. Wir brauchen deshalb eine menschenwürdige Mindestrente, die deutlich über der Grundsicherung im Alter liegt. Damit kein Rentner in Mülleimern nach Pfandflaschen wühlen oder sich bei der Tafel für Lebensmittel anstellen muss." Zudem solle es "eine Regelung geben, dass der Chef nur etwa das Zehnfache des Durchschnittslohns seiner Belegschaft verdienen darf. Niemand kann mir erzählen, dass ein Vorstand das 100-Fache dessen leistet, was der Fräser am Fließband leistet", so Bentele. "Es ist eine schreiende Ungerechtigkeit, wie wir den Wert von Arbeit heute bemessen. Warum ist die Arbeit von Menschen, die zum Beispiel Autos herstellen, wertvoller als die Arbeit von Menschen, die andere pflegen? Wir brauchen gerechtere Löhne in Pflege- und Dienstleistungsberufen." Bentele forderte einen Umbau des deutschen Rentensystems nach dem Vorbild der Schweiz: "In der Schweiz müssen Millionäre und Milliardäre auf ihr gesamtes Einkommen Rentenbeiträge zahlen, erhalten später aber nur eine gedeckelte Rente. Wir brauchen ein Rentensystem, in das alle, auch die Selbstständigen, Politiker und Beamten, einzahlen." Zugleich rief die SPD-Politikerin die Große Koalition dazu auf, stärker gegen steigende Mieten vorzugehen: "Da muss die Bundesregierung dringend eingreifen. Verstöße gegen die Mietpreisbremse müssen strafrechtlich geahndet werden. Bei Neubauprojekten muss es einen bestimmten Prozentsatz von Sozialwohnungen geben", so Bentele. In München sehe man, "dass Wohnen das soziale Sprengstoffthema ist. In ein paar Jahren wird sich dort keine Krankenschwester mehr eine Wohnung leisten können. Sie wird aus der Stadt rausziehen und viele Kilometer zur Arbeit fahren müssen."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 13.05.2018 - 00:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung