Donnerstag, 29. Januar 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Dow und S&P 500 schließen nahezu unverändert - Nasdaq legt zu
Dax lässt nach - Daimler Truck und Infineon gefragt
Linke kritisiert Nutzung des Sondervermögens als planlos
EVP-Chef Weber fordert EU-Präsidenten
Bericht: Regierung zweifelt an gemeinsamem Eurofighter-Nachfolger
Wagenknecht lehnt Abschaffung des Acht-Stunden-Tages ab
Deutschland und Rumänien vereinbaren vertiefte Rüstungskooperation
Gewerkschaften planen Protest gegen Aufweichung im Arbeitszeitgesetz
Union und SPD wollen sicherheitsrelevante Daten geheim halten
Lottozahlen vom Mittwoch (28.01.2025)

Newsticker

14:11Grönlands Wirtschaftsministerin: Keine Rahmenvereinbarung mit USA
13:42Bundestag beschließt Kritis-Dachgesetz
13:34Grönland empört über Satireaktion von deutschem TV-Team
13:00Ältestenrat prüft Kosten von Bundestagsneubau
13:00Streit um Kosten für zivile Unterstützung der Streitkräfte
12:32Dax rutscht am Mittag weiter ab - positive Nachrichten fehlen
12:03Neue EU-Sanktionen gegen den Iran beschlossen
11:23Wirtschaftsministerium rechnet derzeit nicht mit Gasmangellage
10:20CDU will jährlichen "TÜV" für ältere Autos verhindern
09:36Dax startet schwach - SAP brechen ein
09:28Merz: Geschlossenheit in Europa kann "Machtfaktor auf der Welt" sein
09:01Unionsfraktion zufrieden mit Koalitionsgipfel
08:15Frauen-Union will Eizellspende legalisieren
08:11Bevölkerung Deutschlands um rund 100.000 Personen abgenommen
08:07Mehr Fluggäste im Jahr 2025

Börse

Der Dax ist am Donnerstag nach einem bereits schwachen Start in den Handelstag bis zum Mittag weiter ins Minus gerutscht. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.610 Punkten beschlossen, 0,9 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

EU will neue Anforderungen für Neuwagen


Straßenverkehr / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Angesichts der anhaltend hohen Zahlen an Verkehrstoten im europäischen Straßenverkehr will die Europäische Kommission die Sicherheitsstandards in Neuwagen deutlich verbessern. "Ich werde im Mai mehrere Maßnahmen vorstellen, die helfen sollen, mehr Sicherheit im Straßenverkehr herzustellen", sagte die zuständige EU-Verkehrskommissarin Violeta Bulc der "Welt". Brüssel plant laut Bulc im Rahmen einer Verordnung "neue verpflichtende Regeln", die die Sicherheit von Neufahrzeugen erhöhen sollen und den Einbau neuer Techniken vorschreiben.

Bulc: "Ich erwarte, dass der Einbau von Techniken wie eine automatische Notbremsung oder ein Spurhalteassistent, der den Fahrer vor Verlassen der Fahrspur warnt, künftig helfen werden, Leben zu retten. Auch so genannte intelligente Geschwindigkeitsassistenten in Neufahrzeugen, die den Fahrer bei der Einhaltung des jeweils vorgeschriebenen Geschwindigkeitslimits unterstützen, dürften die Sicherheit im Straßenverkehr erhöhen." Hintergrund der Äußerungen der EU-Verkehrskommissarin ist auch die neueste bisher unveröffentlichte Statistik zur Zahl der Verkehrstoten, die die Kommission an diesem Dienstag vorstellen wird. "Im Jahr 2017 ging die Zahl der Verkehrstoten EU-weit um zwei Prozent auf 25.300 (2016: 25.600) zurück - das entspricht 49 Verkehrstoten pro eine Million Einwohner", so Bulc. Der leichte Rückgang gegenüber dem Vorjahr sei ein "Lichtblick", aber insgesamt seien die Zahlen doch "erschütternd". Die Kommissarin aus Slowenien sagte weiter: "Das politische Ziel der EU ist es, die Zahl der Verkehrstoten zwischen den Jahren 2010 und 2020 auf rund 16.000 zu halbieren. Ich denke, es dürfte vor dem Hintergrund der neuesten Zahlen sehr schwierig werden, dieses Ziel noch zu erreichen". Nach Angaben von Bulc hat Deutschland 3.177 Verkehrstote im Jahr 2017 zu beklagen - damit liege das Land mit 38 Verkehrstoten pro einer Million Einwohner "deutlich unter dem EU-Durchschnitt". Mehr als die Hälfte aller tödlichen Verkehrsunfälle (55 Prozent) ereigneten sich auf Landstraßen. Insgesamt wurden 135.000 Schwerverletzte im vergangenen Jahr EU-weit registriert. Die gesamten sozialen Kosten von Verkehrsunfällen, etwa durch medizinische Versorgung oder Arbeitsausfälle, liegen laut Bulc bei 120 Milliarden Euro im Jahr. Mit Blick auf selbstfahrende Autos dämpfte Bulc die Erwartungen: "Vollständiges autonomes Fahren im Straßenverkehr wird es vor dem Jahr 2050 nicht geben. Wir müssen noch sehr viel prüfen und testen". Ziel sei ein höchstmögliches Maß an Sicherheit. "Wenn das gelingt und die Technik in der Lage sein wird, auf unvorhersehbares Verhalten von Menschen schnell zu reagieren und einen exakten Informationsaustausch zwischen Fahrzeugen untereinander und zwischen und Fahrzeugen und Infrastruktur herzustellen, dann wird autonomes Fahren ein wichtiger Beitrag für mehr Verkehrssicherheit sein." Erst kürzlich war in den USA eine Passantin bei einem Unfall mit einem selbstfahrenden Uber-PKW gestorben.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 10.04.2018 - 02:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung