Montag, 04. Mai 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Strack-Zimmermann mahnt Merz zu mehr Besonnenheit
Ökonom Edenhofer hält Reaktivierung von Atommeilern für Unsinn
Merz erneuert Kritik an US-Strategie am Golf
DIW fordert EU-Gegenzölle gegen Trump
Gefährliche Produkte trotz EU-Warnung auf Online-Marktplätzen
SPD fordert Digitalsteuer als Gegenmaßnahme im US-Handelsstreit
Kinderpsychologin fordert Regulierung von Social Media
2. Bundesliga: Magdeburg siegt knapp gegen Hertha
Merz legt im Renten-Streit nach: Keine Kürzung, aber "Basisabsicherung"
Dobrindt will an Grenzkontrollen festhalten

Newsticker

09:32Haribo meldet Absatzrekord für 2025
09:32Dax startet positiv - Straße von Hormus weiter Topthema
09:18SPD-Fraktionschef Miersch kritisiert hohe Tankpreise
08:48Kanzleramtsminister räumt Kommunikationsdefizite ein
08:22Kaiserschnittrate auf Höchststand
08:14Mehrheit der Beamten in Bereichen Bildung und Sicherheit tätig
07:45Ifo: Automobilindustrie erheblich pessimistischer
07:08Commerzbank-Vize kritisiert Unicredit-Plan
06:19Bericht: VW-Werke Emden und Hannover verfehlen Kostenziele
05:00Berliner Linke wollen Enteignungen über Mieten finanzieren
01:00Rainer nennt Zeitplan für Tierhaltungskennzeichen
01:00Union lehnt Umverteilung bei Einkommensteuerreform ab
00:00Ökonom Edenhofer hält Reaktivierung von Atommeilern für Unsinn
00:00Reichinnek wirft Koalition "ein Jahr Chaos" vor
00:00Christian Lindner meldet sich zu Wort und kritisiert Merz

Börse

Der Dax ist am Montagmorgen positiv in die Handelswoche gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.360 Punkten berechnet, 0,3 Prozent über dem Schlussniveau vom Donnerstag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

EU will neue Anforderungen für Neuwagen


Straßenverkehr / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Angesichts der anhaltend hohen Zahlen an Verkehrstoten im europäischen Straßenverkehr will die Europäische Kommission die Sicherheitsstandards in Neuwagen deutlich verbessern. "Ich werde im Mai mehrere Maßnahmen vorstellen, die helfen sollen, mehr Sicherheit im Straßenverkehr herzustellen", sagte die zuständige EU-Verkehrskommissarin Violeta Bulc der "Welt". Brüssel plant laut Bulc im Rahmen einer Verordnung "neue verpflichtende Regeln", die die Sicherheit von Neufahrzeugen erhöhen sollen und den Einbau neuer Techniken vorschreiben.

Bulc: "Ich erwarte, dass der Einbau von Techniken wie eine automatische Notbremsung oder ein Spurhalteassistent, der den Fahrer vor Verlassen der Fahrspur warnt, künftig helfen werden, Leben zu retten. Auch so genannte intelligente Geschwindigkeitsassistenten in Neufahrzeugen, die den Fahrer bei der Einhaltung des jeweils vorgeschriebenen Geschwindigkeitslimits unterstützen, dürften die Sicherheit im Straßenverkehr erhöhen." Hintergrund der Äußerungen der EU-Verkehrskommissarin ist auch die neueste bisher unveröffentlichte Statistik zur Zahl der Verkehrstoten, die die Kommission an diesem Dienstag vorstellen wird. "Im Jahr 2017 ging die Zahl der Verkehrstoten EU-weit um zwei Prozent auf 25.300 (2016: 25.600) zurück - das entspricht 49 Verkehrstoten pro eine Million Einwohner", so Bulc. Der leichte Rückgang gegenüber dem Vorjahr sei ein "Lichtblick", aber insgesamt seien die Zahlen doch "erschütternd". Die Kommissarin aus Slowenien sagte weiter: "Das politische Ziel der EU ist es, die Zahl der Verkehrstoten zwischen den Jahren 2010 und 2020 auf rund 16.000 zu halbieren. Ich denke, es dürfte vor dem Hintergrund der neuesten Zahlen sehr schwierig werden, dieses Ziel noch zu erreichen". Nach Angaben von Bulc hat Deutschland 3.177 Verkehrstote im Jahr 2017 zu beklagen - damit liege das Land mit 38 Verkehrstoten pro einer Million Einwohner "deutlich unter dem EU-Durchschnitt". Mehr als die Hälfte aller tödlichen Verkehrsunfälle (55 Prozent) ereigneten sich auf Landstraßen. Insgesamt wurden 135.000 Schwerverletzte im vergangenen Jahr EU-weit registriert. Die gesamten sozialen Kosten von Verkehrsunfällen, etwa durch medizinische Versorgung oder Arbeitsausfälle, liegen laut Bulc bei 120 Milliarden Euro im Jahr. Mit Blick auf selbstfahrende Autos dämpfte Bulc die Erwartungen: "Vollständiges autonomes Fahren im Straßenverkehr wird es vor dem Jahr 2050 nicht geben. Wir müssen noch sehr viel prüfen und testen". Ziel sei ein höchstmögliches Maß an Sicherheit. "Wenn das gelingt und die Technik in der Lage sein wird, auf unvorhersehbares Verhalten von Menschen schnell zu reagieren und einen exakten Informationsaustausch zwischen Fahrzeugen untereinander und zwischen und Fahrzeugen und Infrastruktur herzustellen, dann wird autonomes Fahren ein wichtiger Beitrag für mehr Verkehrssicherheit sein." Erst kürzlich war in den USA eine Passantin bei einem Unfall mit einem selbstfahrenden Uber-PKW gestorben.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 10.04.2018 - 02:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung