Dienstag, 22. September 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Dax startet im Plus - Ölpreis sinkt wieder etwas
Merz nach historischer Wahlschlappe unter Druck
Dax weiter im Plus - Konjunkturdaten rücken wieder in den Fokus
Bericht: Institute verdoppeln Wachstumsprognose
SPD will mit Union nochmal über Reformen sprechen
Bundesregierung fühlt sich nach Wahlen weiter handlungsfähig
Dax legt deutlich zu - rückläufiger Ölpreis sorgt für Kauflaune
Große US-Sender schränken Trump-Berichterstattung ein
Hamburgs CDU-Chef: Merz soll sich mit Vertrauensfrage durchsetzen
Merz weist Alleinverantwortung für Wahldebakel zurück

Newsticker

08:55Grüne fordern Sanktionen gegen Antisemiten in Linkspartei
08:16Anteil reiner Elektroautos an EU-Neuzulassungen legt deutlich zu
08:08Öffentliches Finanzvermögen steigt deutlich
07:43Fast jede zweite Notaufnahme ist überlastet
07:15Glücksspielbehörde will mehr Befugnisse gegen illegale Anbieter
06:12Mitarbeiter eines Fahrgeschäfts stirbt nach Unfall auf Oktoberfest
01:00Linken-Wahlsieg: CSU für rasches Verbot von Immobilien-Enteignungen
00:01Mehrheit der Deutschen will Preisdeckel für Benzin und Diesel
00:00Linke kritisiert geplantes Anti-Enteignungs-Gesetz
00:00Ex-UN-Botschafter fordern Reform des Sicherheitsrats
00:00Kuban fordert Streichung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel
00:00AfD erörtert Bedingungen für Zusammenarbeit mit Union
00:00JU-Chef Winkel fordert mehr Reformtempo von der Bundesregierung
00:00Grüne Jugend fordert Bündnis mit Linken und SPD in Berlin
00:00Steuereinnahmen im August moderat gestiegen

Börse

Zum Wochenstart hat der Dax deutlich zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.575 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,1 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

EU will neue Anforderungen für Neuwagen


Straßenverkehr / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Angesichts der anhaltend hohen Zahlen an Verkehrstoten im europäischen Straßenverkehr will die Europäische Kommission die Sicherheitsstandards in Neuwagen deutlich verbessern. "Ich werde im Mai mehrere Maßnahmen vorstellen, die helfen sollen, mehr Sicherheit im Straßenverkehr herzustellen", sagte die zuständige EU-Verkehrskommissarin Violeta Bulc der "Welt". Brüssel plant laut Bulc im Rahmen einer Verordnung "neue verpflichtende Regeln", die die Sicherheit von Neufahrzeugen erhöhen sollen und den Einbau neuer Techniken vorschreiben.

Bulc: "Ich erwarte, dass der Einbau von Techniken wie eine automatische Notbremsung oder ein Spurhalteassistent, der den Fahrer vor Verlassen der Fahrspur warnt, künftig helfen werden, Leben zu retten. Auch so genannte intelligente Geschwindigkeitsassistenten in Neufahrzeugen, die den Fahrer bei der Einhaltung des jeweils vorgeschriebenen Geschwindigkeitslimits unterstützen, dürften die Sicherheit im Straßenverkehr erhöhen." Hintergrund der Äußerungen der EU-Verkehrskommissarin ist auch die neueste bisher unveröffentlichte Statistik zur Zahl der Verkehrstoten, die die Kommission an diesem Dienstag vorstellen wird. "Im Jahr 2017 ging die Zahl der Verkehrstoten EU-weit um zwei Prozent auf 25.300 (2016: 25.600) zurück - das entspricht 49 Verkehrstoten pro eine Million Einwohner", so Bulc. Der leichte Rückgang gegenüber dem Vorjahr sei ein "Lichtblick", aber insgesamt seien die Zahlen doch "erschütternd". Die Kommissarin aus Slowenien sagte weiter: "Das politische Ziel der EU ist es, die Zahl der Verkehrstoten zwischen den Jahren 2010 und 2020 auf rund 16.000 zu halbieren. Ich denke, es dürfte vor dem Hintergrund der neuesten Zahlen sehr schwierig werden, dieses Ziel noch zu erreichen". Nach Angaben von Bulc hat Deutschland 3.177 Verkehrstote im Jahr 2017 zu beklagen - damit liege das Land mit 38 Verkehrstoten pro einer Million Einwohner "deutlich unter dem EU-Durchschnitt". Mehr als die Hälfte aller tödlichen Verkehrsunfälle (55 Prozent) ereigneten sich auf Landstraßen. Insgesamt wurden 135.000 Schwerverletzte im vergangenen Jahr EU-weit registriert. Die gesamten sozialen Kosten von Verkehrsunfällen, etwa durch medizinische Versorgung oder Arbeitsausfälle, liegen laut Bulc bei 120 Milliarden Euro im Jahr. Mit Blick auf selbstfahrende Autos dämpfte Bulc die Erwartungen: "Vollständiges autonomes Fahren im Straßenverkehr wird es vor dem Jahr 2050 nicht geben. Wir müssen noch sehr viel prüfen und testen". Ziel sei ein höchstmögliches Maß an Sicherheit. "Wenn das gelingt und die Technik in der Lage sein wird, auf unvorhersehbares Verhalten von Menschen schnell zu reagieren und einen exakten Informationsaustausch zwischen Fahrzeugen untereinander und zwischen und Fahrzeugen und Infrastruktur herzustellen, dann wird autonomes Fahren ein wichtiger Beitrag für mehr Verkehrssicherheit sein." Erst kürzlich war in den USA eine Passantin bei einem Unfall mit einem selbstfahrenden Uber-PKW gestorben.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 10.04.2018 - 02:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung