Samstag, 21. Juli 2018
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Börse

Die Börse in Frankfurt hat zum Wochenausklang Kursverluste verzeichnet. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.561,42 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,98 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Erneut sorgte der Handelsstreit zwischen den USA und China für schlechte Stimmung bei den Anlegern. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

IfW-Ökonom: Handelsstreit ist nur Symbolpolitik


Frau in der Metro von Peking / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Nachdem sich der Handelsstreit zwischen der USA und China in der vergangenen Woche verschärft hat, warnt ein führender Handelsexperte davor, den Hintergrund des Konflikts aus den Augen zu verlieren. "Der Handelsstreit und die Zölle sind reine Symbolpolitik", sagte Rolf Langhammer, Handelsexperte am Institut für Weltwirtschaft Kiel (IfW) der "Welt am Sonntag". "Das eigentliche Schlachtfeld, auf dem sich die USA und China bekriegen, sind neue Technologien wie die künstliche Intelligenz und die vernetzte Industrie. Darum geht es Trump."

China will bis 2025 in vielen Schlüsseltechnologien, vor allem beim Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI), weltweit führend werden. Die Chancen dafür sind gut: KI-Systeme entwickeln sich, indem sie gewaltige Mengen von Daten nach Mustern durchsuchen und dabei lernen. Chinesische Firmen profitieren davon, dass sie beinahe unbegrenzten Zugang zu den Daten haben, die 800 Millionen chinesische Internetnutzer relativ bereitwillig preisgegeben haben - ganz abgesehen von den vielen Daten, die der Staat sammelt. Selbst Googles ehemaliger Chef Eric Schmidt warnte deshalb jüngst davor, dass China die USA in wenigen Jahren bei KI überrunden werde. Tatsächlich arbeitet die US-Politik bereits daran, die Entwicklung Chinas in wichtigen Technologien zu torpedieren: Der US-Kongress beispielsweise will staatlichen Stellen Geschäfte mit den Telekommunikations-Konzernen Huawei und ZTE verbieten. US-Präsident Donald Trump blockierte jüngst eine feindliche Übernahme des Chip-Herstellers Qualcomm durch den Rivalen Broadcom aus Singapur: China könne durch die Übernahme eine beherrschende Stellung in der kommenden Mobilfunktechnologie 5G erreichen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 07.04.2018 - 13:43 Uhr

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