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Umfrage: Mehrheit der Deutschen für Pflichtfach Informatik
Die Mehrheit der Bundesbürger ist dafür, digitale Bildung deutlich zu stärken. In einer Umfrage des IT-Branchenverbands Bitkom sprechen sich 69 Prozent der Befragten dafür aus, Informatik ab der 5. Klasse zum Pflichtfach an den Schulen zu machen. Das berichtet das "Handelsblatt". Dass Schulen Programmieren ebenso selbstverständlich vermitteln sollten wie Rechnen oder Schreiben befürworten demnach 61 Prozent. Die Umfrage wird am heutigen Montag auf einer Bildungskonferenz in Berlin vorgestellt. "Die große Mehrheit der Bevölkerung findet es wichtig, dass in der Schule Informatik und Coden verpflichtend auf den Stundenplan kommen, um für das Leben und Arbeiten in der digitalen Welt vorbereitet zu werden", sagte Bitkom-Präsident Achim Berg dem "Handelsblatt". Nicht jeder Jugendliche könne und müsse später Programmierer werden. "Aber alle sollten wissen, wie digitale Technologien funktionieren und wie man sie produktiv einsetzt." Die neue Staatsministerin für Digitales im Bundeskanzleramt, Dorothee Bär (CSU), hatte sich dafür ausgesprochen Programmierkenntnisse schon in der Grundschule zu vermitteln. Die Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Marlis Tepe, sprach sich für einen breiteren Ansatz aus. Die digitale Revolution müsse zwar viel stärker als bisher im Unterricht bearbeitet werden, sagte sie der Zeitung. "Verbindliche Curricula dürfen aber nicht darauf reduziert werden, dass Kindern und Jugendlichen in der Schule Anwenderwissen vermittelt wird, damit sie später möglichst reibungslos in die Betriebe integriert werden können." Die Schüler brauchten vielmehr – auch mit Blick auf den erstarkenden Rechtspopulismus in den sozialen Netzwerken – eine hohe Medienkompetenz, die fächerübergreifend vermittelt werden müsse. Außerdem müsse bei den Fort- und Weiterbildungsangeboten für Lehrkräfte noch kräftig nachgelegt werden. "Der Digitalisierungspakt, den die neue Bundesregierung jetzt auflegen will, ist ein richtiger Schritt. Bei der finanziellen Ausstattung und inhaltlichen Ausgestaltung muss aber noch nachgearbeitet werden", sagte Tepe. © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 19.03.2018 - 08:44 Uhr
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