Donnerstag, 28. Mai 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Verbände erwarten Mietwohnungsrückgang wegen Heizungsgesetz-Reform
Lauterbach will weitere Ebola-Patienten aus USA aufnehmen
Stationäre Hautkrebsbehandlungen binnen 20 Jahren fast verdoppelt
Dax weiter im Minus - Anleger bleiben in Lauerstellung
Uniper: Gasmangellage im nächsten Winter unwahrscheinlich
OHB sieht "Goldgräberzeit" für Raumfahrtindustrie
USA führen neue Angriffe auf Ziele im Iran durch
Umfrage: Mehrheit der Deutschen durch Fake News verunsichert
Bundesweiter "Klinikaufstand" gegen Warkens Kürzungspläne
Fachärzteverband kritisiert Kürzungen bei Frauengesundheit

Newsticker

22:45Angeklagter wegen Anschlagsplan auf Taylor-Swift-Konzerte verurteilt
22:16US-Börsen legen geringfügig zu - Öl billiger
20:03Waigel fordert Grundsatzdiskussion über CSU-Ausrichtung
18:59Verdi und Telekom erzielen Tarifeinigung
17:46Dax lässt nach - Rheinmetall-Aktien gefragt
17:14"Made in EU"-Regel: Wirtschaftsministerium fürchtet steigende Kosten
16:52EU will europäische Cloud-Anbieter bevorzugen
16:41EU-Kommission plant vier Schutzmaßnahmen gegen China
16:14Venezuelas Opposition hofft auf deutsche Unterstützung
15:57Klingbeil kritisiert "Schneckentempo" bei Kapitalmarktunion
15:15Urteil: Doch kein subsidiärer Schutz für russische Wehrpflichtige
15:14Kallas will Druck auf Geschäftspartner Russlands erhöhen
14:45SPD offen für stärkere Heranziehung von Vermögen bei Pflegekosten
14:25Fachärzteverband kritisiert Kürzungen bei Frauengesundheit
13:55OHB sieht "Goldgräberzeit" für Raumfahrtindustrie

Börse

Am Donnerstag hat der Dax nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.092 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,3 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem Start im Minus baute der Dax im Tagesverlauf seine Verluste aus, wobei er am Nachmittag für nur kurze Zeit ins Plus drehte. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Union und SPD vereinbaren Masterplan für künstliche Intelligenz


Computer-Nutzerin / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Union und SPD wollen in einer neuen gemeinsamen Regierung die Zukunftstechnologie künstliche Intelligenz (KI) stärker in den Fokus der Digitalpolitik rücken. Algorithmen, künstliche Intelligenz und lernende Systeme hätten in den Koalitionsverhandlungen "eine wesentlich größere Rolle als bisher" gespielt, sagte Verbraucherschutz-Staatssekretär Ulrich Kelber (SPD) dem "Handelsblatt" (Dienstagausgabe). "Die Veränderungen, die diese Technologien mit sich bringen, müssen verstanden, geltendes Recht durchgesetzt und eventuell Gesetzgebung verändert werden", skizzierte Kelber die Herausforderung.

Einig ist man sich etwa darin, gemeinsam mit Frankreich ein KI-Zentrum zu errichten, wie das "Handelsblatt" aus Verhandlungskreisen erfuhr. Dieses Vorhaben soll demnach mit einem "Masterplan künstliche Intelligenz auf nationaler Ebene" verbunden werden Die Vizechefin der CSU und Digital-Staatssekretärin Dorothee Bär sprach sich für den Einsatz der Technologie "in klar umrissenen Feldern" aus. "Die Ergebnisse müssen in für Menschen nachvollziehbarer Form dokumentiert werden, auch um Fehlentwicklungen bei den zugrundeliegenden Algorithmen erkennen zu können", sagte Bär dem "Handelsblatt". Vereinbart wurde dazu in den Koalitionsverhandlungen, zum Schutz der Verbraucher Algorithmen und künstliche Intelligenz "überprüfbar" zu machen. "Wir werden Mechanismen entwickeln, um bei bedenklichen Entwicklungen tätig werden zu können", heißt es in einem dem "Handelsblatt" vorliegenden Entwurfpapier für den Koalitionsvertrag. Der Grünen-Digitalexperte Dieter Janecek hält einen Rechtsrahmen für den Einsatz künstlicher Intelligenz für überfällig. "Die Auswirkungen werden fundamental sein", sagte Janecek dem "Handelsblatt". Nötig sei daher eine "breite Debatte unter Beteiligung der Zivilgesellschaft mit dem Ziel, gemeinsame Regeln insbesondere zur Steuerung von Haftung und Ethik zu erarbeiten". Im militärischen Sektor sieht der Grünen-Politiker einen hohen Regulierungsbedarf: "Die Entwicklung von Robotern, die dazu konstruiert werden, Menschen zu schaden oder gar zu töten, muss grundsätzlich untersagt werden, auch im Rahmen internationaler Abkommen."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 05.02.2018 - 14:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung