Mittwoch, 21. Januar 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Dax am Mittag trotz ZEW-Daten weiter deutlich im Minus
ZEW-Konjunkturerwartungen steigen im Januar kräftig
Studie: Immer mehr Rentner gehen weiter arbeiten
Merz dankt Angehörigen von Sicherheitskräften in Auslandseinsätzen
Linke kritisiert Debatte um telefonische Krankschreibung
Bericht: Kaulitz-Zwillinge übernehmen "Wetten, dass..?"
Justizministerin rechnet nicht mit Palantir-Einsatz auf Bundesebene
Bundeswehr hegt große Ambitionen im Weltraum
Grünenchef rügt Selbstdarstellung der Parteijugend
DGB plant eigene Rentenkommission

Newsticker

08:40Netanjahu nimmt Einladung für Trumps "Friedensrat" an
07:43Grüne wollen LNG-Sanktionen gegen die USA
07:20SPD sieht bei Abschiebestopp für Iran Bundesländer in der Pflicht
07:06Grönland-Krise: Grüne schlagen europäische Nato-Alternative vor
06:47Studie: Deutschland bei Rüstung stark von US-Lieferanten abhängig
01:00Kommunen unterstützen CDU-Vorstoß zu automatischen Genehmigungen
01:00Telefonische Krankschreibung: SPD warnt vor Generalverdacht
01:00EVP-Chef Weber fordert engere Zusammenarbeit mit Meloni
00:01Urteile-Auswertung: Frauen werden am häufigsten zu Hause ermordet
00:01Hubig für Strafrechtsverschärfung bei Partnerschaftsgewalt
00:01DIW schlägt eigenes Konzept für Erbschaftsteuer vor
00:00Grönland: EU-Grüne fordern "Finanz-Bazooka" gegen Trump
00:00Dänischer Verteidigungsausschuss warnt Trump vor Einnahme Grönlands
00:00Kaliforniens Gouverneur warnt EU vor Schwäche gegenüber Trump
00:00Hausärzte warnen vor Abschaffung der telefonischen Krankschreibung

Börse

Am Dienstag hat der Dax nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.703 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,0 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Produkthaftung für IT-Hersteller im Gespräch


Computer-Nutzerin / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Fachbeirat beim Nationalen Cyber-Sicherheitsrat fordert massive Investitionen und weitere Maßnahmen, um die Cybersicherheit in den kommenden fünf Jahren deutlich zu verbessern. Dazu soll es eine umfangreiche Regulierung der Hard- und Software-Anbieter geben. Das geht aus einem Bericht des Beirates hervor, über den das "Handelsblatt" in seiner Montagausgabe berichtet.

"Grundprinzip" müsse es werden, dass Cyber-Sicherheit von Beginn eines jeden IT-Projekts berücksichtigt wird (security by design) und Produkte bei der Auslieferung mit sicheren Grundeinstellungen versehen werden (security by default). Die Branchenverbände sollten dazu binnen eines Jahres "eine Selbstverpflichtung der Hersteller, Anbieter und Betreiber" erstellen, die dann die Hersteller anerkennen und in technischen Regelwerken wie der DIN, beim Tüv und anderen verankert und möglichst auch auf europäischer Ebene umgesetzt werden. Dem Beirat gehören Vertreter aus Behörden, Ministerien, der Bundeswehr, Wirtschaftsverbänden wie dem BSI, DIHK und Bitkom sowie von Unternehmen wie Siemens, Telekom und Amprion an. Sie haben in dem Bericht die Gefährdungstrends für die kommenden fünf Jahre identifiziert und vor allem notwendige Maßnahmen für mehr Cyber-Sicherheit benannt. So setzten Unternehmen vermehrt auf IT-Dienstleistungen über ein Netz (Cloud) oder nutzen über das Internet vernetzte Geräte (Internet der Dinge) und dezentral organisierte Datenbanksysteme (Blockchain). Die zunehmende Vernetzung auch im Alltag wie dem Straßenverkehr erhöhe die Gefahr von Angriffen und stelle "mittelfristig ein ernstzunehmendes Bedrohungsszenario dar", heißt es in dem Bericht. Verbraucher sollten von den Unternehmen beim Kauf eines Produkts über die Cyber-Sicherheitseigenschaften Informationen erhalten. Dazu soll es zudem "ein einheitliches, freiwilliges Sicherheitskennzeichen" geben. Das Cyber-Sicherheitslabel soll "den Verbraucherschutz beim Umgang mit vernetzten Geräten" fördern und das Sicherheitsniveau anzeigen. Unternehmen, die öffentliche Aufträge erhalten wollen, sollen die Prinzipien einhalten müssen. Sollten die Unternehmen nicht bereit sein, sich freiwillig zu verpflichten, so sei auch "die vollständige Marktkontrolle durch Produktzulassung" zu erwägen, heißt es in dem Bericht. Auch schaffe eine Produkthaftung in einer arbeitsteiligen Wertschöpfungskette, "die Motivation, Verantwortung für die IT-Sicherheit ihres Teilproduktes zu übernehmen".

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 04.02.2018 - 09:48 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung