Samstag, 28. Februar 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Dax bleibt zurückhaltend - Marktbreite fehlt weiter
Dax schließt nahezu unverändert - Ölpreis steigt deutlich
Dobrindt hält nach Gerichtsbeschluss an Beobachtung der AfD fest
Conference League: Mainz trifft im Achtelfinale auf Sigma Olmütz
Taylor Swift an Spitze der Single-Charts - Raye auf Platz vier
Cyberattacken: Neue Befugnisse für Sicherheitsbehörden geplant
Deutsche Reisewirtschaft verzeichnet Einbruch der USA-Buchungen
Solar: SPD signalisiert Widerstand gegen Reiches Kürzungspläne
Trump verbietet Bundesbehörden Zusammenarbeit mit Anthropic
Erste Maßnahmen gegen postinfektiöse Erkrankungen beschlossen

Newsticker

11:35Sicherheitsbehörden passen Schutz jüdischer Einrichtungen an
11:07Autohandel fürchtet trotz E-Auto-Prämie Umsatzverlust
10:34Bundesregierung vorab über Militärschlag gegen den Iran informiert
10:01Antwort auf Militärschlag: Iran schickt Raketen Richtung Israel
09:18Trump fordert Iraner zu Umsturz nach Ende des Militärschlags auf
08:13Israel startet Militärschlag gegen den Iran
01:00Heizungsgesetz: Reiche will Biomethan aus der Ukraine einführen
01:00EU-Zusagen für Energieimporte aus USA übertreffen aktuelle Importe
01:00Deutsche Reisewirtschaft verzeichnet Einbruch der USA-Buchungen
01:00Reiche will mehr Gas in Deutschland fördern
01:00EU-Kommission gibt grünes Licht für DB-Cargo-Sanierung
00:41Paramount und Warner schließen Fusionsvertrag
00:01Miersch macht Mieterschutz zur Bedingung für neues Heizungsgesetz
00:00Milchbauern rufen Rainer zu Kampf gegen Preisverfall auf
00:00Solar: SPD signalisiert Widerstand gegen Reiches Kürzungspläne

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax geringfügig nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.284 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von wenigen Punkten im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem Vormittag, der überwiegend im Plus verlief, drehte der Dax am Nachmittag vorübergehend ins Minus, bevor er wieder auf das Vortagesniveau zurückkehrte. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Antisemitismus-Expertin beklagt Situation jüdischer Schüler


Kinder spielen auf einem Schulhof / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Psychologin Marina Chernivsky hat die Situation jüdischer Schüler an deutschen Schulen beklagt. "Manche jüdische Eltern fragen sich, ob Schule ein sicherer Ort für ihre Kinder sei", sagte Chernivsky der "Welt" (Online-Ausgabe). Sie leitet das Kompetenzzentrum für Prävention und Empowerment von der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland.

Das Verstecken jüdischer Symbole gehöre für manche Familien zur Normalität. Oft höre sie Sätze wie: "Lieber sagen wir nicht, dass wir jüdisch sind." Antisemitismus komme in Deutschland "mitten im Alltag" vor. Aus Befragungen wisse sie, dass viele jüdische Familien die Zunahme antisemitischer Stimmungen wahrnehmen. Der Antisemitismus im Klassenzimmer sei kein neues Phänomen. Neu sei die mediale Aufmerksamkeit für das Thema. Diese sei unter anderem dadurch bedingt, dass die Übergriffe vereinzelt von muslimisch sozialisierten Jugendlichen begangen worden seien. Das kritisierte Chernivsky: "Den Antisemitismus der anderen zu problematisieren und dabei zu pauschalisieren, fällt leichter, als den eigenen Antisemitismus kritisch zu hinterfragen." Fatal sei es, die jüngsten antisemitischen Ausfälle ausschließlich auf einen "importierten Antisemitismus" durch arabische Migranten zurückzuführen. "Da tun wir so, als sei Deutschland all die Jahre frei von Antisemitismus gewesen, und nun sei er plötzlich wieder da." Chernivsky kritisierte, dass der Antisemitismus in Deutschland nie umfassend aufgearbeitet worden sei: "Die Beschäftigung damit findet fast ausschließlich im Geschichtsunterricht statt, und wir tun so, als habe das Problem mit 1945 aufgehört." Sie plädierte dafür, dass Lehrer ihre "eigenen Haltungen, Emotionen und Widerstände in Bezug auf Juden" aufarbeiten. Nur so seien sie in der Lage, mit antisemitischen Vorfällen unter den Jugendlichen angemessen umzugehen. Für Lehrer sei es wichtig, Jugendliche, die antisemitisch ausfällig werden, nicht nur zu verurteilen, sondern ihnen auch die Möglichkeit zu geben, ihre eigenen Positionen zu hinterfragen: "Taten können wir unter Umständen unterbinden, aber Einstellungen nicht." Zum Vorschlag der Berliner Staatssekretärin Sawsan Chebli (SPD), KZ-Gedenkstättenbesuche für Migranten zur Pflicht zu machen, sagte Chernivsky: "Das historische Wissen allein immunisiert nicht gegen gegenwärtigen Antisemitismus." Es komme darauf an, wie es vermittelt wird und wie dieses Wissen ankommt. Grundsätzlich zeigte sie sich offen für Cheblis Vorschlag.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 17.01.2018 - 14:49 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung