Sonntag, 22. Februar 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Verdi: Union verliert "Charakter als Volkspartei"
Ministerium drängt Bahn zu schneller Reparatur kaputter Rolltreppen
Mehrheit hält Kinder in Deutschland für nicht mehr bezahlbar
Schweitzer wirbt für Fortsetzung der Ampel in Rheinland-Pfalz
Bas hat bislang Arbeitnehmer kaum vor Ort besucht
1. Bundesliga: Leipzig und Dortmund unentschieden
Dobrindt will Arbeitsverbot für Asylbewerber kippen
Regierung fehlt Überblick über Ausreise von Kurzzeit-Arbeitskräften
Merz verteidigt harte Haltung bei Schuldenbremse
Solidaritäts-Flaggen für Ukraine schon am 23. Februar

Newsticker

10:13Verdi: Union verliert "Charakter als Volkspartei"
09:11Klingbeil will "Ungerechtigkeiten" bei Erbschaftsteuer beseitigen
08:36Nasa verschiebt Mondmission wegen Raketenproblemen erneut
05:00Schweitzer wirbt für Fortsetzung der Ampel in Rheinland-Pfalz
00:00Mehrheit hält Kinder in Deutschland für nicht mehr bezahlbar
00:00SPD will Social-Media-Verbot schnell im Bundestag beschließen
00:00Dobrindt will Arbeitsverbot für Asylbewerber kippen
00:00Zwei Drittel würden wieder so wählen wie bei Bundestagswahl
22:492. Bundesliga: Schalke gewinnt turbulent gegen Magdeburg
21:53Olympia: Gold und Silber für Deutschland im Zweierbob
21:47++ EILMELDUNG ++ Gold für Deutschland im Zweierbob sicher
20:311. Bundesliga: Leipzig und Dortmund unentschieden
19:28Lottozahlen vom Samstag (21.02.2026)
18:02Merz sieht Parteitagsbesuch von Angela Merkel als "Bereicherung"
17:54Merz verteidigt harte Haltung bei Schuldenbremse

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.261 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,9 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start hielt sich der Dax zunächst stabil im Plus. Am späten Nachmittag konnte der Index seine Zugewinne weiter ausbauen. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Antisemitismus-Expertin beklagt Situation jüdischer Schüler


Kinder spielen auf einem Schulhof / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Psychologin Marina Chernivsky hat die Situation jüdischer Schüler an deutschen Schulen beklagt. "Manche jüdische Eltern fragen sich, ob Schule ein sicherer Ort für ihre Kinder sei", sagte Chernivsky der "Welt" (Online-Ausgabe). Sie leitet das Kompetenzzentrum für Prävention und Empowerment von der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland.

Das Verstecken jüdischer Symbole gehöre für manche Familien zur Normalität. Oft höre sie Sätze wie: "Lieber sagen wir nicht, dass wir jüdisch sind." Antisemitismus komme in Deutschland "mitten im Alltag" vor. Aus Befragungen wisse sie, dass viele jüdische Familien die Zunahme antisemitischer Stimmungen wahrnehmen. Der Antisemitismus im Klassenzimmer sei kein neues Phänomen. Neu sei die mediale Aufmerksamkeit für das Thema. Diese sei unter anderem dadurch bedingt, dass die Übergriffe vereinzelt von muslimisch sozialisierten Jugendlichen begangen worden seien. Das kritisierte Chernivsky: "Den Antisemitismus der anderen zu problematisieren und dabei zu pauschalisieren, fällt leichter, als den eigenen Antisemitismus kritisch zu hinterfragen." Fatal sei es, die jüngsten antisemitischen Ausfälle ausschließlich auf einen "importierten Antisemitismus" durch arabische Migranten zurückzuführen. "Da tun wir so, als sei Deutschland all die Jahre frei von Antisemitismus gewesen, und nun sei er plötzlich wieder da." Chernivsky kritisierte, dass der Antisemitismus in Deutschland nie umfassend aufgearbeitet worden sei: "Die Beschäftigung damit findet fast ausschließlich im Geschichtsunterricht statt, und wir tun so, als habe das Problem mit 1945 aufgehört." Sie plädierte dafür, dass Lehrer ihre "eigenen Haltungen, Emotionen und Widerstände in Bezug auf Juden" aufarbeiten. Nur so seien sie in der Lage, mit antisemitischen Vorfällen unter den Jugendlichen angemessen umzugehen. Für Lehrer sei es wichtig, Jugendliche, die antisemitisch ausfällig werden, nicht nur zu verurteilen, sondern ihnen auch die Möglichkeit zu geben, ihre eigenen Positionen zu hinterfragen: "Taten können wir unter Umständen unterbinden, aber Einstellungen nicht." Zum Vorschlag der Berliner Staatssekretärin Sawsan Chebli (SPD), KZ-Gedenkstättenbesuche für Migranten zur Pflicht zu machen, sagte Chernivsky: "Das historische Wissen allein immunisiert nicht gegen gegenwärtigen Antisemitismus." Es komme darauf an, wie es vermittelt wird und wie dieses Wissen ankommt. Grundsätzlich zeigte sie sich offen für Cheblis Vorschlag.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 17.01.2018 - 14:49 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung