Freitag, 20. Juli 2018
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Die Börse in Frankfurt hat zum Handelsstart am Freitag zunächst leichte Kursverluste verzeichnet. Gegen 09:30 Uhr wurde der DAX mit rund 12.668 Punkten berechnet. Das entspricht einem Minus von 0,2 Prozent im Vergleich zum Handelsschluss am Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Reintke: Auch im EU-Parlament warnen sich Frauen untereinander


EU-Parlament in Brüssel / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Grüne Europaabgeordnete Terry Reintke hat erklärt, auch im Europaparlament gebe es informelle Warnnetzwerke unter Frauen, um sich vor übergriffigen Männern zu schützen. "Ich kenne keine Organisation, keinen Ort, keinen Zusammenschluss von Frauen und Männern, wo es so etwas nicht gibt", sagte Reintke dem Nachrichtenportal T-Online. Jede Frau kenne Männer, die gefährlich seien.

Darüber tauschten sich Frauen in "geschützten Räumen" aus. Das gelte auch, aber nicht nur fürs Europaparlament. Unter dem Schlagwort #MeToo entwickelte sich eine weltweite Debatte über sexuelle Belästigung und sexuelle Gewalt. Das Magazin "Time" kürte diejenigen, die über eigene Erfahrungen öffentlich sprachen, zur "Person of the Year 2017". Reintke gehört zu den Frauen, die das Magazin als Beispiel aufführte, weil sie im Europaparlament von einem Übergriff erzählt hatte. Bei den Golden Globes kamen Besucher überwiegend schwarz gekleidet, um Änderungen zu fordern. Dass die Debatte sich auf den Unterhaltungssektor konzentriert und wenig über Vorfälle aus der Politik bekannt wird, liege nicht daran, dass dort alles in Ordnung sei, sagte Reintke. "Ich gehe davon aus, dass es sexuelle Belästigung sehr viel häufiger gibt, als wir hören." Wo Macht sei, gebe es auch Machtmissbrauch. "Gerade in den obersten Etagen sitzen weiterhin vor allem Männer - in Politik, aber auch Wirtschaft oder Kultur." Sie halte es nicht für zielführend, "dass man beginnt, wild über Namen zu spekulieren". Sie glaube, dass sich das Verhältnis vieler Frauen zum Feminismus zuletzt verändert habe, sagte Reintke und verwies auf die Frauenmärsche gegen Donald Trump. "Da waren Frauen dabei, die sich noch nie zu solchen Themen geäußert haben, die sich nie als Feministinnen bezeichnet hätten. Von denen aber viele hinterher gesagt haben, dieser Begriff, den ich vorher nicht mit der Kneifzange anfassen wollte, ist attraktiv geworden."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 09.01.2018 - 00:00 Uhr

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