Donnerstag, 01. Oktober 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Dax rutscht am Mittag ins Minus - Zurückhaltung überwiegt
Dax lässt deutlich nach - Anleihen legen weiter zu
Merz sieht in Deutschland "führenden Investitionsstandort"
Herbstbelebung bringt Arbeitsmarkt im September kaum Schwung
Kabinett berät nach Streit nun doch über Pflegereform
Bundeskabinett beschließt Pflegereform
Netanjahu: Pilot von Flydubai-Flug wollte Absturz herbeiführen
Importpreise im August deutlich gestiegen
Hohe Energiepreise treiben Inflation deutlich über drei Prozent
Bericht: Deutschlandticket kostet ab Januar 66,80 Euro

Newsticker

07:11BDI warnt vor China-Risiken in der Forschung
06:21KNDS-Chef hält an Börsenplänen fest
05:00Beck warnt SPD und Grüne vor Koalition mit Linken
04:00Ramelow drängt Linke zu Aufklärung nach Berlin-Wahl
01:00CDU-Sozialflügel will schnelle Direktzahlungen nach Tankrabatt
01:00Schwesig will Preisdeckel und Übergewinnsteuer
01:00Linke wirft Innenministerium Rechtsbruch bei Afghanen vor
00:00Ost-Politiker fordern Vermögensausgleich
00:00Studierende zahlen im Schnitt 4.493 Euro Zinsen für KfW-Kredit
00:00DAK-Chef fürchtet Belastung Kinderloser durch Pflegereform
00:00GdP kritisiert Abwerbung von Polizisten durch Innenminister
00:00Chemieindustrie verlangt zügige Reformen
00:00Welthungerhilfe: Lebensmittel in Gaza bis zu zehnmal teurer
00:00Grüne warnen vor steigenden Gaskosten durch Staatseinkäufe
22:27US-Börsen lassen deutlich nach - Ölpreis steigt stark

Börse

Am Mittwoch hat der Dax deutlich nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.199 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,8 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Studie: Deutsche geben europaweit größten Teil fürs Wohnen aus


Wohnhaus / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die unterschiedliche Kaufkraft in Europa führt zu erheblichen Unterschieden im Konsumverhalten. So geben die Deutschen gemessen an ihren Konsumausgaben im europaweiten Vergleich am meisten Geld fürs Wohnen aus. 26,8 Prozent der Konsumausgaben deutscher Haushalte fließen in die Wohnung, inklusive Nebenkosten und Hausrat.

Dies geht aus einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) auf Basis von Zahlen des Europäischen Statistikamtes hervor, über die die Funke-Mediengruppe (Freitagsausgaben) berichtet. Damit liegen die Bundesbürger über dem EU-Durchschnitt von 21,3 Prozent. Am wenigsten müssen die Haushalte in Zypern mit elf Prozent ins Wohnen investieren. Die Rumänen - mit dem zweitgeringsten Pro-Kopf-Einkommen der EU - müssen europaweit mit 36,9 Prozent den größten Anteil ihrer Ausgaben für Nahrungsmittel ausgeben. In Großbritannien werden ins Essen und Trinken nur 14,3 Prozent investiert, in Deutschland sind es 16,5 Prozent - der EU-Durchschnitt liegt in diesem Bereich bei 19,9 Prozent. Die durch die Finanzkrise geschwächten Griechen geben wiederum nur noch vier Prozent für Kultur und Freizeit aus, während die Briten mit 14,9 Prozent am großzügigsten sind. Die Deutschen spendieren zwölf Prozent, EU-weit sind es 9,9 Prozent. "Grundsätzlich gilt: In den Ländern mit einer geringeren Kaufkraft ist der Anteil der Nahrungsmittel und anderer Waren und Dienstleistungen zur Deckung von Grundbedürfnissen an den Konsumausgaben vergleichsweise hoch", sagte die IW-Konjunkturexpertin Galina Kolev. "Erst mit steigender Kaufkraft leisten sich die Haushalte zunehmend auch andere Produkte - etwa Luxuswaren oder besondere Dienstleistungen im Bereich der Kultur oder Erholung." Am stärksten sei die Kaufkraft dem Internationalen Währungsfonds zufolge EU-weit derzeit in Luxemburg und am niedrigsten in Bulgarien. So liege das kaufkraftbereinigte Pro-Kopf-Einkommen in Deutschland etwa 2,5-mal höher als in Bulgarien - in Luxemburg ist es noch einmal fünfmal höher als in der Bundesrepublik. Doch neben der Kaufkraft spielten auch regionale Präferenzen eine wichtige Rolle, so Kolev. So geben Italiener besonders viel für Pizza aus, die Griechen für Olivenöl. Die reisefreudigen Deutschen blättern mit 3,8 Prozent ihres Einkommens am meisten Geld für Pauschalreisen hin, während der EU-Durchschnitt bei 1,7 Prozent liegt. Der Spitzenverdiener Luxemburg wendet wiederum den größten Anteil seiner Ausgaben für Verkehr (19,6 Prozent) auf, besonders für Neuwagen. Deutschland liegt in dem Bereich mit 15,5 Prozent über dem EU-Durchschnitt von 14,9 Prozent. Am wenigsten investieren die Slowaken mit 8,7 Prozent in Verkehr. In Bekleidung stecken die modebewussten Italiener mit einem Anteil von 8,5 Prozent ihrer Ausgaben europaweit am meisten, während die Bulgaren mit 3,7 Prozent das Schlusslicht bilden. Auch die Deutschen bleiben mit einem Ausgabenanteil von 5,1 Prozent unter dem EU-Schnitt von 6,1 Prozent. Manche Unterschiede geben aber auch der IW-Forscherin Kolev Rätsel auf: Warum die Portugiesen den höchsten Anteil für Schuhe ausgäben, während dieser in Finnland am niedrigsten sei, sei nur schwer erklärbar.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 05.01.2018 - 02:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung