Sonntag, 17. Dezember 2017
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Schattenwirtschaft in Deutschland wird kleiner
Gabriel will Debatte über "Heimat" und "Leitkultur"
Elyas M`Barek erteilt klare Absage ans Fernsehen
Weil verteidigt SPD-Pläne für Bürgerversicherung
In der Wirtschaft wächst Kritik an Lindner
Halle: 40-Jährige von Straßenbahn erfasst und verstorben
Aigner: "Viele haben Angst vor der Zukunft"
Bitkom kritisiert Tatenlosigkeit der Bundesregierung
SPD in Nordrhein-Westfalen warnt Parteispitze
2. Bundesliga: Regensburg gewinnt gegen Bielefeld

Newsticker

01:0050 Dschihadistinnen aus Syrien und Irak zurück in Deutschland
01:00Auslandseinsätze: Breiter Widerstand gegen von der Leyens Vorstoß
01:00Von der Leyen will gegen anti-israelische Ausschreitungen vorgehen
00:00Israeli geht gegen Kuwait-Airways-Urteil in Berufung
00:00De Maizière will Antisemitismusbeauftragten in neuer Regierung
00:00Mehrheit hält Abgeordneten-Diäten für zu hoch
00:00Söder erklärt Streit mit Seehofer für beendet
00:00Unterstützung aus der SPD für Gabriels "Heimat"-Forderung
00:00Weiter Kritik an Facebook trotz Steuer-Entgegenkommen
00:00Produzent Oliver Berben verfilmt Harald Juhnkes Leben
00:00Weil ermahnt die Union: "Ohne die SPD geht nichts"
00:00Elyas M`Barek wurde schon in der Kirche nach Selfie gefragt
00:00DAZN wird bei TV-Fußballübertragungen größter Konkurrent von Sky
00:00Bischof kritisiert Abbaupläne von Siemens und General Electric
00:00Mehrheit für Einheitsversicherung

Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 13.103,56 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,27 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Die Aktien von Eon, Adidas und der Münchener Rück standen kurz vor Handelsschluss mit über einem Prozent im Plus an der Spitze der Kursliste. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Bericht: EU steht kurz vor Handelspakt mit Südamerika


Straßenszene in Buenos Aires vor Argentinischem Nationalkongress (Parlament) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die EU steht kurz vor dem Abschluss eines Handelspakts mit Brasilien und drei anderen Staaten Südamerikas, der etwa 800 Millionen Konsumenten umfassen würde. Das Mercosur-Abkommen soll vor allem den Export von Industriegütern und Lebensmitteln anfachen, könnte aber den Schutz der Verbraucher schwächen. Das geht aus hunderten Seiten Verhandlungstexten hervor, über die die "Süddeutsche Zeitung" berichtet.

Die Seiten erhielt die Zeitung nach eigenen Angaben von Greenpeace und anderen Quellen. Unter anderem will die EU den Export aus südamerikanischen Lebensmittelbetrieben akzeptieren, ohne diese vorher zu begutachten. Sie soll sich stattdessen auf Garantien des Herkunftslandes verlassen. Im Frühjahr 2017 war in Brasilien ein Skandal um verdorbenes Fleisch aufgeflogen, das auch zum Export bestimmt war. Der Eigner eines Fleischkonzerns gab später an, jahrelang mehr als 200 Gesundheitsinspekteure bestochen zu haben so wie Politiker bis hinauf zu Präsident Michel Temer. "Vor dem Hintergrund, dass der größte Fleischproduzent Brasiliens noch dieses Jahr verdorbenes Fleisch exportieren wollte, erscheint die Lockerung der Verbraucherschutzstandards im Mercosur-Vertrag wie ein Hohn", sagte Friedrich Ostendorff, Agrarexperte der Grünen im Bundestag. Die Lieferungen aus den Mercosur-Staaten, die schon jetzt für mehr als die Hälfte der EU-Rindfleisch- und Geflügelimporte verantwortlich sind, sollen durch das Abkommen stark zunehmen. Vertreter Deutschlands und anderer EU-Nationen billigten dem Abkommen im handelspolitischen Ausschuss Ende November "herausragende strategische Bedeutung" zu. Die EU will auch ein Signal gegen den Protektionismus von US-Präsident Donald Trump senden. Die europäische Autobranche setzt sich in einem Brief an die Brüsseler Kommission vehement für den Vertrag ein: "Unter den richtigen Bedingungen gibt es ein echtes Potenzial für Wachstum, angesichts der Größe des Mercosur-Marktes." Die Dokumente zeigen aber auch, welche Hürden noch bestehen. So fordern Polen und Österreich starke Schutzklauseln für Agrarimporte. Deutschland und andere Nationen lehnen das ab, weil sie fürchten, dass die Mercosur-Staaten dann nicht stärkeren Industrieexporten aus Europa zustimmen. Allerdings ist auch Frankreich skeptisch gegenüber Agrarimporten.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 06.12.2017 - 20:46 Uhr

   © news25 2015 | Impressum