Montag, 22. Oktober 2018
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Gutachten: Kontrollen an bayerischen Grenzen verfassungswidrig
Bartsch: Rot-Rot-Grün in Hessen wird nicht an Linken scheitern
Albrecht fordert Ausstiegsziel für Autos mit Verbrennungsmotor
Stahl-Präsident fürchtet Milliarden-Zusatzkosten durch Klimaschutz
Ex-CIA-Agent: Geständnis im Fall Khashoggi wegen Druck der USA
Tschechien rügt autoritäre Tendenzen in Nachbarstaaten
Räikkönen gewinnt Formel-1-Rennen in den USA
Außenhandelspräsident für "Besonnenheit" gegenüber Saudi-Arabien
Khashoggi-Affäre: Außenminister fordern Aufklärung
Schwerkranke wollen Herausgabe tödlicher Mittel erzwingen

Newsticker

13:34Bartsch: Rot-Rot-Grün in Hessen wird nicht an Linken scheitern
13:23Union will Einwanderungsgesetz nachschärfen
13:13CSU-Europapolitiker Ferber wirft Italien "Trickserei" vor
12:36GdP fordert Konsequenzen aus Gutachten zur bayerischen Grenzpolizei
12:30DAX legt am Mittag zu - Fresenius vorne
12:24ING-Chef gesteht Fehler im Geldwäsche-Skandal ein
12:07ROG: Siemens-Chef muss Teilnahme an Riad-Konferenz absagen
11:46Spahn will Schlaganfall-Stationen in Kliniken erhalten
11:42FDP-Chef: Russische Staatsmedien müssen mit offenen Karten spielen
11:41ARD und ZDF wollen Handball-Großturniere langfristig übertragen
11:05DZ-Bank-Chef: Zinsen steigen Ende 2019 deutlich
11:04Niederbayern: Pkw-Fahrerin überschlägt sich mehrfach und stirbt
10:28Cum-Ex-Skandal: Grüne werfen Scholz und Altmaier Blockade vor
10:26Göring-Eckardt fordert von Merkel "klare Kante" im Dieselskandal
10:03Union lehnt baldiges Ende der Grenzkontrollen zu Österreich ab

Börse

Die Börse in Frankfurt hat am Montagmittag Kursgewinne verzeichnet. Gegen 12:30 Uhr wurde der DAX mit rund 11.625 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Plus von 0,6 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Hochschulverband fürchtet "Political Correctness" an Unis


Junge Leute vor einer Universität / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Deutsche Hochschulverband fürchtet nach den jüngsten Eklats an deutschen Hochschulen um die Freiheit von Wissenschaft und Lehre. "Das Klima der Political Correctness ist bedenklich", sagte der Präsident des Verbandes, Bernhard Kempen, der "Welt". "Die Sensibilitätsschwelle für andere Ansichten, andere Meinungen, für das Fremde ist erheblich gesunken. Früher wurde die Universität erlebt als Stätte vehementer und teils auch heftiger geistiger Auseinandersetzungen. Heute versuchen wir alle, und da nehme ich die Dozenten nicht aus, niemanden zu brüskieren, niemandem eine Ansicht zuzumuten, die ihn verletzen könnte."

Das Diskussionsklima habe sich dadurch verschlechtert. Wenn man den Protesten stets nachgebe, so Kempen, sei die Institution Universität in Gefahr. "Einige Studierende fühlen sich ja schon verletzt, wenn ein Professor auftritt, der Thesen vertritt, die nicht ihre eigenen sind. Wenn wir das akzeptieren, kommen wir bald wie in den USA dahin, dass auch Fakten wie die Erkenntnisse der Evolutionsbiologie verschwiegen werden sollen, weil sie religiöse Gefühle verletzen." Fakten und Lehrmeinungen zu diskreditieren, weil sie nicht den eigenen Überzeugungen entsprechen, das rühre an die Substanz der Institution Universität. Kempen appelliert an die Unis, die Professoren vor Anfeindungen zu schützen. "Wir dürfen als Hochschulen einfach nicht jenen nachgeben, die am lautesten schreien oder gar Gewalt anwenden. Die Unis müssen sich schützend vor die betroffenen Kollegen stellen, egal, wo sie stehen." Man müsse nicht akzeptieren, was jemand sage, man müsse sich dem nicht anschließen. Aber man müsse es aushalten. "Nur so kann das an Stätten freier geistiger Auseinandersetzungen auf Dauer funktionieren."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 10.11.2017 - 14:06 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung