Donnerstag, 20. August 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Dax lässt nach - Infineon-Papiere verlieren
Gasspeicher: Verbraucherschützer fürchten steigende Gaspreise
Klimaanlageneinbau: Mieterbund begrüßt Hubigs Vorstoß
Dax startet im Minus - Trumps Iran-Rhetorik belastet
Studie: Klimawandel verursacht extreme Meerestemperaturen in Europa
Verdächtiger nach Brandanschlag von 1970 in München identifiziert
SPD fordert Konsequenzen nach AfD-Spende von CDU-Bürgermeister
Waldbrände: Wohlleben warnt vor Räumung zerstörter Waldflächen
Klingbeil streicht Freibetrag für Mitarbeiterrabatte doch nicht
Mindestens zwölf Tote bei russischen Angriffen auf Kiew

Newsticker

13:59SPD fordert Konsequenzen nach AfD-Spende von CDU-Bürgermeister
13:42SoVD fordert mehr Patientenrechte nach Fehlerstatistik
13:37Gutachten: AfD-Bildungspläne in Sachsen-Anhalt teils rechtswidrig
13:28Über 80 ukrainische Soldaten desertieren in Sachsen-Anhalt
13:28Mit Sprengstoff beladene Marine-Drohne in Rumänien abgeschossen
13:17Hollywood verfilmt Nord-Stream-Sabotage mit Starbesetzung
13:05USA verweigerten jahrelang Rückgabe der NSDAP-Kartei
13:04Zahl der Gamer in Deutschland steigt weiter
12:36Dax am Mittag weiterhin leicht im Minus - Brenntag hinten
12:05Bayer Leverkusen verleiht Alfa-Ruprecht an Hertha BSC
12:01Migrationsexperten bezweifeln Wirksamkeit von Grenzkontrollen
11:52Kapitalmarktexperte hält globale Rally für intakt
11:30Jahresstatistik zeigt auch 2025 hohe Zahl an Behandlungsfehlern
11:07Machado berichtet von Flucht aus Venezuela
10:48Brandanschlag in München: Verdächtiger schon 1972 befragt

Börse

Der Dax ist am Donnerstag nach einem bereits schwachen Start bis zum Mittag weiter im Minus geblieben. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 25.960 Punkten berechnet und damit 0,5 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze rangierten Qiagen, Continental und Symrise, am Ende Brenntag, Merck und BASF. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Neuwagen verbrauchen 42 Prozent mehr Kraftstoff als angegeben


Autobahn / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Neue Autos in Europa verbrauchen im Durchschnitt 42 Prozent mehr Kraftstoff, als von den Herstellern angegeben. Für die Autofahrer bedeutet dies Mehrkosten für Sprit von rund 400 Euro pro Jahr. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des International Council on Clean Transportation (ICCT), über die die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagausgaben) berichtet.

"Die Kluft zwischen offiziellem und tatsächlichen Verbrauch ist dabei so groß wie noch nie. Noch vor zehn Jahren betrug die Differenz zwischen dem von den Herstellern veröffentlichten und dem real gemessenen Verbrauch nur etwa 15 Prozent", sagte Peter Mock, ICCT-Geschäftsführer in Europa. Die ICCT ist eine unabhängige Forschungsorganisation, die vor zwei Jahren den VW-Diesel-Skandal in den USA mit aufgedeckt hat. Besonders hohe Abweichungen werden vor allem bei Autos im Premium-Segment beobachtet, wo die Abweichungen teilweise mehr als 50 Prozent über den Herstellerangaben liegen. Ähnliches gelte auch für Hybrid- und Plug-In-Hybrid-Fahrzeuge, heißt es in der Studie, für die Daten von rund 1,1 Millionen Fahrzeuge aus acht europäischen Ländern ausgewertet wurden. Als die Studie im Jahr 2013 zum ersten Mal veröffentlicht wurde, lag die Diskrepanz noch bei etwa 25 Prozent. Heute seien es 39 Prozent für neu auf den Markt kommende Privatfahrzeuge und mehr als 45 Prozent für neue Firmenfahrzeuge, heißt es in der Studie. Ein Grund für die hohe Diskrepanz bei den Werten in Europa liege darin, dass der Kraftstoffverbrauch von Pkw für die Herstellerangaben weiterhin in Testlaboren und nicht im realen Fahrbetrieb ermittelt werden. Allerdings ist zumindest ein erster Schritt für mehr Wirklichkeitsnähe getan. Als Konsequenz aus dem Dieselskandal gelten seit September für neue Fahrzeugtypen strengere Richtlinien bei den Testverfahren nach dem sogenannten Worldwide Harmonie Light Vehikels Test Procedere (WLTP). Dieses soll vom kommenden Herbst 2018 für alle Autos zur Pflicht werden. Die ICCT-Forscher erwarten, dass der WLTP-Test die Diskrepanz zwischen offiziellen und realen Verbrauchswerten etwa halbieren könnten. Dennoch bleiben die Forscher skeptisch. Auch in der neuen Regelung gebe es Schlupflöcher, sagte Mock. Weitere Schritte seien nötig, um die Diskrepanz in den Angaben zur Realität zu verringern. Hierzu sollten insbesondere Straßentests sowohl für den Kohlendioxid-Ausstoß (CO2) als auch für den Spritverbrauch unter realen Fahrbedingungen eingeführt werden. Für Serienfahrzeuge müsste es systematische Nachtests durch unabhängige Stellen geben. Zudem sollten verbindliche Obergrenzen für Abweichungen zwischen Alltagswerten und Laborwerten festgelegt werden. Es wäre auch wichtig, "dass endlich europaweit Sanktionsmöglichkeiten eingeführt werden, um Autohersteller bei Tricksereien und Falschangaben bestrafen zu können", sagte Mock den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. "Sonst ändert sich nichts."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 06.11.2017 - 01:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung