Donnerstag, 07. Mai 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Ifo: Geschäftsklima in der Chemische Industrie auf Dreijahrestief
Dax startet freundlich - Ölpreis sinkt nach US-Ankündigung
AfD-Vizechef Gottschalk lobt Wärmepumpen und E-Autos
Dax legt kräftig zu - Hoffnung auf Entspannung zwischen USA und Iran
Estlands Außenminister lobt Merz nach einem Jahr im Amt
CDA fordert von Klingbeil Stufenplan für Bürgergeld-Finanzierung
BMW-Aufsichtsratschef: EU muss Teil der Abmachungen umsetzen
SPD weist Kritik an Abschwächung des Heizungsgesetzes zurück
Familienunternehmer fürchten "Ausbluten" der Wirtschaft
Kerosinlieferungen: Berlin in "konstruktiven Gesprächen" mit Israel

Newsticker

06:14Bauindustrie zieht nach einem Jahr Merz ernüchterte Bilanz
00:00Bünger pocht auf mehr Kontrolle der Geheimdienste durch Opposition
00:00Bundesbank: Nagel sieht Inflation im Jahresschnitt bei 2,7 Prozent
00:00Wehrdienst-Umfrage: Fast drei Viertel der jungen Männer antworten
00:00Bericht: Linnemann fürchtet massive Austrittswelle aus CDU
00:00Luftverkehrsteuersenkung: Länder gegen Kürzungen im Verkehrsetat
00:00Familienunternehmer fordern Merz zu Vertrauensfrage auf
00:00IG Bau: 5,1 Millionen Baby-Boomer von Wohnarmut bedroht
00:00CDU will weniger Gesundheitsleistungen für Bürgergeldempfänger
00:00Bundesbank erwartet Zinserhöhung im Juni
23:06FC Bayern verpasst gegen PSG Einzug ins Champions-League-Finale
22:25US-Börsen legen deutlich zu - Hoffnungen auf Iran-Deal und KI-Boom
18:59Abnehmmedikamente: Novo Nordisk plant Verträge mit US-Arbeitgebern
18:46Union widerspricht Bas bei Aussagen zum Sozialsystem
18:29Lottozahlen vom Mittwoch (06.05.2026)

Börse

Am Mittwoch hat der Dax kräftig zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.919 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 2,1 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start konnte der Dax bis zum Mittag weitere Zugewinne verzeichnen, die er am Nachmittag teilweise wieder abbaute. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Neuwagen verbrauchen 42 Prozent mehr Kraftstoff als angegeben


Autobahn / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Neue Autos in Europa verbrauchen im Durchschnitt 42 Prozent mehr Kraftstoff, als von den Herstellern angegeben. Für die Autofahrer bedeutet dies Mehrkosten für Sprit von rund 400 Euro pro Jahr. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des International Council on Clean Transportation (ICCT), über die die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagausgaben) berichtet.

"Die Kluft zwischen offiziellem und tatsächlichen Verbrauch ist dabei so groß wie noch nie. Noch vor zehn Jahren betrug die Differenz zwischen dem von den Herstellern veröffentlichten und dem real gemessenen Verbrauch nur etwa 15 Prozent", sagte Peter Mock, ICCT-Geschäftsführer in Europa. Die ICCT ist eine unabhängige Forschungsorganisation, die vor zwei Jahren den VW-Diesel-Skandal in den USA mit aufgedeckt hat. Besonders hohe Abweichungen werden vor allem bei Autos im Premium-Segment beobachtet, wo die Abweichungen teilweise mehr als 50 Prozent über den Herstellerangaben liegen. Ähnliches gelte auch für Hybrid- und Plug-In-Hybrid-Fahrzeuge, heißt es in der Studie, für die Daten von rund 1,1 Millionen Fahrzeuge aus acht europäischen Ländern ausgewertet wurden. Als die Studie im Jahr 2013 zum ersten Mal veröffentlicht wurde, lag die Diskrepanz noch bei etwa 25 Prozent. Heute seien es 39 Prozent für neu auf den Markt kommende Privatfahrzeuge und mehr als 45 Prozent für neue Firmenfahrzeuge, heißt es in der Studie. Ein Grund für die hohe Diskrepanz bei den Werten in Europa liege darin, dass der Kraftstoffverbrauch von Pkw für die Herstellerangaben weiterhin in Testlaboren und nicht im realen Fahrbetrieb ermittelt werden. Allerdings ist zumindest ein erster Schritt für mehr Wirklichkeitsnähe getan. Als Konsequenz aus dem Dieselskandal gelten seit September für neue Fahrzeugtypen strengere Richtlinien bei den Testverfahren nach dem sogenannten Worldwide Harmonie Light Vehikels Test Procedere (WLTP). Dieses soll vom kommenden Herbst 2018 für alle Autos zur Pflicht werden. Die ICCT-Forscher erwarten, dass der WLTP-Test die Diskrepanz zwischen offiziellen und realen Verbrauchswerten etwa halbieren könnten. Dennoch bleiben die Forscher skeptisch. Auch in der neuen Regelung gebe es Schlupflöcher, sagte Mock. Weitere Schritte seien nötig, um die Diskrepanz in den Angaben zur Realität zu verringern. Hierzu sollten insbesondere Straßentests sowohl für den Kohlendioxid-Ausstoß (CO2) als auch für den Spritverbrauch unter realen Fahrbedingungen eingeführt werden. Für Serienfahrzeuge müsste es systematische Nachtests durch unabhängige Stellen geben. Zudem sollten verbindliche Obergrenzen für Abweichungen zwischen Alltagswerten und Laborwerten festgelegt werden. Es wäre auch wichtig, "dass endlich europaweit Sanktionsmöglichkeiten eingeführt werden, um Autohersteller bei Tricksereien und Falschangaben bestrafen zu können", sagte Mock den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. "Sonst ändert sich nichts."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 06.11.2017 - 01:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung