Montag, 31. August 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Kubicki und Lang wollen Bäume in Berlin pflanzen
Merz warnt Wähler in Sachsen-Anhalt vor AfD-Regierung
Nach wochenlanger Feuerpause wieder US-Angriffe im Iran-Krieg
Umfrage: Unternehmen erhöhen Klimainvestitionen kaum
Gesamtmetall fordert "massive Einsparungen" im Gesundheitswesen
Dax startet im Minus - Neue US-Angriffe im Iran belasten
Dax weiter schwach - Ölpreis steigt
Festnahme nach Schüssen bei Rave in der Schweiz
Sommer 2026 einer der wärmsten seit Aufzeichnungsbeginn
Inflation legt weiter zu

Newsticker

19:09Kubicki und Lang wollen Bäume in Berlin pflanzen
18:40Schwer verletzter Mann mit Axt im Kopf in Hattingen gefunden
18:16Kubicki fordert Taurus-Drohung gegen Russland
17:44Dax zum Wochenbeginn schwach - Konsolidierungskurs nach Rekordjagd
17:25Messi tritt aus argentinischer Nationalmannschaft zurück
16:54Ökonomen kritisieren Hüthers Eurobonds-Vorstoß
16:20Barcola wechselt von PSG zu Liverpool
16:09Sachsen-Anhalts Ministerpräsident zurückhaltend bei AfD-Verbot
16:07Gesamtmetall fordert "massive Einsparungen" im Gesundheitswesen
15:54Reiche fordert gebündelten Mittelstandsfonds
14:45Schulze hält an Forderung nach Erhalt der Rente mit 63 fest
14:38Merz plant keine rechtlichen Schritte nach TV-Streit mit Ärztin
14:03Inflationsrate steigt auf 2,9 Prozent
14:00++ EILMELDUNG ++ Inflationsrate steigt im August auf 2,9 Prozent
13:52Polizei fahndet nach Schüssen auf Café in Köln nach Verdächtigem

Börse

Zum Wochenstart hat der Dax nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 26.258 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,2 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Piper-Chefin: "Kulturgut Lesen vom Aussterben bedroht"


Leser mit Büchern / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Kurz vor der diesjährigen Frankfurter Buchmesse hat Piper-Verlegerin Felicitas von Lovenberg vor einem Aussterben des "Kulturgutes Lesen" gewarnt. "Uns allen brechen die Leser weg. Noch 2012 hat sich jeder Mensch hierzulande statistisch gesehen mindestens einmal pro Jahr ein Buch gekauft. Diese Reichweite hat sich praktisch halbiert", sagte Lovenberg dem "Handelsblatt" (Montagsausgabe).

Es gehe "gar nicht mehr so sehr um die Frage Papier oder digital, sondern um die Vermittlung von Inhalten, von Wissen generell". Das Buch verlange "einen Leser, der bereit ist, sich in einen Stoff zu versenken". Dagegen spreche heute schon der chronische Druck, "dem jeder von uns unterliegt, alle zehn Minuten Mails und Messages checken zu müssen". Smartphones lockten die Menschen "in eine Abhängigkeit bis hin zur Sucht", so Lovenberg. "Insofern müssten wir Verlage da eigentlich eine viel größere Allianz schmieden." Auf die Frage, ob die Digitalisierung nicht auch helfen könnte, warnte Lovenberg vor zu viel Optimismus: "Ganz ehrlich: In den vergangenen Jahren haben viele Verlage in digitale Geschäftsfelder Unsummen von Geld investiert, das sie eher nicht mehr wiedersehen werden. Und diese Erkenntnis ereilt uns zu einem Zeitpunkt, da wir merken: Käufer und Leser kommen uns in erschreckendem Maß abhanden", so die Verlagschefin. "Uns geht es also nicht mehr so sehr um die Frage: Auf welchen Kanälen wollen die Leute lesen? Das bedienen wir alles. Es geht vielmehr darum, das Kulturgut Lesen vorm Aussterben zu bewahren." Lovenberg, die bis 2016 Literatur-Chefin der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" war, sieht aber auch in der deutschen Literaturkritik keine Hilfe: "Sie gefällt sich oft in einer Nische. Nur: Wenn drum herum nichts mehr ist, verschwindet auch die Nische irgendwann." Ebenso kritisierte sie das Prozedere des Deutschen Buchpreises: "Dort werden – anders als beim großen Vorbild, dem britischen Booker Prize – oft vor allem schwergängige Werke nominiert. Schon die Shortlist ist dann so anspruchsvoll, dass viele Buchhändler die Titel kaum mehr bestellen, weil sie dafür kaum Käufer finden." Lovenbergs Fazit: "Kein Land vergibt so viele Literaturpreise wie Deutschland – und schafft es dabei so ausdauernd, den Lesern die Freude zu verderben."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 08.10.2017 - 17:17 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung