Samstag, 04. Mai 2024
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Höcke-Prozess geht mit 3. Verhandlungstag weiter
Dax startet freundlich - Apple verbreitet Optimismus
Höcke-Prozess erneut vertagt - Urteil am 14. Mai erwartet
AKW-Betreiber widersprechen Habeck im Streit um Kernkraft-Aus
Embargo gegen Russlands Luftfahrt verfehlt Wirkung
Dax legt zu und schließt oberhalb der 18.000-Punkte-Marke
Volkswirte stellen Standort Deutschland schlechtes Zeugnis aus
Habeck-Ministerium macht Druck auf Tiktok
Paus fordert Besuchsprogramme für Azubis in Auschwitz
Dax am Mittag weiter freundlich - Henkel gefragt

Newsticker

08:16Wohnkosten: Drittel zahlt zwischen 20 und 30 Prozent des Einkommens
07:00Wüst warnt vor Festlegung für Zeit nach Bundestagswahl
07:00Flüchtlingsbeauftragte der Kirchen üben scharfe Kritik an CDU
04:00Merz traut sich Kanzleramt zu - kein Vorentscheid auf Parteitag
02:00BMW hält Wiedereinführung der Wehrpflicht für "kontraproduktiv"
02:00Union wirft Faeser mangelnde Durchsetzungskraft in Koalition vor
02:00Deutliche Mehrheit der Bundesbürger zufrieden mit Wohnsituation
02:00Klein sieht "aggressive anti-israelische Stimmung" an Hochschulen
02:00Geldwäsche-Experte sieht Behörden nicht ausreichend gewappnet
01:00FDP fordert Abschiebung islamistischer Influencer
01:00Schwesig kritisiert Umgang der Opposition mit ihrer Krebserkrankung
01:00Vor CDU-Parteitag: Voigt will Fehler der Merkel-Zeit korrigieren
01:00Embargo gegen Russlands Luftfahrt verfehlt Wirkung
00:18AKW-Betreiber widersprechen Habeck im Streit um Kernkraft-Aus
00:16Bericht: Baerbock gab im Dezember 11.000 Euro für Styling aus

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 18.002 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,6 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Niedersachsens CDU will Volkswagen schärfer kontrollieren


VW-Logo / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die CDU in Niedersachsen will nach einem von ihr erhofften Regierungswechsel im Oktober den Volkswagen-Konzern schärfer kontrollieren. Dafür solle eine Abteilung in der Staatskanzlei geschaffen werden, schreibt die "Welt" in ihrer Dienstagausgabe. Außerdem sei geplant, dass einer der beiden Aufsichtsratsposten nicht mehr von Mitgliedern des Landeskabinetts gestellt wird, sondern dass dafür ein unabhängiger Wirtschaftsprüfer und Autoexperte verpflichtet werden soll.

Damit solle der Konzern auch aus der "Umklammerung durch die Politik" befreit werden, sagte Bernd Althusmann, Landesvorsitzender der CDU in Niedersachsen, der "Welt". "Die Anteile des Landes Niedersachsen am Volkswagen-Konzern werden nicht professionell genug gemanagt", so Althusmann. "Es erfordert profundes Fachwissen, um einen Weltkonzern wie VW hinreichend kontrollieren zu können. Sollte es also zu einem Regierungswechsel in Niedersachsen kommen, wird es zu längst überfälligen Veränderungen beim Management der Anteile des Landes kommen." "Das eine Mandat des Landes darf nicht mehr mit einem Politiker besetzt werden. Dafür müssen wir eine parteipolitisch unabhängige Person verpflichten, die sich mit Wirtschaftsprüfung ebenso gut auskennt wie mit der Automobilbranche", sagte der CDU-Chef. Irritation bei einem Koalitionspartner, der dieses Mandat gerne besetzen würde, würde er in Kauf nehmen. "Das muss man überwinden." Und auch beim anderen Aufsichtsratsposten will Althusmann neu vorgehen. "Der Ministerpräsident sollte weiterhin im Aufsichtsrat und dessen Präsidium vertreten sein. Aber in der Staatskanzlei muss es künftig einen Experten geben, der sich nur um Volkswagen und die Beteiligung daran kümmert. Das Land muss auf Augenhöhe mit Volkswagen sprechen können und nicht als Bittsteller daherkommen", fordert Althusmann. CDU wie FDP kritisieren die Rolle der Landesregierung unter Ministerpräsident Stephan Weil bei der Aufklärung der Abgasaffäre. "Die derzeitige Landesregierung hat nichts zur Aufklärung der Abgasaffäre bei Volkswagen unternommen", sagte Jörg Bode, Vizefraktionschef der FDP im Landtag, der "Welt". Bode saß für einige Jahre selbst im Aufsichtsrat von Volkswagen. "Die Landesregierung hat sich in einer schwierigen Zeit für Volkswagen weggeduckt, der Ministerpräsident hat sich offenbar in entscheidenden Phasen vom Vorstand lenken lassen. Dabei müsste es umgekehrt sein", kritisiert Althusmann. Die FDP fordert darüber hinaus eine Diskussion über die Neubesetzung des Aufsichtsrates von Volkswagen - und über die Zukunft von Hans Dieter Pötsch. "Es entspricht nicht den Regeln guter Unternehmensführung, dass ein Mann wie Pötsch, der jahrelang Finanzvorstand war nach Bekanntwerden der Abgasaffäre an die Spitze des Aufsichtsrates rückt", sagte FDP-Politiker Bode. "Diese Personalie muss man infrage stellen."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 08.08.2017 - 05:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung