Montag, 16. März 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Verdi ruft zu ÖPNV-Streiks in mehreren Bundesländern auf
Auslands-Oscar für "Sentimental Value"
Bahn reduziert geplante Arbeitszeit im Fernverkehr
Dax am Mittag etwas fester - Ölpreis dominiert weiter die Börsen
Unicredit legt Übernahmeangebot für Commerzbank vor
"One Battle After Another" räumt bei Oscars ab
Zahl der Fahrgäste ohne Ticket im DB-Fernverkehr gestiegen
Mineralölbranche stellt sich gegen Kartellrechtsverschärfung
SPD und Grüne fordern Aufklärung über EVP-Absprachen mit Rechten
Bastian Pastewka stolpert bei Krimi-Podcast über Rollenbilder

Newsticker

21:59Justizministerin will "Nur Ja heißt Ja"-Regelung bei Jugendlichen
21:32US-Börsen legen zu - Ölpreis sinkt deutlich
21:01Bericht: Commerzbank priorisiert Angestellte bei Übernahmeprüfung
20:38Bericht: Graßhof soll Bundesverwaltungsgerichts-Präsident werden
19:04EVP-Absprachen: Merz sieht Verantwortung für Konsequenzen bei Weber
18:25Merz und Jetten drängen auf politische Lösung für Iran-Krieg
17:57Warnstreik: Flughafen BER stellt am Mittwoch Flugverkehr ein
17:46Dax legt zu - Handel bleibt nervös
17:06Spritpreise: SPD will höhere Pendlerpauschale und mehr Regulierung
16:44Rente: Reichinnek will Beitragsbemessungsgrenze verdoppeln
16:22Mineralölbranche stellt sich gegen Kartellrechtsverschärfung
16:02Irankrieg: Münkler fürchtet Umwandlung von Nato in Offensivbündnis
15:38Grüne wollen Zeitenwende beim Bevölkerungsschutz
15:21SPD will Parteizentrale verkleinern
14:46Verdi ruft für Mittwoch zu Streik am BER auf

Börse

Zum Wochenstart hat der Dax zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 23.564 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,5 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Nach einem verhaltenen Start drehte der Dax kurz vor Mittag ins Plus und baute im weiteren Verlauf seine Zugewinne aus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Umweltbundesamt beklagt starke Vermüllung an Nordsee und Ostsee


Möwe auf einem Müllhaufen am Meer / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Vermüllung an der deutschen Nordsee und deren Küstenabschnitte ist weiterhin besorgniserregend. Das geht aus einem "Faktenpapier" des Umweltbundesamtes (UBA) vor, über das die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitag) berichten. Gegenüber 2012 habe es "keine signifikanten abnehmenden Trends in der Belastung durch Meeresmüll" gegeben, heißt es in dem Dokument, der aktuelle Untersuchungen der Bundesbehörde und der Küsten-Bundesländer zusammenfasst.

So wurden an den untersuchten Nordsee-Stränden im Durchschnitt 389 Müllteile auf 100 Metern Küstenlinie gefunden. 88,6 Prozent der gefundenen Müllteile bestanden aus Plastik, gefolgt von Glas, Gummi und verarbeitetem Holz. Ein Drittel der Funde führt die Behörde auf "maritime Quellen" zurück, vor allem auf die Fischerei. Ein weiteres Drittel der Funde sei Tourismus- und Freizeitaktivitäten an Land und auf See zuzuordnen. Ein Großteil des Mülls bestand aus Verpackungsmaterialien, etwa Essens- und Trinkverpackungen. Weitere Kleinstfunde konnten nicht zugeordnet werden. Müll am Meeresboden ist laut der Behörde ebenfalls "weit verbreitet", auch hier würden Kunststoffe bei den Funden dominieren. Am Meeresboden ermittelten Forscher laut Umweltbundesamt eine durchschnittliche Menge von elf Kilogramm Müll pro Quadratkilometer. Die Ostsee und deren Küstenbereiche in Mecklenburg-Vorpommern wurden in den vergangenen Jahren erstmals untersucht: Hier fanden die Wissenschaftler ebenfalls eine problematische Vermüllung vor: Durchschnittlich seien rund 70 Teile auf 100 Metern Küstenlinie gefunden worden. Plastikmüll dominiere auch hier mit rund 70 Prozent die Funde am Strand. Als Hauptverursacher wird die "touristische Nutzung der Ostseestrände" genannt. Alarmiert zeigen sich Forscher über die "weite Verbreitung von Mikroplastikartikeln" in und an der Ostsee. Diese bedrohen laut Umweltbundesamt auch Vögel an der Nordsee. So weisen in der letzten Untersuchungsperiode 96 Prozent der tot aufgefundenen Eissturmvögel Kunststoffe im Magen auf. Zudem wurden in Nord- und Ostsee Hunderte tote Fische auf Plastikpartikel untersucht: 69 Prozent der untersuchten Fischproben wiesen die Aufnahme von Mikroplastik auf. Für das Umweltbundesamt sind die Ergebnisse "besorgniserregend", wie UBA-Meeresschutzexpertin Stefanie Werner den Funke-Zeitungen sagte. "Meeresmüll ist eine Folge unserer heutigen Wegwerfgesellschaft und den vorherrschenden Produktions- und Konsummustern geschuldet", sagte Werner weiter. Jeder Einzelne sei gefragt. "Produzenten müssen stärker Verantwortung für den weiteren Lebensweg der von ihnen in Umlauf gebrachten und exportierten Konsumgüter übernehmen", sagte sie weiter. Verbraucher müssten verinnerlichen, "dass jegliche Verpackung oder andere Produkte aus Plastik, die in die Umwelt geraten, dort bis zu Jahrhunderte verbleiben und Tier wie auch Mensch schädigen können".

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 09.06.2017 - 01:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung