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Der Dax hat sich am Donnerstag nach einem bereits verhaltenen Start bis zum Mittag weiterhin kaum vom Fleck bewegt. Gegen 12:30 Uhr wurde der deutsche Leitindex mit 25.555 Punkten berechnet, ein Minus von 0,1 Prozent im Vergleich zum Schlussniveau des vorherigen Handelstags. An der Spitze der Kursliste rangierten die Münchener Rück, die Hannover Rück und die Commerzbank, am Ende Hochtief, SAP und Adidas. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Bericht: Rhysida-Hacker verlangen 30 Bitcoin Lösegeld von Berlin


Computer-Nutzer (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Hinter dem massiven Cyberangriff auf die Landesverwaltung der deutschen Bundeshauptstadt Berlin steckt offenbar die Ransomware-Gruppierung Rhysida. Das berichtet der "Spiegel" unter Berufung auf einen aktuellen Eintrag auf der Leak-Seite der Gruppierung im Darknet. Auf Anfrage des Nachrichtenmagazins bestätigten beteiligte Sicherheitskreise, dass es sich bei den Erpressern um die Gruppe Rhysida handele.

In der Erpresserbotschaft behaupten die mutmaßlichen Hacker, bei ihrem Feldzug insgesamt knapp sechs Terabyte Daten erbeutet zu haben und fordern vom Land Berlin die Zahlung von 30 Bitcoin. Sie drohen damit, ansonsten die Daten zu veröffentlichen. Daneben läuft eine Countdown-Anzeige - derzufolge hatte Berlin an diesem Freitag noch eine Woche lang Zeit, die geforderte Summe zu bezahlen.

Der Darknet-Ankündigung der Hacker zufolge wären weitaus mehr Daten abgeflossen, als von Berlin in den Tagen nach Bekanntwerden des Cybervorfalls eingeräumt. Sollten sie die Behauptungen der Rhysida-Verantwortlichen bewahrheiten, sind auch äußerst sensible Daten in ihre Hände gelangt.

Danach verfügten sie nicht nur über die Daten von knapp 80.000 Ordnungswidrigkeitsverfahren und mehr als 46.500 Verträgen, sondern auch Informationen über Einrichtungen der kritischen Infrastruktur, sensible Justizunterlagen, Notfallpläne, Passwörter und knapp 6.000 Dateien mit Login-Daten.

Als Beleg posteten die Hacker Ausrisse aus einzelnen Dokumenten mit Überschriften wie "Vertrauliche Personalsache", sowie den Briefköpfen des Bundesrats und der Senatsverwaltung für Mobilität. Die Angaben der Hacker und die Authentizität der gezeigten Dokumente ließen sich zunächst nicht unabhängig verifizieren. Die Geschichte der Ransomware-Gang spricht aber dafür, dass man sie ernst nehmen muss.

Die Gruppierung ist bereits seit mehreren Jahren aktiv. Bekannt wurde sie insbesondere durch eine Attacke auf die British Library im Herbst 2023, bei der die Systeme der Bibliothek verschlüsselt wurden. Zu den weiteren Opfern von Rhysida zählten unter anderem die deutsche Welthungerhilfe und die Stadtverwaltung Stuttgart.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 28.08.2026 - 18:23 Uhr

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