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Der Dax hat sich am Donnerstag nach einem bereits verhaltenen Start bis zum Mittag weiterhin kaum vom Fleck bewegt. Gegen 12:30 Uhr wurde der deutsche Leitindex mit 25.555 Punkten berechnet, ein Minus von 0,1 Prozent im Vergleich zum Schlussniveau des vorherigen Handelstags. An der Spitze der Kursliste rangierten die Münchener Rück, die Hannover Rück und die Commerzbank, am Ende Hochtief, SAP und Adidas. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Philip-Morris-Chefin will Menschen das Rauchen abgewöhnen


Philip Morris (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Die neue Deutschland-Chefin des Tabakkonzerns Philip Morris, Özlem Dikmen, will die Zigaretten abschaffen. "Wir müssen den Menschen das Rauchen abgewöhnen", sagte die Managerin dem Nachrichtenmagazin "Focus". "Rauchen ist schädlich."

Sie arbeite dafür, den Tag zu erleben, an dem die letzte Marlboro-Zigarette angezündet wird. Dikmen wörtlich: "Ich hoffe sehr, dass es diesen Tag geben wird, auch wenn die Zahlen das leider nicht zeigen. Ich hoffe trotzdem, dass es schneller kommen wird, als wir heute glauben."

Sie selbst habe früher geraucht, "aber nur als Sozialraucherin, beim Ausgehen, wenn es gesellig wurde und Alkohol getrunken wurde." Der Umstieg auf Tabakerhitzer sei ihr schwer gefallen, "weil ich lange Zeit den Geruch von echtem Tabak bevorzugt habe."

Sie suche das Gespräch mit dem Drogenbeauftragten der Bundesregierung Hendrik Streeck (CDU), so die Managerin. Streeck hatte sich jüngst beschwert, dass er von der Tabaklobby regelrecht verfolgt werde. "Das ist sicher nicht mein Verständnis von Interessenvertretung", sagte Özlem. "Für mich geht es darum, Positionen transparent zu vertreten und unterschiedliche Sichtweisen auszutauschen. Gerade bei kontroversen Themen halte ich den Dialog für wichtig. Deshalb würde ich mich auch über ein persönliches Gespräch mit Herrn Streeck freuen."

Weiter kritisierte die Philip-Morris-Chefin die geplante Erhöhung der Tabaksteuer in Deutschland. "Wir stellen uns nicht grundsätzlich gegen höhere Steuern. Aber sie sollten planbar, schrittweise und verhältnismäßig erfolgen. Die Erfahrung lehrt: Steigen die Preise für Zigaretten zu steil, blüht der Schwarzmarkt", sagte Dikmen. Deutschland sei schließlich keine Insel.

"17 Prozent des Zigarettenvolumens stammen bereits heute aus dem Ausland. Frankreich zeigt, wohin dies führen kann: Etwa jede zweite Zigarette dort ist illegal. Das wiederum bringt im Schlepptau organisierte Kriminalität, Drogenhandel, Probleme bei Sicherheit und Jugendschutz mit sich. Bei erhitztem Tabak kommen sogar 34 Prozent des Volumens von außen - aus Polen, Tschechien, Österreich. Solche Entwicklungen sieht man bereits jetzt in Teilen Ostdeutschlands: Bis zu 90 Prozent der Sticks für erhitzten Tabak werden in einzelnen PLZ-Gebieten in Polen eingekauft, weil sie dort aufgrund der niedrigen Steuer günstiger sind. Selbst in Berlin werden je nach PLZ-Gebiet von 43 bis 57 Prozent der Sticks im Ausland erworben."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 15.08.2026 - 14:45 Uhr

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