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Der Dax hat sich am Donnerstag nach einem bereits verhaltenen Start bis zum Mittag weiterhin kaum vom Fleck bewegt. Gegen 12:30 Uhr wurde der deutsche Leitindex mit 25.555 Punkten berechnet, ein Minus von 0,1 Prozent im Vergleich zum Schlussniveau des vorherigen Handelstags. An der Spitze der Kursliste rangierten die Münchener Rück, die Hannover Rück und die Commerzbank, am Ende Hochtief, SAP und Adidas. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Trump will Straße von Hormus zu US-Territorium erklären


Donald Trump (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

US-Präsident Donald Trump hat damit gedroht, die Straße von Hormus zu "Territorium der Vereinigten Staaten" zu erklären. Die Drohung äußerte er in einer Rede vor Polizeischülern auf Long Island im Bundesstaat New York. Seine Regierung bemüht sich unterdessen weiterhin vergeblich um ein Ende des Krieges gegen den Iran.

Die Wasserstraße gilt als einer der wichtigsten Engpässe des Welthandels; normalerweise wird etwa ein Fünftel der weltweiten Ölexporte auf dem Seeweg durch sie transportiert. Trump kündigte an, die Meerenge "ziemlich bald" zu US-Gebiet zu erklären.

Die Äußerung fällt in eine Zeit, in der die Friedensgespräche mit Teheran festgefahren sind. Der Iran weigert sich, die seit dem Beginn des US-israelischen Angriffs im Februar fast vollständig gesperrte Route wieder zu öffnen. Auch nach fast sechs Monaten Krieg zeichnet sich keine Einigung ab. Die USA versuchen, den Iran durch eine Blockade seiner Häfen und Schifffahrt wirtschaftlich unter Druck zu setzen.

Trump sagte derweil: "Nachdem wir mit der Niederlage des Iran fertig sind, der sehr schlimm besiegt wird, werde ich ziemlich bald die Straße von Hormus zu einem Territorium der Vereinigten Staaten erklären." Er fügte hinzu: "Im Wesentlichen ist es das, was es ist. Wir haben die Blockade. Keine Schiffe kommen durch, es sei denn, wir wollen es."

Wie ernst die Ankündigung gemeint ist und ob sie eine neue politische Linie der Regierung darstellt, blieb zunächst unklar.

Der stellvertretende iranische Außenminister Kazem Gharibabadi sagte, Teheran lasse sich von Drohungen oder militärischer Machtdemonstration nicht einschüchtern. Die Straße von Hormus stehe allein unter iranischer Kontrolle.

Außenminister Abbas Araqchi erklärte, der Iran habe noch nicht über eine Wiederaufnahme der Gespräche mit Washington entschieden. Die Kontakte über Katar und Pakistan seien keine Verhandlungen. Gespräche mit Oman dienten lediglich der Definition einer Seeroute. Die USA müssten Bedingungen erfüllen, damit die Schifffahrt wieder aufgenommen werden könne.

Bereits zuvor hatte Trump behauptet, die USA hätten die "totale Kontrolle" über die Meerenge, die internationales Gewässer ist und an den Iran und Oman grenzt.

Seit Kriegsbeginn sind die Benzinpreise stark gestiegen. Trump verteidigte die Belastung für die Verbraucher: Wer "ein winziges bisschen mehr" zahle, tue dies, um zu verhindern, dass ein "sehr böses Land" eine Atomwaffe erhalte. Er werde sich dafür nicht entschuldigen.

Die US-Regierung hat in den vergangenen Monaten wiederholt den Sieg im Krieg verkündet und behauptet, das iranische Regime bitte um eine Einigung. Teheran fordert hingegen unter anderem eine "Korrektur" des US-Verhaltens, vollständige Entschädigung für Kriegsschäden, die Aufhebung der Sanktionen und die bedingungslose Freigabe eingefrorener Vermögenswerte.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 15.08.2026 - 08:32 Uhr

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