Samstag, 15. August 2026
| |||
| |||
|
Meistgelesene Nachrichten Newsticker
Zum Wochenausklang hat der Dax noch einmal zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss stand der Index bei 26.440 Punkten und damit 0,5 höher als bei Vortagesschluss. Auch auf Wochensicht beträgt das Plus 0,5 Prozent. [Weiter...] Finanzmärkte aktuell:
|
Sudan: 35 Tote bei Drohnenangriff auf Gerichtsverhandlung in Darfur
Bei einem Drohnenangriff der sudanesischen Armee auf eine traditionelle Gerichtsverhandlung im Norden der Region Darfur sind nach Angaben einer örtlichen Menschenrechtsorganisation 35 Menschen ums Leben gekommen. Bei dem Angriff am Sonntagnachmittag wurden zudem Dutzende weitere Personen verletzt. Die "Emergency Lawyers Group", die Gewalt gegen Zivilisten dokumentiert, erklärte am Montag, der Angriff habe sich im Dorf Ghara al-Zawiya ereignet, das unter Kontrolle der paramilitärischen Schnellen Eingreiftruppe (RSF) steht. Die Armee äußerte sich bislang nicht dazu. Die RSF kontrolliert weite Teile Darfurs im Westen des Landes. Beide Konfliktparteien führen seit drei Jahren einen Bürgerkrieg, der das Land verwüstet, zehntausende Todesopfer gefordert und Millionen Menschen in die Flucht getrieben hat. Laut Augenzeugen sei die Verhandlung unter einem Baum unter Beteiligung lokaler Gemeindevorsteher abgehalten worden. Bei dem Angriff kamen demnach auch vier Stammesführer und zwei RSF-Kommandeure ums Leben. Die private Nachrichtenwebsite Darfur 24 zitierte einen Anwohner, der berichtete, dass zwei Drohnen über der Stadt kreisten, "bevor sie mehr als vier Raketen abfeuerten". Die "Emergency Lawyers Group" fordert eine Untersuchung des Vorfalls und verurteilt den Angriff auf das Gericht. Angriffe auf Zivilisten und zivile Infrastruktur seien eine "schwere Verletzung des humanitären Völkerrechts", hieß es. Zudem wies die Gruppe darauf hin, dass Drohnen zunehmend eingesetzt würden, "um zivile Gebiete und Menschenansammlungen anzugreifen, was die Gefahren für die Bevölkerung weiter erhöht". Auch die RSF steht seit Jahren im Verdacht, Kriegsverbrechen begangen zu haben, darunter Drohnenangriffe auf Zivilisten. Eine UN-Untersuchungsmission hatte die Belagerung und den Angriff der Miliz auf die Stadt al-Fasher im vergangenen Jahr als mit "Merkmalen eines Völkermords" behaftet bezeichnet. Die RSF weist die Vorwürfe zurück. © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 03.08.2026 - 14:06 Uhr
Andere News
Albanien: Scheitert das Bauprojekt der Trump-Familie an Massenprotesten und Korruptionsvorwürfen?
Ukraine: Drohnenangriffe aus Russland – der Highway der verbrannten Tankstellen
Manuela Schwesig: Senderchef deutet in Chatnachricht Einmischung bei TV-Duell an
Friedrich Merz: Was der Vergleich mit Angela Merkel über die CDU verrät
Ceuta: Marokko meldet 111 Festnahmen nach Grenzübertrittsversuch
| ||