Mittwoch, 07. Oktober 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

IW-Studie: Wachstum nur dank höherer Staatsausgaben
Merz beharrt auf Abschaffung von Rente mit 63
Chemie-Nobelpreis für Grundlagenforschung zu Arzneimittelproduktion
Deutschland will CO2 nach Dänemark und Holland "exportieren"
CSU warnt nach AfD-Wahlerfolgen vor Pflegekollaps
Dax startet schwach - Skepsis macht sich breit
Thüringer Landtag löst sich nicht auf - AfD-Antrag gescheitert
US-Börsen legen zu - KI-Hype treibt Kurse
CDU-Arbeitnehmergruppe verlangt höhere Erbschaftsteuer
Steuerzahler-Bund erwartet 2027 Nettoverluste für Arbeitnehmer

Newsticker

18:05Merz beharrt auf Abschaffung von Rente mit 63
17:50Dax lässt deutlich nach - Anleger besorgt über hohe Anleiherenditen
17:21Brantner verlangt Konsequenzen für Linken-Abgeordneten Kocak
17:04CDU-Abgeordneter mahnt mehr Führung in der Koalition an
16:50CCS-Experte kritisiert Reiches Pläne für CO2-Endlager unter Nordsee
16:25Merz nennt Stimmen für AfD unvereinbar mit Werten der CDU
15:58Ex-BND-Chef wehrt sich gegen Verratsvorwürfe
15:48UN: Über 200.000 Menschen im Jemen vertrieben
15:00Drohung gegen Rot-Rot-Grün: Reichinnek wirft Union "Bigotterie" vor
14:51Grünen-Politikerin fordert verlässliche Daten zu Lungenpest
14:47DIW: 2026 doppelt so viel Fläche verbrannt wie im Zehnjahresschnitt
14:16Reichinnek: "Als Reformen getarnten Sozialkahlschlag" zurücknehmen
14:12Linnemann: Pflegestrukturkommission "auf den letzten Metern"
14:08BASF-Chef begründet Übernahmepläne für Evonik
14:04SPD und Union machen Druck bei "Work and Stay"-Agentur

Börse

Am Mittwoch hat der Dax nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.104 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,4 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem schwachen Start baute der Dax im Tagesverlauf seine Verluste weiter aus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Studie: Ältere zahlen bei Kfz-Versicherung im Internet drauf


Straßenverkehr (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Ältere Menschen zahlen bei Kfz-Versicherungen im Internet häufiger drauf. Wer mit 65 Jahren online eine Versicherung für sein Auto abschließt, bezahlt mehr für den Tarif als ein 45-Jähriger. Gleichzeitig bekommt der Ältere weniger Angebote.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ), die von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes gefördert wurde und über welche die Zeitungen der Funke-Mediengruppe berichten. Die unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung, Ferda Ataman, sagte, dass ältere Menschen schlechtere Tarife und weniger Angebote bekämen, wenn sie eine Kfz-Versicherung online abschlössen. Für die Betroffenen sei dies schwer nachvollziehbar, sie empfänden diese Praxis als ungerechte Altersdiskriminierung. Denn selbst wer jahrelang unfallfrei fahre, müsse laut Studie oftmals im Alter einen höheren Tarif bezahlen.

Die Studienergebnisse zeigen, dass eine hohe Schadenfreiheitsklasse sich zwar positiv auf die Tarifhöhe für ältere Versicherte (65 bis 75 Jahre) auswirkt. Sie zahlen also einen niedrigeren Tarif, wenn sie über viele Jahre hinweg unfallfrei fahren. Die Daten zeigen aber auch, dass trotz gleicher Schadenfreiheitsklasse Versicherte mittleren Alters (45 bis 55 Jahre) immer niedrigere Tarife zahlen als Versicherte ab 65 Jahren.

Ataman sieht darin eine "Blackbox bei der Preiskalkulation". Sie sagte, wenn Versicherungen überzeugt seien, gute sachliche Gründe zu haben, spreche auch nichts dagegen, ihre Berechnungsgrundlagen offenzulegen. Sie forderte mehr Transparenz und klare gesetzliche Auskunftsansprüche. "Nur durch mehr Transparenz können Versicherte überprüfen, dass sie nicht diskriminiert werden und eine legitime Risikobewertung vorliegt", so Ataman. Gerade im Zeitalter von KI, automatisierter Entscheidungssysteme und Algorithmen sei es entscheidend, Diskriminierungsrisiken frühzeitig zu erkennen und wirksam zu begrenzen. Deshalb brauche man klare Auskunftsansprüche für Betroffene und einen stärkeren Schutz vor Diskriminierung - auch im Versicherungsbereich.

Für das Testing wurden laut der Antidiskriminierungsstelle systematisch private Versicherungsangebote auf einem Online-Vergleichsportal erfasst und ausgewertet. Untersucht wurde, ob und in welchem Ausmaß bei Tarifen und Angebotsauswahl eine alters- oder geschlechtsbezogene Ungleichbehandlung stattfindet. Die Ergebnisse der Studie basieren auf einer quantitativen Datenerhebung sowie auf qualitativen Interviews mit Versicherungsexperten und älteren Kfz-Haltern.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 08.07.2026 - 07:59 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung