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Finanzmärkte aktuell:

Nato-Generalsekretär sieht Deutschland bei Wehretat auf gutem Weg


Pressekonferenz nach Kabinettssitzung am 01.07.2026 / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Nato-Generalsekretär Mark Rutte sieht Deutschland auf einem guten Weg, bis 2029 3,5 Prozent seines Bruttoinlandsprodukts in die Verteidigung zu investieren. Das sagte er nach einem Besuch des Bundeskabinetts am Mittwoch im Bundesverteidigungsministerium.

Rutte lobte Deutschland für seinen "politischen Mut und seine Entschlossenheit", diese bedeutende Erhöhung der Verteidigungsausgaben umzusetzen. "Die Erhöhung der Verteidigungsausgaben bedeutet, schwierige Entscheidungen zu treffen. Aber es ist der richtige Weg, wenn wir uns einer gefährlicheren Welt gegenübersehen", so Rutte. "Im Sommer nächsten Jahres wird der Schwerpunkt darauf liegen, die zusätzlichen Ausgaben in einsatzfähige Fähigkeiten umzuwandeln und unsere Verteidigungsindustrie deutlich auszubauen."

Deutschland sieht Rutte auf dem besten Weg, seine Verteidigungsindustrie erheblich auszubauen und die Produktion zu beschleunigen. Der Nato-Generalsekretär erklärte, dass die Nato-Verbündeten die Industrie auffordern, ihre Produktionslinien zu öffnen, Lieferketten zu erweitern und schnell zu liefern, was für die Sicherheit notwendig sei.

Rutte hob zudem hervor, dass Deutschland bereits bedeutende Beiträge zur gemeinsamen Sicherheit leiste. So übernahm das erste Deutsch-Niederländische Korps die Rolle eines technischen Hauptquartiers an der Ostflanke der Nato. Zudem sei die deutsche Marine unverzichtbar für den Schutz kritischer Infrastrukturen in der Ostsee. Rutte hob darüber hinaus die Notwendigkeit hervor, den Druck auf Russland aufrechtzuerhalten. "Selbst wenn der Krieg gegen die Ukraine endet, wird Russland eine langfristige Bedrohung für die euro-atlantische Sicherheit darstellen", so der Nato-Chef.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 01.07.2026 - 12:41 Uhr

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