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Börse

Zum Wochenstart hat der Dax nachgegeben. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.616 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,6 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Dax bleibt in Schlagdistanz zu seinem Allzeithoch


Frankfurter Börse / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Der Dax hat sich am Montag nach einem bereits halbwegs freundlichen Start bis zum Mittag weiter im grünen Bereich gehalten. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 25.195 Punkten berechnet, 0,4 Prozent über dem Schlussniveau vom Freitag. An der Spitze der Kursliste rangierten SAP, Infineon und RWE, am Ende Rheinmetall, Bayer und Zalando.

"Die Anleger in Frankfurt tun sich weiter schwer damit, die FOMO-Euphorie im Technologiesektor mit Bezug auf KI und Halbleiter auf den deutschen Aktienmarkt zu übertragen", sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. Lediglich Infineon könne von der positiven Stimmung profitieren. Zudem spielten die Anleger das Thema über Bande mit den Aktien von Siemens Energy und Siemens.

"Die Sorgen über eine Fortsetzung des Iran-Kriegs kühlen zum Wochenstart ebenfalls ab", so Lipkow. "Ob dies allerdings zum jetzigen Zeitpunkt berechtigt ist, kann bezweifelt werden. Es bleibt vollkommen unklar, ob es nach dem aktuellen Zwischenschritt in Form einer Waffenruhe von 60 Tagen tatsächlich zu einem nachhaltigen Frieden im Nahen Osten kommen wird." Die Unsicherheit spiegelten die Energieträgerpreise wider, die sich von ihren hohen Preisniveaus nicht wirklich lösen können. "Auch wenn die extremen Niveaus verlassen wurden, bleibt die Gefahr einer nachhaltigen Teuerungsrate in den Finanzmärkten latent vorhanden."

"Interessant ist, dass sich der Mai als verhältnismäßig guter Börsenmonat gezeigt hat und die Investoren auch zu Beginn des neuen Monats noch keine Tendenz für einen Rückzug aus den Aktienmärkten zeigen", fügte der Marktexperte hinzu. Die Themenlage lade eigentlich wenig dazu ein, Risiken über die Sommermonate mitzunehmen. "Dass sich der Dax dennoch weiter in Schlagdistanz zu seinem Allzeithoch aufhält, spricht für eine hohe Resilienz der Anleger gegenüber den derzeitigen Risiken und hohen Bewertungen."

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagmittag etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1649 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8584 Euro zu haben.

Der Ölpreis stieg unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 12 Uhr deutscher Zeit 93,94 US-Dollar; das waren 3,1 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 01.06.2026 - 12:32 Uhr

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