Samstag, 13. Juni 2026
| |||
| |||
|
Meistgelesene Nachrichten Newsticker
Zum Wochenausklang hat der Dax kräftig zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.635 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,8 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem sehr freundlichen Tagesstart hielt sich der Dax stabil im Plus. [Weiter...] Finanzmärkte aktuell:
|
Drogenbeauftragter fordert deutliche Erhöhung der Tabaksteuer
Anlässlich des Weltnichtrauchertags an diesem Sonntag haben Politiker von CDU und SPD für höhere Preise von Zigaretten und Vapes geworben. Der Preis dieser Produkte müsse "spürbar steigen", sagte der Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Hendrik Streeck (CDU), der "Rheinischen Post". "Höhere Preise halten gerade junge Menschen vom Einstieg ab und helfen vielen Raucherinnen und Rauchern beim Aufhören. Es ist zynisch, eine deutliche Erhöhung der Tabaksteuer mit dem Argument abzulehnen, dass dann weniger Menschen rauchen und deshalb die Einnahmen sinken könnten", sagte Streeck. Das sei kein Einnahmeausfall, den man beklagen sollte, sondern ein gesundheitspolitischer Erfolg, den man erreichen müsse. Auch der gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Christos Pantazis, sagte: "Höhere Preise und eine konsequente Tabakbesteuerung können insbesondere junge Menschen nachweislich davon abhalten, überhaupt mit dem Rauchen anzufangen." Man müsse daher ehrlich über den Preis von Tabak- und Nikotinprodukten sprechen, sagte Pantazis. Entscheidend sei dabei: Es gehe nicht um zusätzliche Staatseinnahmen, sondern um weniger Suchterkrankungen, weniger Krebs und mehr gesunde Lebensjahre. Die gesundheitspolitische Sprecherin der Unionsfraktion, Simone Borchardt (CDU), sagte der "Rheinischen Post", man müsse über die Finanzierung ehrlich sprechen. Wenn Tabaksteuer und Abgaben auf nikotinhaltige Produkte erhöht würden, dürfe dieses Geld "nicht einfach im allgemeinen Bundeshaushalt verschwinden". Nach dem Verursacherprinzip müsse ein "angemessener Teil" dem Gesundheitsfonds zugutekommen, denn die Folgekosten des Rauchens trügen am Ende Versicherte, Arbeitgeber und das Gesundheitssystem. © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 31.05.2026 - 00:00 Uhr
Andere News
Stuttgart 21: Das folgt aus dem Megaflop der Deutschen Bahn
NSDAP-Archiv: Was die Recherche in der Nazi-Kartei bei Künstlern auslöst
Interactive Research Tool: What Your Family Did Under Hitler – Find Out Here
Joshua Kimmich bei der WM 2026: Der Bessermacher und die anderen
| ||