Mittwoch, 17. Juni 2026
| |||
| |||
|
Meistgelesene Nachrichten Newsticker
Am Mittwoch hat der Dax geringfügig zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.935 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,1 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem schwachen Start drehe der Dax am Mittag vorübergehend ins Plus. Im Anschluss hielt er sich unter Schwankungen nah am Vortagesschluss. [Weiter...] Finanzmärkte aktuell:
|
Patientenschützer drängen auf Hitzeschutz für Kliniken und Heime
Patientenschützer fordern angesichts der Hitzewelle mehr Schutz für Altenheime und Krankenhäuser. "Noch immer sind medizinisch-pflegerische Einrichtungen nicht für den Klimawandel gewappnet, deshalb müssen die Krankenhauspatienten und 800.000 Pflegeheimbewohner im Sommer erneut unter den extremen Temperaturen leiden", sagte Eugen Brysch, Vorstandschef der Deutschen Stiftung Patientenschutz, der "Rheinischen Post" (Freitagausgabe). Schon die einfachsten Maßnahmen seien meist gar nicht vorhanden. Oft fehle es sogar an einer Außenbeschattung. Hitzeschutzpläne endeten dort, wo der Patientenschutz Geld koste, so Brysch. Er forderte den Bund zum Handeln auf: Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) und Umweltminister Carsten Schneider (SPD) müssten noch in diesem Jahr verbindliche Investitionen zusagen. Auch die Länder stünden in der Verantwortung. Bestandsbauten müssten endlich den klimatischen Bedingungen angepasst werden, so Brasch. Bei Neubauten dürfe die Raumtemperatur 25 Grad nicht überschreiten. Das könne aber nur gelingen, wenn die Schutzvorkehrungen in jedem Bundesland baurechtlich verankert würden. Auch der Sozialverband VdK mahnte Hitzeschutz an. "Viele Pflegeheime und Krankenhäuser sind immer noch auf die kommenden Hitzewellen unzureichend vorbereitet", sagte VdK-Präsidentin Verena Bentele der Zeitung. "Alte Gebäude ohne Klimaanlage belasten zusätzlich die Gesundheit von Patienten und Bewohnerinnen. Daher wäre es wichtig, dass Heime und Kliniken für einen effektiven Hitzeschutz aufgerüstet werden." Laut Weltklimarat (IPCC) tritt eine Hitzewelle, die im Klima vor Beginn der Industrialisierung nur einmal alle zehn Jahre aufgetreten wäre, im heutigen Klima innerhalb von zehn Jahren rund 2,8 Mal auf. Die Ursache dafür ist der menschengemachte Klimawandel. Sollte die Erderhitzung 2 Grad Celsius erreichen, würde eine solche Hitzewelle laut IPCC in mehr als jedem zweiten Jahr auftreten und 2,6 Grad Celsius heißer als bisher sein. © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 29.05.2026 - 00:00 Uhr
Andere News
Ölkrise: So geht es jetzt in der Straße von Hormus weiter
Nationalsozialismus: »Die SS war der Motor für Hitlers Mordapparat«
NSDAP-Archiv: Finden Sie heraus, was Ihre Familie unter Hitler getan hat
WM 2026 Live: Portugal und DR Kongo trennen sich unentschieden
| ||