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Am Mittwoch hat der Dax geringfügig zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.935 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,1 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem schwachen Start drehe der Dax am Mittag vorübergehend ins Plus. Im Anschluss hielt er sich unter Schwankungen nah am Vortagesschluss. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Reservistenverband begrüßt geplante Pflicht zu Wehrübungen


Bundeswehr-Soldat (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Der Präsident des Reservistenverbandes, Bastian Ernst, hat die Pläne von Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD), Reservisten künftig zu Übungen zu verpflichten und die Altersgrenze für Freiwillige von 65 auf 68 Jahre anzuheben, begrüßt.

"Verpflichtende Übungen sind aus unserer Sicht dringend notwendig, um eine verlässliche Einsatzbereitschaft der Reserve sicherzustellen", sagte Ernst dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Freitagausgaben). Diese sei von zentraler Bedeutung für die nationale Sicherheit sowie für die gesellschaftliche Resilienz Deutschlands.

Man unterstütze das Verteidigungsministerium und den Minister bei diesen Planungen und sei eng in den laufenden Prozess eingebunden. Als Reserve wisse man um die besondere Verantwortung: Ohne eine leistungsfähige Reserve sei glaubwürdige Abschreckung gegenüber Russland nicht möglich.

Die Anhebung der Altersgrenze bei Freiwilligkeit von 65 auf 68 sei ein guter Kompromiss. "Damit können wir auf erfahrene Fachkräfte reagieren, die dienen wollen", so Ernst. Im Entwurf des Reservestärkungsgesetzes heißt es, die Heranziehung zu Dienstleistungen könne "im Einzelfall mit Zustimmung der Reservistin oder des Reservisten auch bis zum Ablauf des Monats erfolgen, in dem sie oder er 68 Jahre alt wird, wenn dringende dienstliche Gründe dies rechtfertigen".

Ernst hatte dem RND im April gesagt, man solle die Altersgrenze für Reservisten von 65 auf 70 Jahre erhöhen. Das mache in vielerlei Hinsicht Sinn. Das Renteneintrittsalter steige ja auch sonst. Die Leute blieben länger fit. Man solle diese Ressourcen von Menschen mit Lebens- und Berufserfahrung nicht verschwenden. Und wenn man auf Seite der Jungen ein Nachwuchsproblem beklage, dann solle man an der anderen Seite der Alterspyramide ebenfalls nachbessern. Das solle im Reservestärkungsgesetz verankert sein.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 29.05.2026 - 00:00 Uhr

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