Mittwoch, 17. Juni 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Paritätischer fordert Ende von Beamten-Sonderrechten
Innenminister wollen öffentliches Kiffen wieder verbieten
Fußball-WM: Norwegen gewinnt gegen den Irak
Grünen-Chefin wirft Merz fehlenden Plan nach FCAS-Aus vor
Fußball-WM: Frankreich dreht gegen Senegal spät auf
Studie: Fracking könnte Gasversorgung nur langfristig stärken
Prognos sieht Fernwärme-Potenzial für 47 Prozent aller Wohnungen
Innenminister wollen sich für AfD-Sieg rüsten
Innenminister wollen Sozialleistungen für EU-Ausländer kürzen
Energieintensive Unternehmen fordern Abschwächung von CO2-Handel

Newsticker

21:27Abgeordnete zögern mit Bundeswehr-Mandat in Straße von Hormus
21:09Fußball-WM: Portugal und DR Kongo trennen sich unentschieden
20:15Fed lässt auch unter neuem Notenbankchef Leitzins unverändert
19:28Bericht: AfD will Russland in Sicherheitsarchitektur einbeziehen
19:04Finanzministerium plant Steuervereinfachungen
18:54Trump bezeichnet G7-Gipfel als Erfolg
18:29Lottozahlen vom Mittwoch (17.06.2026)
18:07Merz optimistisch für "sehr weitreichende" Rentenreform
17:59Nato: Europäer und Kanada ersetzen mehr als Hälfte der US-Beiträge
17:43Dax legt geringfügig zu - Aktien von Bayer und Commerzbank gefragt
17:11Macron zufrieden mit Ergebnissen von G7-Gipfel
16:39SPD kritisiert Prien wegen Umbau von "Demokratie leben"
16:20Energieintensive Unternehmen fordern Abschwächung von CO2-Handel
15:47G7 wollen Abhängigkeit von China bei Rohstoffimporten senken
15:23ARD weist BSW-Vorwürfe zu Talkshow-Einladungen zurück

Börse

Am Mittwoch hat der Dax geringfügig zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.935 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,1 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem schwachen Start drehe der Dax am Mittag vorübergehend ins Plus. Im Anschluss hielt er sich unter Schwankungen nah am Vortagesschluss. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Bundesregierung will intensiver gegen Menschenhandel vorgehen


Polizei (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Das Bundeskabinett hat eine umfassende Reform des Strafrechts beschlossen, um den Kampf gegen Menschenhandel und sexuelle Ausbeutung zu verstärken.

Der Gesetzentwurf von Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) sieht unter anderem vor, neue Ausbeutungsformen wie Leihmutterschaft, Adoption und Zwangsheirat unter Strafe zu stellen. Zudem soll eine Nachfragestrafbarkeit eingeführt werden, die es ermöglicht, Personen zu bestrafen, die wissentlich Dienstleistungen von Opfern des Menschenhandels in Anspruch nehmen.

Hubig erklärte, dass Menschenhandel eine brutale Form der Ausbeutung sei, die auch in Deutschland weit verbreitet ist. "Unser Rechtstaat muss entschlossen und effektiv gegen diese menschenverachtende Form von Kriminalität vorgehen." Die Reform ziele darauf ab, Strafbarkeitslücken zu schließen und die Strafrahmen für besonders schwere Formen der Zwangsprostitution zu erhöhen. Die Ministerin hob hervor, dass sexuelle Ausbeutung besonders erniedrigend sei und häufig Frauen und Mädchen betreffe. "Wir wollen Frauen und Mädchen insgesamt besser vor Gewalt schützen. Strenge Strafen für Zwangsprostitution gehören zwingend dazu."

Der Gesetzentwurf sieht auch eine Neufassung der Strafvorschriften zum Schutz vor sexueller Ausbeutung vor. Die Tatbestände sollen übersichtlicher gestaltet und die Strafrahmen angehoben werden, um Täter konsequenter zur Verantwortung ziehen zu können. Mit dem Gesetzentwurf soll zugleich die geänderte europäische Richtlinie gegen Menschenhandel umgesetzt werden. Der Entwurf wird nun dem Bundesrat und dem Deutschen Bundestag zur weiteren Beratung vorgelegt.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 27.05.2026 - 11:09 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung