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Börse

Der Dax hat sich am Dienstag nach einem leicht positiven Start bis zum Mittag weiter in den grünen Bereich vorgekämpft. Gegen 12:30 Uhr wurde der Index mit rund 25.045 Punkten berechnet, dies entspricht einem Plus von 0,6 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste rangierten Gea, Siemens Energy und Rheinmetall, am Ende Volkswagen, Mercedes-Benz und BMW. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Experten fordern Reformen von Schwarz-Rot


Kabinettssitzung (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Angesichts von Rekordumfragewerten für die AfD warnt die Vizechefin der Hertie School in Berlin, Andrea Römmele, die Bundesregierung vor weiteren Reformverzögerungen und verlangt einen umfassenden Reformplan.

Der "Bild" (Montagausgabe) sagte Römmele: "Die Regierung hat noch eine Chance, die Entwicklung zu drehen - aber die Zeit wird knapp. Die nächsten Wahlen sind ja im September. Kanzler, CSU-Chef und die SPD-Chefs müssen jetzt zusammen ihre große Reformagenda vorlegen und eine positive Vision von Deutschlands Zukunft aufzeigen. Dann haben sie gegen die AfD noch eine Chance."

Römmele ergänzte, Demokratie brauche "eine positive Vision, wie die Zukunft aussehen soll. Leider gibt die Bundesregierung keine, obwohl sie durchaus erste Reformerfolge vorzuweisen hat." Bei vielen Wählern entstehe der Eindruck, die Regierung könne es nicht. "Das spielt automatisch der AfD in die Hände", sagte Römmele.

Der Präsident des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH), Reint Gropp, sagte der "Bild": "Echte und gute Reformen sind das Beste, was passieren kann, damit die Umfragewerte der AfD wieder schrumpfen." Der Regierung fehle bislang aber "der Mut zu grundlegenden Reformen, wie zum Beispiel einer spürbaren Steuersenkung. Die muss zum 1. Januar unbedingt kommen und vor allem die Einkommen zwischen 50.000 und 60.000 pro Jahr entlasten. Die werden nämlich übermäßig belastet", sagte Gropp der "Bild".

Die Steuersenkung müsse "für alle kommen: Nur durch eine breitflächige Entlastung kann der dringend benötigte Konjunkturimpuls ausgelöst werden. Mögliche Löcher im Etat muss der Finanzminister durch Einsparungen bei Subventionen und Förderungen stopfen."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 18.05.2026 - 00:00 Uhr

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