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Börse

Der Dax hat sich am Dienstag nach einem leicht positiven Start bis zum Mittag weiter in den grünen Bereich vorgekämpft. Gegen 12:30 Uhr wurde der Index mit rund 25.045 Punkten berechnet, dies entspricht einem Plus von 0,6 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste rangierten Gea, Siemens Energy und Rheinmetall, am Ende Volkswagen, Mercedes-Benz und BMW. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Dax lässt deutlich nach - Infineon gefragt


Frankfurter Börse / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Zum Wochenausklang hat der Dax deutlich nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.339 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,3 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem schwachen Start blieb der Dax im Minus und baute am Nachmittag seine Verluste weiter aus.

"Während sich die Rally in New York ungebremst fortsetzt, findet der Dax nach dem Kursfeuerwerk und dem Sprung über die Marke von 25.000 Punkten zur Wochenmitte nicht mehr zurück in die Spur", kommentierte Marktanalyst Andreas Lipkow. "Alle Gewinne der Woche wurden wieder ausradiert. Der Dax muss den weiter hohen Ölpreisen Tribut zollen, die den Konjunkturerwartungen für die Eurozone und damit auch Deutschland einen Strich durch die Rechnung machen", erklärte er.

"Das dicke Ende kann erst noch kommen und würde dann von zwei Seiten negativ auf die Unternehmen einwirken. Einerseits steigen die Kosten für die Unternehmen und andererseits kann mit einem weiteren Konsumrückgang in Folge der hohen Energie- und Lebensmittelpreise gerechnet werden", so Lipkow. "Daher bleibt es bei Investments in deutsche Aktien ein Vabanquespiel, ob und mit welchen Auswirkungen sich dieses Szenario realisieren wird."

Bis kurz vor Handelsschluss standen die Papiere von Infineon an der Spitze der Kursliste. Das Schlusslicht bildeten die Aktien von Rheinmetall und Allianz.

Der Ölpreis stieg unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 101,90 US-Dollar, das waren 1,8 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Ebenfalls stieg der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im Juni kostete 44 Euro und damit ein Prozent mehr als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund neun bis elf Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagnachmittag etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1764 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8501 Euro zu haben.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 08.05.2026 - 17:46 Uhr

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